Neuer Schulbeitrag Volksschule

29.4.2015, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Liebe Eltern, liebe Interessierte,

bitte um Beachtung folgenden Schreibens das Schulgeld der Volksschule betreffend:

Werte Eltern,

Wien, den 29. April 2015

ebenso, wie die stetige Teuerung auch privat keinen von uns ausnimmt, macht sie natürlich auch vor den Wiener Sängerknaben nicht halt. Eingedenk der sozialen Grundlagen unseres Instituts, welchen wir uns verpflichtet fühlen, haben wir diese Teuerungen so lange, wie es uns möglich war, selbst kompensiert und von Ihnen ferngehalten.

Mittlerweile ist aber, nach vier Jahren ohne Anhebung des Schulgeldes, der Zeitpunkt erreicht, da uns eine moderate Anpassung nicht nur unumgänglich, sondern auch vertretbar erscheint. Ab September 2015 beläuft sich der reguläre, monatliche Schulbeitrag für die Volksschule daher statt bisher EUR 250,00 auf nunmehr

EURO 265,00

Selbstverständlich bleibt die Möglichkeit, bei Bedürftigkeit um eine Ermäßigung des Schulgeldes anzusuchen, ebenso aufrecht wie die automatisch gewährte Ermäßigung für Geschwister.

Wir hoffen, dass dieser notwendige Schritt Ihr Verständnis findet.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerald Wirth, mp

 


„Der Kongress tanzt“ – Besuch des Wahlpflichtfachs Geschichte der Ausstellung: Europa in Wien. Der Wiener Kongress 1814/15

28.4.2015, von Moana Faleschini-Binder (Allgemein)

Am 20. April 2015 besuchten die Teilnehmer des Wahlpflichtfachs Geschichte die Ausstellung im unteren Belvedere: Europa in Wien. Der Wiener Kongress 1814/15. Das Thema bot sich an, da die 7. Klasse im Geschichtsunterricht die Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen besprochen hatte.
In Wien versammelten sich zu dieser Zeit für gut neun Monate die wichtigsten europäischen Herrscher und Diplomaten sowie über 100 akkreditierte Diplomaten. Der Wiener Kongress bildete eine markante historische Zäsur: Durch das Vertragswerk ging einerseits die Periode der napoleonischen Eroberungspolitik zu Ende, andererseits erfuhr der Kontinent eine staatliche Neuordnung, die in der Folgezeit vorwiegend durch Monarchien sowie durch neue Nationsbildungen und Unabhängigkeitsbewegungen (Belgien, Polen und Griechenland) gekennzeichnet war. Da man sich aber nicht nur der Diplomatie, sondern auch zahlreichen Vergnügungen widmete, entstand der Satz: Der Kongress tanzt! Böse Zungen bemerkten damals weiter:“…und arbeitet nicht.“ Wahr ist aber, dass man die Entstehung des Walzers mit dem Wiener Kongress in Verbindung bringt-dieser wurde auf den zahlreichen Bällen erst immer gegen Morgen gespielt.
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Buon giorno, Prato! – Die 7A auf Sprachreise

19.4.2015, von Angela Brychta (Allgemein)

Italien war für mich eine sehr interessante Reise. Ich konnte meine Kentnisse in der Sprache zeigen und verbessern, ich lernte neue Menschen kennen und vor allem, ich hatte eine unvergessliche Erfahrung. Die Reise im Bus war ziemlich lang, trotzdem lag in jeder Minute schon eine Riesenfreude und gleichzeitig ein Gefühl von Schüchternheit. Man weiß ja nie, was auf einen zukommt. Als ich die Familie kennenlernte war ich so überrascht wie noch nie. Sie waren so nette Menschen, sie waren liebevoll und hilfsbereit. Ich denke auch für meine Kollegen gilt das Gleiche. Allgemein würde ich sagen, dass die Familien sich von Anfang an herzlich um uns kümmerten, damit wir eine unvergessliche Reise hatten. Das gelang ihnen. Als wir wieder nach Wien fuhren, war es, als würde ein Teil von uns dort zurückbleiben, die Verabschiedung fiel mir sehr schwer. Immer noch denke ich an meine Gastfamilie und Gastschwester und mir kommt es so vor, als wäre die Reise erst gestern zu Ende gegangen. Ich finde, dort war es sehr schön, wir haben so vieles kennengelernt. Von der Kulturstadt Florenz bis zur magischen Atmosphäre von San Gimignano, über die ruhige Stadt Prato. Kaum zu glauben für mich war, dass die Reise so kurz war. Ich dachte eine Woche war zu viel, aber als wir dort waren, verging die Zeit so schnell. Bemerkenswert war auch der Turm von Pisa, der ist wunderschön. Es war sehr interessant dort zu sein, und zumindest kann ich jetzt den nächsten Generationen sagen: „Ich war dort oben“. Ich möchte mich auch bei Fr. Prof. Brychta und Fr. Prof. Faleschini bedanken, weil sie uns immer unterstützt und geholfen haben, wo wir es gebraucht haben. Sie haben die Organisation bestens gemacht, und ich denke auch, dass unsere Klasse, sehr verantwortungsvoll war. Wir haben uns immer an alles gehalten, was ausgemacht wurde. In der Schule, im Liceo Scientifico „N. Copernico“ haben ich Spaß gehabt, weil ich mein Italienisch verbessern konnte in einer sehr speziellen Form. Wir haben unsere Kentnisse erweitert, indem wir zum Beispiel interaktiv mit dem Computer etwas lernten, oder wenn wir eine Situation auf Italienisch darstellen mussten. Leider konnten wir nicht Rugby spielen, was uns versprochen wurde, aber es gibt ja keine Perfektion, aber ich finde die Reise war perfekt. Ich bin davon überzeugt, dass wir alles hatten, was wir gebraucht haben, und dass alle von dieser Reise etwas mitnehmen konnten. Außerdem denke ich, dass unsere Herzen für ewig geprägt sein werden vom Ausflug. Ich weiß auch von vielen, dass sie nach Italien fahren werden um die Gastfamilien nochmals zu besuchen, und ich bin einer davon! Ich hoffe nur, dass diese Reise genauso toll für die Italiener war wie für uns!

