Vom Gähnen und Genen

8.3.2017, von Birgit Lichtl (Oberstufe)

Wir verbringen fast ein Drittel unseres Lebens schlafend. Wie lange wir schlafen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Geschlecht, Alter, Gewohnheit, etc. Aber auch unsere Gene beeinflussen unser Schlafverhalten, bestimmte Sequenzen unserer DNA verraten uns ob wir zu den Kurzschläfern oder Langschläfern gehören und genau das testete die 8a bei einer Exkursion ins Vienna Open Lab.
Dazu isolierten die SchülerInnen das Clock-Gen aus der DNA ihrer Mundschleimhautzellen, wobei es sich um ein Gen, das die innere Uhr steuert, handelt. Nach der Vervielfältigung mittels Polymerasen Kettenreaktion (PCR), färbten die SchülerInnen das genetische Material und untersuchten mit Hilfe der Gelelektrophorese, ob sie jene Punktmutation haben, die für eine kürzere Schlafdauer verantwortlich ist.
Wie genau man dabei arbeiten muss und wie lange eigentlich solch eine Sequenzanalyse dauert hat wohl kaum einer gedacht. Und nach diesem anstrengenden Tag waren sich wohl alle einig:
„Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“ (Heinrich Heine)