Besuch der Ausstellung Am Spiegelgrund

26.11.2018, von Moana Faleschini-Binder (Oberstufe)

Am 23. November 2018 machten sich die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtfaches Geschichte, sowie einige Interessierte der 8. Klasse im Rahmen des Philosophieunterrichts gemeinsam mit Prof. Matzer und Prof. Faleschini zum Otto Wagner-Spital im 14. Bezirk auf, um ein trauriges Kapitel der jüngeren Geschichte zu thematisieren: die Euthanasie am sogenannten Spiegelgrund zur Zeit des Nationalsozialismus.
Während der Führung wurden nicht nur die historischen Hintergründe des Euthanasieprogramms erklärt (Stichwort Aktion T4, während der viele der Insassen von psychiatrischen Anstalten umgebracht wurden), es wurde auch auf die „Karriere“ führender NS-Ärzte verwiesen (erwähnt sei in diesem Zusammenhang Dr. Heinrich Gross, der auch nach dem Krieg lange als Gerichtsgutachter praktizieren konnte).
Besonders beeindruckend waren auch die Lichtstelen, die an die 788 (namentlich bekannten) Kinder erinnern, welche am Spiegelgrund ermordet wurden.


Besuch im CS Hospiz am Rennweg

9.5.2018, von Hans-Christian Granaas (Oberstufe)

Am 2.3.2018 besuchten SchülerInnen aus dem Ev. Religionsunterricht und aus dem Ethikunterricht das CS Hospiz am Rennweg

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Altern, Sterben, Tod haben SchülerInnen der Oberstufe das Hospiz der Caritas Socialis am Rennweg besucht. Die betreuenden Lehrpersonen waren Dir. Granaas (ev. Religion) und Frau Prof.Clemens (Ethik). Dem vorangegangen war am 23.2.2018 eine Vorbereitungsrunde mit Manuela Seidelberger MSc (Psychotherapeutin) in der Schule. Im Zuge der Vorbereitung wurden die Themen Abschied, Sterben und Tod unter Miteinbeziehung der individuellen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler besprochen und es wurde die Arbeit, die im Hospiz geleistet wird, vorgestellt.

Am Tag des Besuchs im Hospiz gab es eine Führung durch das gesamte Haus. Im Mittelpunkt standen die Besichtigung der Palliativstation, der Kapelle und im Büro von Frau Seidelberger wurde die Arbeit des Roten Ankers vorgestellt. Der Rote Anker ist eine Einrichtung des Hospiz, in der Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung geboten wird. In einer abschließenden Gesprächsrunde wurden Eindrücke ausgetauscht und es gab Raum für offene Fragen.

Einen ganz herzlichen Dank an Frau Manuela Seidelberger!

https://www.cs.at/angebote/cs-hospiz-rennweg

     


Über das Leben philosophieren

4.5.2018, von Melanie Matzer (Oberstufe)

Am 15. Dezember 2017 diskutierte der Philosoph Dr. Wolfgang Pullmann mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse über Themen des Lebens wie Glück, Liebe, Macht, Gier, Verzeihen und Tod.
Dr. Pullmann arbeitete als Betriebswirt in internationalen Unternehmen. Seit vielen Jahren befasst er sich mit Fragen, die den Menschen und besonders die menschlichen Beziehungen betreffen und führt philosophische Diskurse, die auch in seinen Büchern nachzulesen sind. Er gab den begeisterten Schülerinnen und Schülern viele Anregungen und Denkanstöße, die als Lebensentwurf anzustreben sind, unter anderem die Wachsamkeit zu schulen und die Einsicht zu erkennen.


Sprachreise der 7A nach Florenz

19.4.2018, von Angela Brychta (Oberstufe)

