Die Wiener Sängerknaben laden zum Tag der offenen Tür am 9. November 2012 ein

30.9.2012, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Wie jedes Jahr öffnen auch heuer die Wiener Sängerknaben ihre Pforten für Interessierte.

Am 9. November 2012 besteht in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit, ein wenig hinter die Kulissen unserer Arbeit zu blicken. Unsere Ausbildungsstätte beschränkt sich ja nicht nur auf die Ausbildung und Konzerte der 10 bis 14-jährigen Sängerknaben. Wir kooperieren mit dem benachbarten Kindergarten, haben eine eigene Volksschule und für die Älteren ein ORG mit Schwerpunkt Vokalmusik. Sowohl die Volksschule, als auch das Oberstufenrealgymnasium bildet auch Mädchen aus. An keinem Ort in Österreich wird mehr gesungen, überzeugen Sie sich davon.

Sie können an diesem Tag ein Stück der 2. Klasse Volksschule besuchen, Kurzkonzerte der Wiener Sängerknaben genießen oder bei der Probe des ORG-Chores lauschen. Die Türen der Schulgebäude stehen offen und sie erhalten Auskünfte jeder Art.

Kommen Sie einfach vorbei! Wir freuen uns auf Sie.


Der erste Buchstabentag

28.9.2012, von Markus Semelliker (Allgemein)

Voller Aufregung begingen wir vor kurzem in der 1. Klasse den ersten Buchstabentag. Da wir schon vier Buchstaben im ersten Lesegeheimnis von Lilo verraten bekommen haben, hatten wir natürlich viel zu tun. Wir stempelten die Buchstaben aus kleinen Lettern zu großen Buchstaben, mussten auf Zehenspitzen die Formen am Boden nachgehen, fehlende Buchstaben ausschneiden und zu den richtigen kleben und viele andere Aufgaben mehr. Voller Freude aber arbeiteten wir aber mit unserer neuen Zaubertafel. Dieses tolle Activeboard haben seit diesem Schuljahr alle unsere Klassen. Damit lassen sich fantastische Zaubereien machen. Wir konnten die Buchstaben hören und mussten dazu die passenden Bilder anklicken. Das machte uns allen großen Spaß und dabei lernten wir auch sehr viel. Beim Lesen machen wir es oft genauso. Die kleinen Wörter, die wir schon lesen können, fliegen auf der Tafel ein und wir müssen dazu mit dem Zauberstift das Richtige anklicken. So macht Lesenlernen echt große Freude.
Wir sind schon gespannt, was wir von dieser zaubernden Tafel noch alles lernen werden.

   


Auf der Suche nach dem Stein der Kraft…

24.9.2012, von Angela Brychta (Allgemein)

Am 12. September, machten sich die neu zusammengesetzten SchülerInnen der 5A in eine Selbstversorgerhütte nach Scharnstein auf um einander besser kennen zu lernen, das gegenseitige Vertrauen und den Zusammenhalt zu stärken. Von diesem Standort, am Orts- und Waldrand befindlich, ausgehend galt es, eine Mission zu erfüllen. Ein böser Zauberer hatte den Stein der Kraft in seine Macht gebracht und ihn versteckt. Ist jener geheimnisvolle Stein in den Händen von tugendhaften Menschen, so glitzert er hell, bringt ihnen Kraft und lässt die Sonne erstrahlen.
Der Besitzwechsel hatte zur Folge, dass wir ein verregnetes Scharnstein vorfanden. Dem geboten wir in diesen drei Tagen Einhalt. Es gab viele Aufgaben zu lösen, bei denen Geschick, Harmonie, Ruhe aber vor allem Kooperation gefragt waren. Nebst unserer Tätigkeit der Steinsuche übernahmen wir auch in Form von drei Kochgruppen, die jeweils für die anderen sorgten, Verantwortung füreinander. Nach einem budgetär limitierten Einkauf übernahm jede Kochgruppe die Mahlzeiten vom Mittagessen bis einschließlich zum nächsten Frühstück und die damit verbundenen Reinigungsdienste in der Küche.
Bereits knapp nach unserer Ankunft startete das kulinarische Verwöhnfeuerwerk mit einem leckeren Kakaokuchen und einer erfrischenden Apfelzimtkombination. Die Küche bestätigte sich im Laufe dieser Tage als das soziale Zentrum auch dieses Hauses. Nach dem Festlegen gemeinsamer Regeln für die Gemeinschaft wurde die Herausforderung den Stein der Kraft zu suchen mutig von der 5A angenommen. Weder Sprachbarrieren noch durch Regen befeuchtetes Material konnten die SchülerInnen dann noch aufhalten.
Die 5A zeichnete sich in diesen Tagen nicht nur durch ein sehr hohes Maß an gegenseitigem Respekt sondern auch durch eine bewundernswerte Offenheit und Begeisterungsfähigkeit aus. Egal, welche Aufgabe die Jugendlichen zu bewältigen hatten, sie sie ließen sich darauf mit einem eindrucksvollen Urvertrauen darauf ein. Erwähnt sei hier nur das blinde über eine unwegsame Strecke in den Wald geführt Werden. Es gibt wohl sehr wenige Gruppen, die so schnell völlig blind auf die Hilfe anderer vertrauen. Es gibt sicher auch nicht sehr viele Gruppen, wo das gemeinsame Wegräumen und Reinigen so gut klappt.
Unabhängig von jeder Herausforderung waren diese Tage geprägt von sehr großer Harmonie und wunderbarem Gesang, der uns alle fortwährend begleitete. Ob es ein „Vater Unser“ in einer 4m2 kleinen Kapelle, ein Kumbayah am Lagerfeuer bei Marshmallows oder der besungene Fackelzug über eine Wiese war, wir alle haben diese und viele andere sehr berührende Szenen mit Sicherheit noch lange in unserer Erinnerung.
Über die 5A ist zu sagen: Ihr habt die Lehrerinnen sehr beeindruckt und wir bedanken uns bei euch für diese tollen Tage!