Edwin Zuniga-Flores


EXKURSION ZU „ÄRZTE OHNE GRENZEN“

14.4.2015, von Melanie Matzer (Allgemein)

Am 29. September 2014 besuchte die 7. Klasse des ORG im Rahmen des Psychologieunterrichts ein originalgetreu nachgebautes Zeltlager der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ am Wiener Karlsplatz.
Den SchülerInnen wurde anschaulich dokumentiert, wie Nothilfe in den Flüchtlingslagern der Krisengebiete dieser Welt funktioniert. Sie erhielten bei der fachkundigen Führung durch das Camp Einblicke in die Arbeit der rund 30 000 weltweit agierenden MitarbeiterInnen der Organisation. Dabei wurde z. B. auch erklärt, wie Medikamente und Hilfsgüter in die Krisengebiete gelangen, wie Trinkwasser aufbereitet wird und Impfkampagnen organisiert sind.
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Beim Anblick der nur mit dem Allernotwendigsten ausgestatteten Flüchtlingszelte und Holzbauten, machte sich unter den SchülerInnen tiefe Betroffenheit breit, da man erahnen konnte, unter welch schrecklichen Bedingungen Flüchtlinge leben müssen.
Die zahlreichen SchülerInnenfragen an den Guide, der selbst schon mehrere Hilfseinsätze geleistet hatte, zeugten davon, dass die Jugendlichen zum Nachdenken angeregt wurden.
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Auch, wenn man selbst oft unzufrieden ist, darf man niemals vergessen, dass Millionen Menschen nicht einmal das Notwendigste besitzen. (Simon)
Es ist wichtig, dass wir mit solchen Themen konfrontiert werden. Ausstellungen dieser Art prägen, uns, sodass wir in Zukunft gemeinsam etwas ändern können. (Oskar)


Thearebesuch: „Supergute Tage“ im Volkstheater

10.4.2015, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Ausnahmsweise im Publikum:

Am 23.3.2015 gingen Schüler der 3. Klasse mit Prof. Pritchard-Smith und mit Frau Perthold in eine Aufführung von „Supergute Tage“ im Volkstheater.

Die gleichnamige Romanvorlage von Mark Haddon ist Klassenlektüre im Deutschunterricht und es war interessant zu sehen, wie sich der Roman auf der Bühne verändert. Die Hauptfigur, Christopher Boone, will eigentlich nur herausfinden, wer den Hund der Nachbarin getötet hat. Das gestaltet sich allerdings sehr schwierig, nicht nur, weil Christopher das Aspergerssyndrom hat, sondern auch, weil sein Vater ihm die Nachforschungen verbietet. Im Lauf der Aufführung wird klar, wieso er das tut. Christopher schafft es trotzdem, den „Mord“ aufzuklären und macht sogar seine Matheprüfung. „Dann kann ich ja alles!“, ist sein ermutigendes Fazit am Schluss.

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Zur Abwechslung einmal im Publikum zu sitzen heißt auch, dass man konstruktiv Kritik an der Aufführung üben darf. Hier können Sie verschiedene Meinungen der 3. Klasse lesen: Das Stück: „Ich kenne niemanden persönlich, der Aspergers hat. Ich könnte wahrscheinlich nicht mit jemandem befreundet sein, der wegen jeder Kleinigkeit so auszuckt.“ „Die Geschichte war sehr interessant.“ „Das Stück war interessant, weil es einen komischen Jungen zeigt, der immer wieder auszuckt. Das Schlimmste fand ich die Szene, in der er sein Eis durch den Raum geschmissen, sich am Boden gewälzt und gegen seine Brust geschlagen hat.“ Die Inszenierung: „Ich finde das Theaterstück sehr gut, aber ich glaube, wenn man das Buch nicht kennt, versteht man vielleicht nicht alles ganz genau.“ „Ich fand es ziemlich interessant, dass nur sechs Schauspieler alle Rollen spielten und alle Texte einfach auswendig konnten.“ „Es hat mich gestört, dass die Schauspieler unterschiedliche Rollen gespielt  haben. Da wusste man nicht immer genau, wer wer ist.“ Das Bühnenbild: „Als Kulisse gab es nur diese komischen Würfel, aus denen sie alles Mögliche gemacht haben. Zum Beispiel Tetris.“ „Ich finde, das Bühnenbild hätte man anders gestalten sollen.“ „Ich hab die Kulisse gut gefunden, weil man sich selbst den Hintergrund vorstellen konnte, eben weil da fast nichts war.“ „Ich fand es gut, dass mit derselben Kulisse viele verschiedenen Sachen gemacht wurden.“ Die Schauspieler: „Der Schauspieler, der den Jungen gespiel hat, und generell alle waren sehr gut.“ „Es gab sehr viel Text, den die Schauspieler können mussten. Das war eine echt gute Leistung, besonders vom Hauptdarsteller!“ Das Schlimmste an diesem Abend: „Die Sitze waren eindeutig das Schlechteste am Theaterbesuch. Man konnte seine Beine nicht ausstrecken.“ Die besten Szenen: „Ich fand die Szene sehr gut gemacht, in der die Mistgabel (mit der der Hund ermordet wurde) von oben auf die Bühne fiel.“ „Am lustigsten war die Szene, in der sich Christopher die Schuhe ausgezogen hat.“