Thema Sterben und Tod

27.1.2017, von Elpis Clemens (Oberstufe)

In den letzten zwei Wochen hat sich das Wahlpflichtfach Ethik der Klasse 7a mit dem Thema Sterben und Tod befasst. Für solch ein schwieriges Thema hat Frau Prof. Clemens Kontakt mit dem Hospiz am Rennweg aufgenommen. Daraufhin kamen drei nette Mitarbeiterinnen vom Caritas-Socialis-Hospiz Rennweg am 27. Jänner 2017 zu uns in die Schule.
Als Erstes hatten wir eine Vorstellungsrunde, wo wir Erstinformationen für unser Projekt bekommen haben. Wir erfuhren auch wer die Gründerin der Caritas Socialis war, sie hieß Hildegard Burjan.
Als wir uns vorgestellt haben, sollten wir auch berichten was unsere Stärken sind und wie es uns geht, wenn wir über das Thema Sterben und Tod sprechen.
In der Gruppe haben wir überlegt, ob das Thema Tod ein Tabuthema für unsere Gesellschaft ist oder nicht.
Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Einblick in die Hospizarbeit bekommen.
Unsere Hausübung bestand darin, darüber nachzudenken, was der Unterschied zwischen Sterbebegleitung und Sterbehilfe ist.
In der Woche darauf gingen wir dann ins Hospiz….
(Lisa Schubert)

Am 02. Februar 2017 waren wir, die Ethik-Gruppe der 7. Klasse, im Hospiz Rennweg zu Gast. Begrüßt wurden wir in einem hellen, bunten und einladenden Raum. Anders als in unseren Erwartungen, sah es nicht nach Krankenhaus aus, sondern sehr heimelig und gemütlich. Nach einer kurzen Fragerunde und einem einführenden Film über das Hospiz, wurden wir von der Psychotherapeutin Manuela Seidelberger durch das Gebäude geführt und haben einen Einblick in die Arbeit und die verschiedenen Berufe vor Ort bekommen.
Auf Wunsch der leitenden Schwester der Palliativstation haben wir spontan ein kurzes Ständchen vor den MitarbeiterInnen und BewohnerInnen des Hospizes gesungen. Besonders berührend war für uns die Tatsache, dass wir ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten, denn wer weiß, wie lange diese Menschen noch Zeit haben zu lächeln.
Anschließend diskutierten wir noch über Sterbehilfe und Sterbebegleitung und die Unterschiede zwischen diesen Begriffen. Schließlich endete der Besuch mit einer Meinungsrunde über das Erlebte. Ich persönlich fand diesen Ausflug sehr aufschlussreich, da ich eine neue Sicht auf den Tod und das Sterben bekommen habe. Auch habe ich gelernt, den Tod nicht als Tabu-Thema zu sehen, sondern offen darüber zu reden.
(Ella Hein)