75km Wissen – Die 6A in der Hauptbibliothek der Universität Wien

25.4.2012, von Angela Brychta (Allgemein)

Im Hinblick auf die nicht nur für die Vorwissenschaftliche Arbeit notwendige Recherche gewann die 6A am 2012-04-16 Einblick in die Handhabung und Struktur der Hauptbibliothek der Universität Wien.
Der Rundgang begann in einem Seminarraum, wo auch die Funktionsweise der Suchmaschine der Universitätsbibliothek vorgestellt wurde. Die Bibliothek der Universität verfügt über 7 Mio. Bücher, wovon sich 5 Mio. im Haus befinden und die übrigen sich auf die diversen Fachbibliotheken verteilen. Im Regal aufgestellt handelt es sich also um etwa 75 km Schrankwand. Außerdem umfasst die Sammlung 30000 E-books, 30000 Zeitungen sowie 1000 Datenbanken.
In der „Magazinsbibliothek“ werden die Bücher nach Ankaufszeit und Größe sortiert. Entlehnbar sind bis zu 200 Bücher pro Person. Nach Hinweisen zur richtigen und zielführenden Recherche, ging es weiter zum oberen Lesesaal der Entlehnstelle, wo sich die alphabetisch geordneten Laden mit den alten Karteikärtchen befinden. Danach tauchten wir ab in den Keller, wo die Kompendien aufbewahrt werden. Eindrucksvoll war an dieser Stelle ein alter noch handschriftlich verfasster Katalog.
Nach Durchschreiten des großen stilistisch so traditionellen Lesesaals, mit seinen Ehrfurcht erregenden hohen Regalen, kamen wir schließlich in die Lehrbuchsammlung und wurden in das System aus Themenbereichen und Kennzahlen eingeführt, wie es auf den Regalen beschildert ist. Hier griffen die Jugendlichen das Angebot auf, sich gleich in die Recherche zu stürzen oder weitere Fragen zu den teilweise schon ins Auge gefassten Themen für die Vorwissenschaftliche Arbeit zu entwickeln.
Beeindruckt kehrten wir wieder in die Schule zurück und blicken nun freudig auf die kommenden schriftlichen Arbeiten unserer kreativen SchülerInnenköpfe, die uns nach interessanten Recherchen erwarten werden.


Die Eleven besuchen die VS Kobersdorf im Burgenland

19.4.2012, von Markus Semelliker (Allgemein)

Am 18. April fuhren die Eleven ins sonnige Burgenland.

In der VS Kobersdorf wurden wir herzlich durch eine Darbietung des Schulchores empfangen. Danach ging es in den Turnsaal der Schule, wo unter der Leitung von Kapellmeister Schlechter ein gemeinsames Lied einstudiert wurde. Dieser Workshop faszinierte alle Teilnehmer. Kinder, Lehrer und Eltern.
Nach einer kurzen Stärkung führten unsere Kinder das heurige Singspiel „Es lebe die Kunst auf“. Es war bereits die 22. Aufführung im heurigen Schuljahr.
Danach durften die Kids im Schulhof spielen, während Fr. Dir. Ondraschek den interessierten Eltern, Schülern und Lehrern von Kobersdorf unsere Volksschule vorstellte und einlud, Begabte und Interessierte zu uns in den Augarten zu kommen, um bei einem Vorsingen eventuell den Weg als Sängerknabe zu beginnen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den Lehrern und dem Bürgermeister der Gemeinde Kobersdorf, traten wir die  Heimreise in den Augarten wieder an.


Besuch der Zeitzeugin Greta Klingsberg

19.4.2012, von Moana Faleschini-Binder (Allgemein)

Am 11. April 2012 besuchte Frau Greta Klingsberg, eine Überlebende des Holocausts, die Schule der Wiener Sängerknaben. Die SchülerInnen der 4.-6. Klasse konnten im Rahmen des Geschichtsunterrichts an dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen.
Greta Klingsberg wurde 1929 in Wien geboren und gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester nach Theresienstadt deportiert. Dort übernahm sie die Rolle der Anika in der Kinderoper Brundibár von Hans Krása. Sie überlebte als eine der wenigen Kinder das Konzentrationslager Auschwitz. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus ging Greta Klingsberg nach Prag, besuchte dort eine englische Schule und lebte fortan ihrer großen Leidenschaft, der Musik. Sie absolvierte eine Gesangs-Ausbildung am ‚Jerusalem Conservatoire‘ und war in der Folgezeit Mitglied prominenter israelischer Chöre. Heute lebt Frau Klingsberg als weltweit gefragte Zeitzeugin in Jerusalem.
Sie betonte, dass die Sprache der Musik über alle ideologischen Grenzen hinweg Menschen miteinander verbindet und rief die SchülerInnen zu gegenseitiger Toleranz auf.