Education Against Tobacco

22.12.2016, von Birgit Lichtl (Realgymnasium)

Rauchen gehört zu den häufigsten Ursachen eines frühzeitigen Todes in Europa. Die erste Zigarette probieren Jugendliche durchschnittlich zwischen 13 und 15 Jahren.
Zu Schuljahresbeginn nahmen daher alle Sängerknaben am Projekt „Education Against Tobacco“ teil. Dabei wurden die Schüler von MedizinstudentInnen altersgerecht über die Auswirkungen von Tabakrauch aufgeklärt. Im Fokus standen dabei nicht nur die Zigarette selbst, sondern auch die im Trend liegende Shisha und die E-Zigarette.
In weiteren kleinen, klasseninternen Diskussionsrunden wurden dann auf spezielle Fakten und Fragen näher eingegangen.
Aufklärung ist der erste Schritt zur Prävention. Und das ist sicherlich der bessere Weg, denn wie William Sumerset Maugham schon sagte:
„Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten.“


Weihnachtsfeier für MitbürgerInnen mit Behinderung

19.12.2016, von Markus Blauensteiner (Oberstufe)

Traditionell lädt der Bundespräsident zur Weihnachtsfeier für MitbürgerInnen mit Behinderung. Da unser „neuer“ Bundespräsident noch nicht angelobt ist, nahm diese Tradition seine Vertreterin, Parlamentspräsidentin Doris Bures wahr.

Dem Chorus Juventus (Kammerchor) wurde die Ehre zuteil, diese Feier musikalisch zu umrahmen.

Chorus Juventus des ORG der Wiener Sängerknaben


SHADES TOURS

13.12.2016, von Elpis Clemens (Oberstufe)

Am 1. Dezember 2016 nahm die 7. Klasse am Abend an einer „Shades Tours“ – Führung teil. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, welche die Tour an unterschiedlichen Standorten starteten.20161201-shade-tours
Wir, Martin, Fabian und Jojo, waren in einer Gruppe und berichten nun über die Erfahrungen, die wir an dem Abend sammeln durften.
Mit unserem Tourguide Dieter, ein ehemaliger Obdachloser, gingen wir vom Heldenplatz los. Uns wurden zuerst einige Zahlen und Fakten und dann allgemeingebräuchliche Begriffe von der Obdachlosigkeit vorgestellt.
Unser erster Stopp war eine Parkbank vor einem privaten Park. Dieter erklärte uns, dass die Sitzgelegenheit absichtlich abgerundet sei, um das Liegen von Obdachlosen darauf zu verhindern. Ein paar Schritte weiter kamen wir zu einem Mistkübel, der- laut Dieter- extra so konstruiert wurde, um das Durchwühlen zu erschweren und unter anderem auch Verletzungen zum Beispiel durch Glasscherben zu verhindern. 
Wir haben uns wieder aufgemacht und wieder einige Minuten später wurde uns dann erklärt, wie man in die Obdachlosigkeit hineinfallen kann und auch wie Dieter selbst obdachlos wurde. 
Weiters wurde uns erläutert, welche Institutionen es gibt, die Obdachlosen helfen und wie die Namen entstanden sind. In diesem Sinne erfuhren wir auch, dass man nie komplett hilflos ist!
20161201-shade-tours-1
Dieter erzählte uns, wie er selbst aus dieser Lebenssituation herauskam und wie er jetzt zu seinen alten Bekannten aus dieser Zeit steht. 
Die Tour war im allgemeinen sehr interessant und es war äußerst spannend, einen Einblick in das Leben der Obdachlosen Wiens von jemanden, der selbst diesem Schicksal nicht entgehen konnte, zu erhalten.

Weitere Infos unter: http://www.shades-tours.com


Lyrik-Workshop in der Albertina

5.12.2016, von Melanie Matzer (Oberstufe)

Da Frau Prof. Matzer-Rabitsch bei einem Preisausschreiben gewonnen hatte, durften die SchülerInnen der 7. Klasse am 30.11.2016 an einem Lyrik-Workshop in der Albertina teilnehmen.
Zuerst gab es eine kurze Führung durch die aktuelle Ausstellung, um sich für die anschließende Schreibwerkstatt künstlerische Inspirationen zu holen.
Ein junger Dichter erzählte den SchülerInnen anschließend, wie er selbst Autor geworden war und gab ihnen Ratschläge, wie man lyrische Texte verfassen kann. So wurden z.B. Wörter gezogen, die die Arbeitsgruppen in ein Gedicht einfließen lassen sollten.
Die Motivation der SchülerInnen wurde auf alle Fälle geweckt, wie folgende Aussagen beweisen:
Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich jemals ein Gedicht in deutscher Sprache selbst verfassen werde.(Fuli aus Korea)
Mich hat diese Exkursion sehr inspiriert, da ich selbst Gedichte schreibe und die neuen Erfahrungen auch in meine Arbeiten einfließen lassen kann. (Lisa-Marie S.)
Am besten hat mir gefallen, dass es auf ganz unkonventionellen Wegen möglich ist, ein Gedicht zu verfassen. Es war ein sehr spannender Workshop mit vielen Tipps, um in die Welt der Lyrik eintauchen zu können. (Katharina F.)
Die Übungen haben die Poetin in mir geweckt. (Vivian)


Olympische Götter im Theatermuseum

1.12.2016, von Anne Pritchard-Smith (Realgymnasium)

Die 2. Klasse besuchte am 24.11. mit Prof. Pritchard-Smith das Theatermuseum. Über eine steile Rutsche ging es zunächst in den Workshopraum, wo wir unser Wissen über die Göttinnen und Götter der Antike unter Beweis stellten. Anschließend wurden in Kleingruppen Episoden aus dem Leben von Aphrodite, Ares, Zeus und anderen Himmlischen erarbeitet und auf der hauseigenen Bühne szenisch dargestelltNach zwei intensiven Stunden besichtigten wir Bilder im Museum, auf denen die Gottheiten abgebildet waren. Aber auch anderes gab es da zu sehen, zum Beispiel ein Theatergebäude, prunkvolle Theatersäle und Kostüme aus der Zauberflöte. In die Rolle von Göttern und Göttinnen zu schlüpfen hat allen großen Spaß gemacht!img-20161125-wa0006klein