Halbtag mit Hirn!

27.9.2017, von Angela Brychta (Oberstufe, Realgymnasium)

Zu Beginn dieses Schuljahres werfen sich SchülerInnen wie KollegInnen der gesamten WSK-Familie in den Halbtag mit Hirn, wo wir die Möglichkeit haben, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren, die der Funktionsweise unserer Gehirne sehr entgegen kommen. Bin ich eher ein visueller Lerntyp, helfen mir also Bilder, die ich mit Liedtexten in Verbindung bringe? Hilft es mir, ein Lernbild zu erstellen, wenn ich einfach nicht mehr weiß, wo der Stoff beginnt oder endet? Kann es Wunder bewirken, wenn ich einen Text spreche, vielleicht sogar rhythmisiert, weil ich eben leichter auditiv lerne? Kann ich mir Inhalte besser merken, wenn ich mich dazu bewege? Wie gut funktioniert eine Concept Map bei mir? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler sowohl des RG als auch des ORG an einem Vormittag beschäftigt. Manch einer hat auch herausgefunden, dass die eine Lernmethode bei einem bestimmten Lernbereich schlechter, dafür bei einem anderen wieder sehr gut klappt.
Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der 8A, die mit ihrer Unterstützung durch Stationsbetreuungen die gute gemeinschaftliche Arbeit im familiär-konstruktiven Klima des Hauses unterstrichen haben!
In jedem Fall hofft das PadagogInnenteam, dass jede und jeder gut brauchbare Anregungen für eine gehirngerechte Lernzukunft mitnehmen konnte, nicht nur für dieses Schuljahr!

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Kennenlerntage der 5A im Almtal

12.9.2017, von Angela Brychta (Oberstufe)

Die Schülerinnen und Schüler der 5A haben die ersten Schritte auf dem neuen Abschnitt ihres Bildungsweges gemacht: Sie haben sich ganz bewusst für die Oberstufe bei den Wiener Sängerknaben entschieden. Lauter neue Eindrücke, veränderte organisatorische Gegebenheiten, vor allem aber 25 weitere MitschülerInnen, Menschen, mit welchen man viel Zeit verbringen und vieles erleben wird. Wie sind wohl „die anderen“? Da sprechen wir noch gar nicht von den LehrerInnen. Wie auch die Jugendlichen in der Abschlussreflexion bestätigt haben, ist es in der Schule unvergleichlich schwieriger, einander in einer gewissen Qualität zu begegnen und dabei näher kennenzulernen. Daher brach die Klasse gleich von 6. bis 9. September 2017 nach Scharnstein in Oberösterreich auf, um in einer Selbstversorgerhütte der Naturfreunde ihre „Kennenlerntage“ zu erleben.
In drei Kochgruppen wurde die Versorgung für die anderen geplant, die Vorräte unter einem Budgetlimit eingekauft und schließlich gemeinsam gekocht und wieder sauber gemacht. Mülltrennung, die Funktionsweise des Geschirrspülers, die Bedienung von Staubsauger und Besen, alles Erfahrungen, die zu machen, auf diese Weise mit Spaß passiert. Neben dieser verantwortungsvollen Aufgaben boten immer wieder Spiele zur Aktivierung, zur Interaktion und Kooperation sowie zur Stärkung des Vertrauens untereinander sehr viel Freude, viele Erkenntnisse und Nähe zueinander.
„Wozu Wandern?“ stand im Raum. Die pittoreske Landschaft des Almtals, durch welche die Schritte jeder Person natürlich unterschiedlich leicht fielen, zeigte uns neben herrlich klarem Wasser sowohl diverser Bäche als natürlich auch der Alm, die alle hervorragende Trinkqualität aufweisen, auch die Unmittelbarkeit in der Natur Verantwortung füreinander zu haben. Schließlich erlebten wir die Geräusche, Gerüche und den Weg unter unseren Füßen auch etwas bewusster als zuvor.
Das Wetter war uns gut gewogen, sodass wir am Freitag direkt an der Alm bei der Bootshütte der Naturfreunde auch grillen und in der Spielplatzwiese ausklingen konnten. Danach galt es, als Riesenfamilie, das Haus wieder endzureinigen.
Großartige junge Menschen haben gemeinsam diesen Teil ihres Lebensweges begonnen und wir freuen uns, sie dabei begleiten zu dürfen.

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