Nach der Rückkehr nach Wien gibt es viele Erinnerungen auf die man zurückblicken kann. Die folgenden Zeilen werden genauere Eindrücke über die Reise nach Florenz vermitteln.
Gegen 8:00 Uhr morgens erreichte der Zug Florenz. Eifrig machten sich alle auf, ihre Gastfamilien zu erreichen. Abgesehen davon, dass manche Zimmer zur Zeit der Ankunft noch nicht fertig für einen Bezug waren, gab es keine größeren Komplikationen. Ob mehr oder weniger Motivation zum Sightseeing, es gab auf jeden Fall die Möglichkeiten die schönsten Orte von Florenz zu begutachten, dadurch dass an den Nachmittagen nach dem Schulunterricht die Zeit für Ausflüge genutzt wurde. Ein Nachteil war, dass die Führungen von der Sprachlehrerin geleitet wurden. Einige Schüler verloren dadurch ihr Interesse an den Orten, die besichtigt wurden, da sie den Erzählungen nicht folgen konnten, weil sie die italienische Sprache nicht ausreichend beherrschen. Die Schule in der wir unterrichtet wurden, lag gleich neben der Piazza di Santa Croce und wies somit perfekte Lage mitten in der Stadt auf. Unsere Gruppe von 23 Personen wurde in der Schule in zwei Teile geteilt, so konnten sich alle Schüler auf ihrem Sprachlevel optimal einbringen. Die Lehrerinnen haben sich auch sehr bemüht, den Schülern vor allem die Schwierigkeiten in der Grammatik näher zu bringen und dies gelang auch. Jeder hat viel dazugelernt, also wurde der Hauptgrund für diese Reise optimal erfüllt. Abschließend muss man sagen, dass es eine sehr lehrreiche und bereichernde Reise war und man es deshalb anderen Schulklassen nur weiterempfehlen kann.

Bastian Litschka


6A – Sprachreise Oxford

25.3.2018, von Helen Kopetzky (Oberstufe)

In wildem Schneegestöber erreichten wir am 17. März das schöne Oxford, wo unsere SchülerInnen von ihren Gasteltern empfangen wurden. Gestärkt von full English Breakfast und immer noch bei Schnee brachen wir gleich am nächsten Tag nach London auf. Auf unserer Walking Tour sahen wir unter anderem Change of the Guards vor dem Buckingham Palace, Westminster Abbey, Downing Street 10 und den umhüllten Big Ben. Reichhaltige geistige und körperliche Stärkung gab es beim ausgiebigen Besuch des British Museum. Abschließend erkundeten die SchülerInnen Londons weitere Sehenswürdigkeiten und Geschäfte.
Beim täglichen Englischkurs in Oxford diskutierten unsere SchülerInnen intensiv über ganz unterschiedliche Themen, wie Umwelt, Stereotypen, Zukunftspläne und künstliche Intelligenz. Bei Museumsbesuchen, Einkaufsbummeln und natürlich in den Gastfamilien wurde das neu Gelernte selbstbewusst in der Praxis erprobt. Kulturelle Höhepunkte waren der Besuch des Evensong in der Kirche des Christ Church College und der Besuch der Produktion „Love from a Stranger“ von Agatha Christie im Oxford Playhouse. Beeindruckt von der inspirierenden Atmosphäre der Stadt von Harry Potter, Lord of the Rings, Alice in Wonderland, Narnia und The Golden Compass fahren wir mit dem Wunsch zurück, eines Tages wiederzukommen – vielleicht sogar als StudentIn an einem der 38 Colleges.


Exkursion Wahlpflichtfach Geschichte ins Weltmuseum

11.12.2017, von Moana Faleschini-Binder (Oberstufe)

Am 4. Dezember 2017 besuchten die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtfaches Geschichte gemeinsam mit Prof. Faleschini-Binder das am 25. Oktober wieder eröffnete und in neuem Glanz erstrahlende Weltmuseum.
In den 14 Sälen ist die Inszenierung der einzelnen Exponate beeindruckend. Die Themen erstrecken sich über die Sammelleidenschaft der Habsburger für Kulturschätze im 19. Jahrhundert bis zum Kolonialismus.
Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht, selbst wenn es einzelne Kritikpunkte der SchülerInnen gab. Ein Schüler gab zu bedenken, dass der islamische Raum wenig Beachtung findet. Ebenso fanden wir die Orientierung etwas schwierig, da wir keine wirklichen Übersichtspläne fanden.
Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch des Weltmuseums auf jeden Fall, wir können ihn wärmstens empfehlen (für jüngere BesucherInnen besonders sehenswert sind auch die vielen Ritterrüstungen!).


