Halbtag mit Hirn

25.6.2012, von Angela Brychta (Allgemein)

Rauchende Köpfe der Schüler unserer dritten und vierten Klasse wandelten am Donnerstag, den 2012-06-21 über das Schulgelände. Dabei handelte es sich weder um eine Schularbeit noch um eine Prüfung oder ein Referat. Die Schüler hatten die Aufgabe, in Form eines Stationenbetriebes herauszufinden, wie sie das hochkomplexe Steuerungszentrum Gehirn in ihrem Lernverhalten besser bei der Arbeit unterstützen können. Sie übten verschiedene Lerntechniken für beliebige Listen oder Lieder, probierten unterschiedliche Lernpositionen aus und machten sich Gedanken über den idealen Lernraum.
Zwischen den Stationen, die auch Themenbereiche wie die Wichtigkeit des Schlafens für das Gehirn oder die Aufmerksamkeit und die Wirkung von Ablenkungen durch laute Musik beinhalteten, stärkten sich die fleißigen und schlauen Köpfe mit Gehirnnahrung in Form von Wasser, Rosinen, Nüssen und Karotten. Nebst der Decodierung einer Faltanleitung oder des Trainings der Textkompetenz wurde mittels Koordinationsübungen und Kräftigungsübungen auch für die Aktivierung anderer Gehirnareale gesorgt.
Die Rückmeldungen via Fragebögen zeigten viele Erkenntnisse, vor allem im Bereich des richtigen Lernraumes sowie die nicht vorhandene negative Einstellung zum Lernen.
Können wir unserem Gehirn nur ein wenig entgegenkommen, so zeigt es uns viel besser, welch große Ressourcen uns zur Verfügung stehen.