medien.welten im Technischen Museum

23.11.2010, von Angela Brychta (Allgemein)

Am Dienstag, den 23. November begab sich die 5A im Rahmen des Informatikunterrichtes in den „medien.welten“ im Technischen Museum zu den Ursprüngen unsrer heutigen Medien. In einer Führung vollzogen die SchülerInnen gemeinsam mit den Professorinnen Hochrainer und Brychta die Entwicklung einerseits auf dem Gebiet der Speichermedien andererseits auf dem Gebiet der Übermittlungsmedien.
In der Nachrichtentechnik bewegten wir uns gedanklich zunächst in Rauchzeichen, mit Brieftauben und schließlich mit dem Kurier. Schließlich kam die Postkutsche, die mehr als nur Briefe zu transportieren oft eine Möglichkeit darstellte, vom Treiben in anderen Städten zu erfahren. Die Technik schritt voran und der Telegraf wurde erfunden. Ihm folgte das Telefon, später wurde ein Funk- und Rundfunknetz erstellt. Überschattet wurde diese Entwicklung nur von Schwierigkeiten in der Übertragung und in der Logistik. Wir waren uns jedenfalls einig, dass die drei erlaubten Sätze sowie die auf der Brust sitzende Frühversion eines Headsets des „Fräuleins vom Amt“ deren Arbeit nicht sehr erfüllend oder angenehm gestaltete. Beeindruckend war der Blick auf die ausgestellte Enigma, die im Zweiten Weltkrieg zur Ent- und Verschlüsselung von Alan Turing entwickelt und serienmäßig hergestellt schließlich ein Vorläufer unseres Computers war.
Die Geschichte der Speichermedien begannen wir in den Klöstern, in denen Mönche sich der Aufgabe des Verfassens von Büchern widmeten. Es folgte der Buchdruck, der durch Setzkästen verbessert wurde bis schließlich die Druckpresse die „Serienproduktion“ ermöglichte. Weiters warfen die SchülerInnen einen Blick auf ein durch eine einfache Lochkamera dargestelltes Bild, bevor wir ehrfürchtig das „Mailüfterl“. Der erste vollständig mit Transistoren arbeitende Computer auf europäischem Festland. Entwickelt wurde er von Heinz Zemanek, der vor fast einem Jahr seinen 90. Geburtstag feierte und bis 2006 Vorlesungen an der Technischen Universität Wien hielt. Der Name für dieses Gerät rührte von der Tatsache her, dass Österreich aufgrund seiner geografischen Lage von Tornados verschont, höchstens ein „Mailüfterl“ erlebt.
Nach gewecktem Interesse nutzen die SchülerInnen im Anschluss die Möglichkeit und streiften zum Ausklang noch weiter durch die beeindruckende Räume des Technischen Museums.