Szenen der Liebe – wieder einmal was anderes

29.6.2016, von Markus Blauensteiner (Chorleben, Oberstufe)

Die letzte Produktion des Chorus Juventus bot am 13. Juni 2016 den Jugendlichen die Möglichkeit, neben ihren Gesangsdarbietungen, sich auch szenisch zu betätigen. Das MuTh erwies sich wieder als ideale Spielstätte.

In relativ kurzer Vorbereitungszeit von den „Schulschluss- und Maturaturbulenzen“ begleitet, erarbeitete der Regisseur Gerd Weigel und das bewährte Chorleiterteam Brandauer/Kaltenböck ein amüsantes, teilweisend berührendes Programm: ein Wechsel zwischen Volkslied, Popsongs, Renaissance, Gospel und ausgesuchten, szenisch umgesetzten Texten.

Ein großartiger Erfolg, begeistertes Publikum! Danke an alle Beteiligten!

 

 


Segeln – Mitten in der Großstadt!

29.6.2016, von Angela Brychta (Oberstufe, Realgymnasium)

Auch heuer warfen sich wagemutige Schüler wieder !auf! die Fluten der Alten Donau. Den Schülern der vierten Klasse, die zum Abschluss der vier Unterstufenjahre am Dienstag den 28. Juni noch einmal geschlossen gemeinsam mit ihrer Klassenvorständin Frau Holzmüller diese Exkursion genießen konnten, waren perfekte Wetterbedingungen in Form von Sonnenschein bei 4 Bft Wind (also einer herrlichen Brise, bei der auch Boot und Wasser bereits zu spüren sind ohne dabei Angst hervorzurufen) beschieden. Als Segellehrer stand uns sogar der frisch gebackene Maturant Philipp Schöllhorn zur Verfügung.
Erweitert wurde die motivierte und kultivierte Gruppe, die bei „Kuki’s Kombüse“ jedes Jahr gerne gesehene Gäste darstellt, von SchülerInnen der 6. und 7. Klasse, die vorwiegend auf Tretbooten diese Erholungsoase inmitten unserer Großstadt genossen.
Wien ist so anders…!


Lernhilfe Backstage Chor – Workshop und Eis

22.6.2016, von Markus Blauensteiner (Oberstufe, Realgymnasium)

Am 16. Juni 2016 hat nach einem Jahr Lernhilfe für Schüler mit anderen Erst-sprachen als Deutsch ein Workshop stattgefunden. Das zu Ende gehende Schuljahr wurde reflektiert und das kommende geplant. Im Anschluss gab es ein Eis für die Buben.

20160616 Backstage Chor

Erfreuliches Fazit: Die Schüler konnten ihre Deutschkenntnisse verbessern und wurden mit großem Einsatz sehr gut begleitet!

 

Ein ganz herzlicher Dank für das regelmäßige Üben geht an unsere ehren-amtlichen HelferInnen und zusätzlich für die Organisation an Imma Mautner Markhof!


I see a Darkness

10.6.2016, von Markus Blauensteiner (Oberstufe)

I see a Darkness / Unmensch – Filmpremiere und Publikumsgespräch 

 

Nachdem die Kurzfilme I see a Darkness und Unmensch bereits auf einigen Festivals zu sehen waren – Unmensch erhielt den Preis der Jugendjury auf der Diagonale 2016 – wurden am 8.6. abends im Top Kino die Wien-Premieren gefeiert.

 

In I see a Darkness begleitet man eine junge Frau durch einen schwierigen Abschnitt ihres Lebens. Sie ist hin und her gerissen zwischen zwei Männern und als sie erfährt, dass sie schwanger ist, trifft sie eine einsame Entscheidung….

http://www.mdw.ac.at/filmakademie/de/film/i-see-a-darkness/

 

In Unmensch streben eine junge Frau und ein junger Mann eine Schauspielkarriere an. Was kann man tun, was muss passieren, damit man echte Gefühle empfindet und nicht nur sein eigenes Leben per Handy-Foto dokumentiert und kommentiert….

http://www.mdw.ac.at/filmakademie/de/film/unmensch/

20160609 Premiere I see a Darkness _ Unmensch

Regisseurin Jasmin Baumgartner war mit ihrer Kamerafrau Anna Hawliczek, ihrem Produzenten Dominik Brauweiler und einem großen Teil des Filmteams anwesend und sprach im Anschluss über die Entstehung und die Arbeitsprozesse der Filme. 

