Kilo gegen Armut – Vielen Dank!

22.2.2012, von Birgit Lichtl (Allgemein)


Besuch der Antikensammlung im KHM

7.2.2012, von Moana Faleschini-Binder (Allgemein)

Am Dienstag, den 31.1. 2012 besuchte die 6. Klasse des ORGs im Rahmen des Geschichtsunterrichts gemeinsam mit Prof. Mühlberger und Prof. Faleschini-Binder die vor dreieineinhalb Jahren komplett neugestaltete Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums.
Unsere Führung begann mit dem Jüngling von Magdalensberg, eine römische Bronzestatue, die 1506 auf dem Kärntner Magdalensberg entdeckt wurde. Die Tatsache, dass es sich bei der Figur „nur“ um einen Abguss aus der Renaissance handelt, schmälert seine Bedeutung keineswegs, da es die einzige antike Bronzegroßplastik des Ostalpenraums ist.
Danach konnten wir einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bewundern: antike Vasen, die je nach Verwendungszweck verschiedene Formen hatten und auf denen Alltagsszenen oder auch mythologische Motive abgebildet waren.
Weiters bekamen wir einen Einblick in die umfangreiche Gemmen und Kameensammlung des Kunsthistorischen Museums, die über 5000 Exemplare umfasst. Diese waren auch bei den Habsburgern sehr beliebt, weil sie klein und daher leicht zu transportieren waren; Kaiser Karl VI. reiste sogar mit seinen Kameen im Gepäck (sog. Spanisches Kabinett).
Das Bild zeigt den Ptolemäer Kameo, der ein ägyptisches Königspaar darstellt.
Nach Besichtigung weiterer ausgewählter Objekte sahen wir zum Abschluss das Bodenmosaik von Theseus und Ariadne. Der Mythos erzählt, dass sich Ariadne, die Tochter des kretischen Königs Minos, in Theseus verliebte. Dieser wollte den Minotauros, ein Furcht erregendes Ungeheuer – halb Stier, halb Mensch -, erlegen und die Athener vom Tribut in Form von Menschenopfern zu befreien. Es gelang dem Helden, das Ungetüm in den Gängen des Labyrinths zu töten und mit Hilfe des roten Fadens, den ihm Ariadne zuvor gegeben hatte, unversehrt aus dem Irrgarten zurückzukehren.


Hoher Besuch: Bundespräsident besucht die Wiener Sängerknaben

1.2.2012, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Am 30. Jänner 2012 stattete unser Staatsoberhaupt, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in Begleitung seiner Gattin den Wiener Sängerknaben einen Besuch ab.

Um 10.oo Uhr betrat er das Palais und wurde vom Präsidenten der Wiener Sängerknaben, Senator Walter Nettig, der Geschäftsleitung und dem Eleven Chor gebührend empfangen (siehe Bericht der Volksschule). Danach begann er unter Führung von zwei Sängerknaben, Michael und Björn, einen Rundgang. Zuerst besuchte er eine Probe des Schubertchores: Sofort ergaben sich Fragen, die die Kinder bereitwillig beantworteten. Danach ging es ins Realgymnasium, in die 3. Klasse, zu einer Deutschstunde. Der Rundgang wurde, mit einem Abstecher in die Küche, im Internat fortgesetzt. Das Staatsoberhaupt konnte sich vom Komfort der Zimmer und den Freizeitmöglichkeiten überzeugen.

Am Rückweg besuchte Dr. Fischer die 5A des Oberstufenrealgymnasiums. Es stand gerade Stilkunde, eines der schulautonomen Unterrichtsfächer, am Stundenplan.

Der Abschluss der Runde führte die Gäste wieder in den Salon, wo alle drei anwesenden Chöre in Uniform und der Chor des Oberstufenrealgymnasiums Aufstellung nahmen. Nachdem jeder der Chöre einzeln Lieder vorgetragen hatte,  bildete die von allen gemeinsam vorgetragene „Trisch Tratsch Polka“ den Schlusspunkt. Geschenke wurden ausgetauscht und zuletzt trug sich der Bundespräsident noch in das Gästebuch ein.