Besuch des Zeitzeugen und Kibbuz-Mitgründers Jakov Liebermann in der 7. und 8. Klasse

6.10.2016, von Elpis Clemens (Oberstufe)

Jakov Liebermann hat auf Einladung von Frau Prof. Clemens vor Schülern und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse aus seinem Leben erzählt. Er wurde 1931 in Deutschland geboren, floh mit seinen Eltern und seinem Bruder vor dem NS-Regime nach Kolumbien. Der Rest seiner Familie und alle Freunde seiner Kindheit wurden von den Nazis ermordet.
Nach Gründung des Staates Israel baute er dort mit seiner Familie einen Kibbuz auf, in dem er bis heute lebt. Er war maßgeblich an der Pädagogik der Kibbuz- Bewegung beteiligt, leitete zuerst eine Schule im Kibbuz und ging später in die akademische Pädagogikforschung.
Herr Liebermann hat bewusst sehr viel Zeit und Raum für Fragen gelassen und zeigte sich bei allem Leid, das er erlebt hat, als bewundernswert positiver Mensch. Durch seine sehr persönlichen Schilderungen war es uns möglich neben neuem Wissen auch ein Gefühl für Flüchtlingsschicksale und natürlich auch für die Ideale der Kibbuz-Bewegung zu bekommen.

Wir danken ihm und seiner Frau sehr herzlich für den Besuch!
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