Was der Muskel da oben alles kann…

21.9.2012, von Angela Brychta (Allgemein)

Und der wohl beeindruckendste Muskel, den der menschliche Körper aufweist, ist das Gehirn. Es hat tagtäglich vieles zu koordinieren, aufzunehmen, zu ordnen, unser Gehirn leistet großartige Abreit. Wie wir es dabei unterstützen können haben wir uns bei einem „Halbtag mit Hirn“ gefragt.
Die SchülerInnen der ersten bis zur siebten Klasse konnten anhand eines Stationenbetriebes beispielsweise untersuchen, wie Musik ihre Konzentration beeinflusst, wie der ideale Lernraum für sie aussieht, welche Lernmethode sie als Lerntyp am besten anspricht oder welche Merktechniken sie ansprechen.
Die Fitness kam natürlich nicht zu kurz. Neben körperlichen Koordinations- und Kräftigungsübungen wurden auch ein paar allgemeine Trainingseinheiten für das Gehirn genossen. Nebst der Konsumation von geistiger Nahrung in Form von verschiedenen Nüssen, wodurch die Synapsen gestärkt werden, wurde der Muskel Gehirn auch motorisch bei Faltübungen gefordert. Gerade die Abwechslung verschiedener Gehirnregionen sowie Lernpausen, Motivation und ein gesund funktionierendes Belohnungssystem sind für die täglichen Anforderungen ein absolutes Geheimrezept.
Welch‘ hohe Kunst ist es doch, zu wissen, wie man am besten lernt!

Unser Gehirn lernt immer. Es tut nichts lieber und kann gar nicht anders! Ein Leben lang.
(Manfred Spitzer)


Sprachreise 7A San Benedetto del Tronto 8. – 14. September 2012

16.9.2012, von Moana Faleschini-Binder (Allgemein)

Am Abend des 8. September bestieg die 7. Klasse vollzählig und pünktlich gemeinsam mit Prof. Faleschini und Prof. Matzer in Wien Meidling den Nachtzug nach Italien, den wir (nach einer sehr kurzen Nacht) in Bologna um 5 Uhr in der Früh bereits wieder verließen.
Nach der erfolgreichen Suche nach unserem Bus, der uns nach San Benedetto brachte, konnten wir auf der Fahrt einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachten und kamen dann doch etwas erschöpft am Vormittag an. Dort wurden die SchülerInnen von ihren Gasteltern in Empfang genommen und konnten sich von den Strapazen der Anreise erholen. Am zweiten Tag begann der Unterricht in der Sprachschule, die Lehrerinnen Orianna und Manuela erwiesen sich als sehr geduldig und konnten den Jugendlichen viele Eindrücke in die italienische Kultur vermitteln.
Neben dem Sprachunterricht und den Ausflügen, die uns in das Museo della Civiltà Marinara (Fischereimusem) und in die Provinzhaupstadt Ascoli Piceno führten, konnten wir auch das Meer noch genießen.
Die Zeit verging wie im Flug, zum Leidwesen vieler SchülerInnen mussten wir nach 5 Tagen bereits wieder die Heimreise antreten.
„La settimana a San Benedetto mi è piaciuta perché il tempo era bello.“
„Mi dispiace che devo partire.“
„So che tornerò a San Benedetto! La città è così bella e ho imparato tanto.“