Hochspannend – Das Technische Museum

17.12.2008, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Wie entsteht ein Blitz? Warum stehen uns manchmal die Haare zu Berge? Woraus besteht Stahl? Mit diesen und vielen anderen Fragen setzten sich am Dienstag den 16.12.2008 die dritte und die vierte Klasse auseinander. Im Rahmen des Physikunterrichts besuchten sie zusammen mit Angela Brychta und Sabine Mühlberger das Technische Museum. Bei der Hochspannungsvorführung ging es dann mit einigen sehr anschaulichen Experimenten zur Sache. Zunächst ließ der Bandgenerator nicht nur Papierstreifen sondern auch die Haare von Professorin Mühlberger zu Berge stehen. Dann wurde die Richtung von Blitzen bei ihrem Auftreffen auf der Erde untersucht. Nicht nur akustisch sondern auch optisch waren die Schüler von den erzeugten Blitzen wie gefesselt. Bandgenerator – Spitzenwirkung – Entladung – Hervorrufen eines Blitzes – die Schüler waren beeindruckt.

Im Anschluss daran nutzten die Knaben die Möglichkeit, sich einen Überblick über die anderen Abteilungen des Museums zu verschaffen. Ein wichtiges Ziel bestand in der Abteilung der Kekse auf Ebene 3. Neben dem “Das LOK – Erlebnis“, das nicht nur einen Waggon von Kaiserin Elisabeth bereitstellt, konnten die Schüler beispielsweise auch einen genauen Blick auf eine Peltonturbine werfen, die in einigen Wasserkraftwerken für die Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie, also Strom, sorgt. Neben vielen weiteren Modellen glänzte jenes des Flaggschiffs von Christoph Columbus erster Expedition, die Santa Maria. Ein nicht alltägliches Bild vermittelten außerdem die Exponate aus der Schwerindustrie, aus dem Bereich des Bergbaus und jene der Dampfmaschinen.

Vom Abakus zum Computer, von der Ettrich – Taube, die unter der Kuppel angebracht ist, zum Helikopter des ÖAMTC, von den ersten Fahrrädern bis zu Frühmodellen der Autoindustrie, von Klangwelten und Musikinstrumenten bis zu eindrucksvollen Versuchen, die uns medizinische Alltagshilfen erläutern, es gab vieles zu erkunden. Vor allem der Bereich “Natur und Erkenntnis“ bietet viele Möglichkeiten, sich als Experimentator zu versuchen und physikalische Phänomene “begreifbar“ zu erfahren.

Voll der Eindrücke, einige auch voller Taschen aus dem Museumsshop, traten wir schließlich den Heimweg in den Augarten an und hofften auf einen neuerlichen Aufenthalt und mehr vorhandener Zeit.