Studieninformation für MaturantInnen

7.11.2017, von Sabine Mühlberger (Oberstufe)

Dieses Jahr fand zum ersten Mal eine MaturantInnenberatung durch Absolventinnen und Absolventen unseres ORGs statt.
Am 13. Oktober kamen neun ehemalige Schülerinnen und Schüler – Jutta Camen, Gregor Eisenhut, Florian Pfeiffer, Sarah Zechner (Maturajahrgang 2014) sowie Johannes Bernhard, Florentina Glüxam, Elisabeth Hofer, Benedikt Klocker, Clara Selzer (Maturajahrgang 2015) – und informierten die siebente und achte Klasse über verschiedene Studienrichtungen. Die Palette reichte vom Jusstudium über Politikwissenschaft, BWL, technische Mathematik, Medizin, Biologie und das Lehramt für Deutsch und Musikerziehung. Natürlich durften eine Musicalausbildung und ein Gesangstudium auch nicht fehlen.
Die Studentinnen und Studenten stellten ihr jeweiliges Fach vor, erzählten von ihren Erfahrungen und von den jeweiligen Aufnahmeverfahren sowie der Studieneingangs- und Orientierungsphase. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten der Studienalltag und die Berufsperspektiven. Anschließend gab es beim Mittagessen noch Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den begeisterten SchülerInnen.

hdr


World Press Foto-Ausstellung in der Galerie Westlicht

18.10.2017, von Moana Faleschini-Binder (Oberstufe)

Am 10. Oktober 2017 besuchten die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtfaches Geschichte die Ausstellung der weltbesten Pressefotos des Jahres 2017 in der Galerie Westlicht.
Die sehr gut besuchte Ausstellung zeigt mit prämierte Einzelbildern und Fotoserien Aspekte der Zeitgeschichte und dokumentiert auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Sport und Natur.
Zu den dominierenden Themen im Wettbewerb gehören die Konflikte in der islamischen Welt, der Krieg in Syrien und der Kampf gegen den IS im Norden Iraks. Darüber hinaus wird auch das, oft bedrückende Schicksal der Flüchtlinge auf den gefährlichen Transitrouten nach Europa gezeigt.
Wir hoffen sehr, dass diese wirklich außergewöhnliche Fotoserie auch im nächsten Jahr wieder zu sehen sein wird.


Ausstellungsbesuch Tidalectics, WPG Ethik

3.10.2017, von Elpis Clemens (Oberstufe)

Zusammen mit Frau Prof. Clemens haben wir, die Ethik-Gruppe der 6A, die Ausstellung Tidalectics im TBA 21 im Augarten besucht. Durch die Führung von Clemens Rettenbacher haben wir einen guten Einblick in die Werke der verschiedenen KünstlerInnen bekommen.
In der Ausstellung geht es um die Betrachtung der Welt aus der Perspektive der Meere. Hierbei geht es darum, alternative Formen der Auseinandersetzung mit ozeanischen Lebensräumen zu entwerfen. Das Ausstellungsstück, welches uns am meisten fasziniert hat, war die Installation des Aquariums mit Quallen.
Insgesamt hat uns die Ausstellung sehr gut gefallen und wir können sie nur weiterempfehlen.
Maximilian, Emilio und Aeneas


Halbtag mit Hirn!

27.9.2017, von Angela Brychta (Oberstufe, Realgymnasium)

Zu Beginn dieses Schuljahres werfen sich SchülerInnen wie KollegInnen der gesamten WSK-Familie in den Halbtag mit Hirn, wo wir die Möglichkeit haben, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren, die der Funktionsweise unserer Gehirne sehr entgegen kommen. Bin ich eher ein visueller Lerntyp, helfen mir also Bilder, die ich mit Liedtexten in Verbindung bringe? Hilft es mir, ein Lernbild zu erstellen, wenn ich einfach nicht mehr weiß, wo der Stoff beginnt oder endet? Kann es Wunder bewirken, wenn ich einen Text spreche, vielleicht sogar rhythmisiert, weil ich eben leichter auditiv lerne? Kann ich mir Inhalte besser merken, wenn ich mich dazu bewege? Wie gut funktioniert eine Concept Map bei mir? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler sowohl des RG als auch des ORG an einem Vormittag beschäftigt. Manch einer hat auch herausgefunden, dass die eine Lernmethode bei einem bestimmten Lernbereich schlechter, dafür bei einem anderen wieder sehr gut klappt.
Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der 8A, die mit ihrer Unterstützung durch Stationsbetreuungen die gute gemeinschaftliche Arbeit im familiär-konstruktiven Klima des Hauses unterstrichen haben!
In jedem Fall hofft das PadagogInnenteam, dass jede und jeder gut brauchbare Anregungen für eine gehirngerechte Lernzukunft mitnehmen konnte, nicht nur für dieses Schuljahr!

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