Firmung der Zwölf

28.4.2013, von Renate Enderlin (Allgemein)

Auch dieses Jahr haben sich einige Schüler der 4. Klasse ganz bewusst dazu entschlossen, mehr Verantwortung zu übernehmen und haben sich auf den Tag ihrer Firmung vorbereitet: Aus dem Mozartchor Marco Portschy, Michael Schwarzenbacher und Adam Vinkovic; aus dem Haydnchor Timo Rieser; aus dem Schubertchor Diego Schwertberger, Jakob Weninger und Florian Writzl und aus dem Brucknerchor Felix Eder, Marcel Gaß, Fabian Kollar, Michael Kührer und Paul Schlegel. Zusammen mit ihren Familien, Paten und Patinnen sind die zwölf Firmkandidaten am 20. April in die Hofburgkapelle gekommen, um dieses besondere Fest zu feiern. Der Apostolische Nuntius, Erzbischof, Dr. Peter Stephan Zurbriggen spendete ihnen das Sakrament der Firmung. Er unterstrich in seiner Predigt die Bedeutung von Sendung durch den Heiligen Geist und verdeutlichte den zwölf auch das Wesen des Heiligen Geistes. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und den Neugefirmten alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.


Comenius Projekt – Manresa, Katalonien

28.4.2013, von Helen Kopetzky (Allgemein)

Im April war es endlich soweit. Nachdem schon das ganze Schuljahr über auf dieses Comenius-Projekt (die Förderung durch Comenius ermöglichte sowohl die Deckung der Flugkosten von SchülerInnen und Lehrerinnen, als auch die Finanzierung der Exkursionen und Aktivitäten in Katalonien) mittels Digital Diaries, Skype Sessions, Blogentries, Videodrehs und einem Spanischkurs hingearbeitet wurde, lernten die SchülerInnen der 6.Klasse, sowie drei Schüler der 7.Klasse nun endlich ihre katalonischen Partner kennen. Zusammen mit Prof. Autischer und Kopetzky flogen sie am 20.4.2013 nach Barcelona, wo sie von ihren Partnern abgeholt und in einer einstündigen Busfahrt nach Paidos zur Partnerschule gebracht wurden. Dort wurden sie von ihren Gastfamilien herzlich in Empfang und mit nachhause genommen. Nach einer Welcome Party am selben Abend, begann am nächsten Tag das Programm der Reise mit einem Ausflug nach Barcelona.
Weitere Programmpunkte dieser zehn Tage umfassten sowohl Ausflüge und Exkursionen (Sitges, Hochseilgarten, Barcelona, Manresa, Montserrat), als auch die Teilnahme am Unterricht in der katalonischen Partnerschule.
Einer der Höhepunkte war sicherlich auch das Charity Event, welches in San Benet zu Gunsten von Kindern mit Lernschwierigkeiten abgehalten wurde und zu dem der Haydnchor der Wiener Sängerknaben eingeladen war. Am Schluss des Konzertes am Samstagabend, trat auch der ORG-Chor (in eingeschränkter Zahl) zusammen mit den Sängerknaben auf.
Unsere Schüler waren nicht nur von der Gastfreundschaft ihrer katalonischen Familien begeistert, sondern haben auch sehr viel über diese ihnen bisher unbekannte europäische Kultur gelernt, angefangen von Essensgewohnheiten und –zeiten, bis hin zum Abhalten von Feierlichkeiten, die sicherlich etwas anders ausfallen als bei uns in Österreich. Wir freuen uns schon darauf die katalonischen Schüler und Lehrer im Mai 2014 in Österreich begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir ihnen ein ebenso abwechslungsreiches wie interessantes Programm bieten können.

Weitere Information, Bilder und viele Beiträge der Schüler finden sich auf unserem Blog:
http://ditsam.edublogs.org/

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Exkursion in die Ridvan Moschee

24.4.2013, von Renate Enderlin (Allgemein)

Am 16. April besuchten der Ethik- und der Religionskurs mit Frau Clemens und Frau Enderlin die Ridvan Moschee.
Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und durften viele Fragen über den Islam in Wien und den Glauben der Muslime im Allgemeinen stellen. Nach einer sehr interessanten Diskussion wurden wir auch noch herzlich in den Gemeinschaftsraum der Gemeinde auf einen Tee eingeladen.


Homo cervisia in Ottakring

10.4.2013, von Birgit Lichtl (Allgemein)

Die Babylonier, Sumerer und Ägypter kannten bereits Bier. In Europa wurde Bier als Getränk der Barbaren von den Römern erstmals erwähnt. Im Mittelalter haben sich dann die Mönche dem Bierbrauen gewidmet, da sie ein nahrhaftes Getränk zu den Mahlzeiten suchten, die vor allem in der Fastenzeit ziemlich karg waren. Bier hat also eine lange Tradition.
Die Schüler des Wahlpflichtfachs Biologie machten sich daher am 14. März 2013 auf den Weg in die Ottakringer Brauerei um mehr über die Herstellung des Bieres zu erfahren.
Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Ottakringer Brauerei erkundeten die SchülerInnen das Fabrikgelände. Sie konnten die einzelnen Stationen des Brauprozesses mit verfolgen, wobei sie unter anderem die Funktionen einer Maischpfanne, eines Läuterbottichs, einer Würzpfanne und einem Whirlpool für Bier kennenlernten. Besonders interessant war es mehr über die Unterschiede der einzelnen Biersorten zu erfahren und den Abfüllprozess zu sehen.
Zum Vergleich besuchten die SchülerInnen den alten Lagerkeller, in dem sich riesige Holzbierfässer befinden. Durch eine kleine Öffnung konnte man in das Fass klettern. Bis zum 14. März 2013 waren maximal 16 Personen in einem einzigen Fass, dieser Rekord musste natürlich eingestellt werden. Nach unserem Besuch liegt der Rekord bei 17 Personen.
Zum Schluss gab es netterweise noch eine kleine Kostprobe und als Unterlage eine frischgebackene heiße „Brezn“ für die SchülerInnen. Damit endete die „best Exkursion ever“, wie mir ein Schüler versicherte.