 

(E.Clemens)


Future Baby

10.6.2016, von Markus Blauensteiner (Oberstufe)

Future Baby – Film und Diskussion für die 6. und 7. Klasse

 

Am 8. 6. 2016 besuchten wir vormittags eine Schulvorstellung im Votivkino in Anwesenheit der Regisseurin Maria Arlamovsky und der Bioethik-Expertin Barbara Prainsack.

20160609 Bild Future Baby

Der Film Future Baby beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen und Praktiken der menschlichen Fortpflanzung und bietet Einblicke in Labors und Kliniken weltweit. Er setzt dabei die Schwerpunkte auf PID und Leihmutterschaft.

 

Die Regisseurin fällt keine Urteile, drängt dem Publikum ihre Meinung nicht auf und fördert somit das eigene Nachdenken und Beziehen einer Position.

Die zentralen Fragen bleiben: Wie weit wollen wir gehen? Wo gibt es Grenzen? Darf man alles, was man kann?

 

(E.Clemens)


Diskussion mit Lotte Ingrisch

2.6.2016, von Melanie Matzer (Oberstufe)

Im Rahmen des Psychologie- und Philosophieunterrichts besuchte Lotte Ingrisch am 16.2.2016 die Oberstufenklassen, um mit den SchülerInnen vor allem über parapsychologische Phänomene zu diskutieren.
Als Tochter von Emma und Karl Gruber geboren, war Charlotte Gruber von 1949 bis 1965 mit dem Philosophen Hugo Ingrisch verheiratet, dessen Nachname zu ihrem Künstlernamen wurde. Ab 1966 war Ingrisch Ehefrau des 1996 verstorbenen österreichischen Komponisten Gottfried von Einem, für den sie auch etliche Libretti und Liedertexte schrieb, am bekanntesten ist dabei wohl die Mysterienoper Jesu Hochzeit.
Lotte Ingrisch veröffentlichte in ihrer frühen Schaffensperiode vor allem humoristische und psychologische Romane. Ab Mitte der Sechzigerjahre schrieb sie Komödien, Zauberpossen, Science-Fiction, Hörspiele, Fernsehspiele, Libretti und Sachbücher.
Seit 1970 beschäftigt sie sich in ihren Büchern vor allem mit Bewusstseins-, Sterbe- und Jenseits-Forschung, Tierrecht, Sozialutopien und einer rechtshemisphärischen Reformpädagogik. Daneben schrieb sie, außer Beiträgen zur Transzendenz, Kriminalromane. Sie lebte mit ihrem Gatten Gottfried von Einem hauptsächlich im Waldviertel. Auf diese wegen ihrer Störzonen geomantisch interessanten Gegend nimmt sie in ihren Büchern immer wieder Bezug.
1993 gründete sie die „Schule der Unsterblichkeit“, um den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen. Sie engagiert sich für ein selbstbestimmtes Sterben in Würde.
(Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Lotte_Ingrisch)

Mir hat das Treffen mit Lotte Ingrisch sehr gut gefallen, weil ich meine, dass sie eine sehr angenehme Person ist und sie mir wirklich sehr sympathisch ist. Ihre Theorien und Reflexionen finde ich äußerst interessant, auch wenn sie nicht immer ganz leicht nachvollziehbar sind. Damit öffnet sie einem aber auch selbst andere Denkweisen. Ihre Geschichten waren äußerst spannend und abenteuerlich. Schön war auch, dass Lotte Ingrisch immer wieder auf unsere bekannten Erfahrungen zurückgriff, um uns ihre Erlebnisse nachvollziehbarer zu machen. Ich habe den Vortrag wirklich sehr genossen! Emile (7. Klasse)
20160216  Ingrisch  011-klein