Workshop: POI-Schwingen

20.12.2011, von Maria Osterbauer (Allgemein)

Poi-Schwingen hat eine 1000-jährige Tradition; ‚Poi‘ ist das Maori-Wort für ‚Ball‘, und in Neuseeland hat es auch seinen Ursprung. Poi-Schwingen verbindet Bewegung, Körper, Wahrnehmung, Geist, Sprache, Emotion, Musik und Kreativität. Klaus Scheuermann (D) hat dazu ein Stufenmodell für Legastheniker geschaffen, daher wollte ich ein Seminar mit ihm auf die Beine stellen. – Doch warum sollte man diese ganzheitliche Erfahrung den nichtle-gasthenen Kindern vorenthalten? Also genehmigte die Direktion für 12.12. einen Nachmittag für die gesamte 3. und die 4. Klasse.
Poi-Schwingen ist relativ rasch zu erlernen und kann auf geniale Weise alle Teilleistungen, die wir beim Lernen beanspruchen sollten, positiv beeinflussen. Sehen, Hören, Tastsinn, Körperwahrnehmung, Raumwahrnehmung, Gleichgewichtssinn, Hand-Hand-Koordination, Auge-Hand-Koordination, Augen-Folge-Bewegungen, Kontrolle der Bewegung … werden einbezogen. Gleichzeitig ist Poi-Schwingen ein ideales Konzentrations- und Gedächtnistrai-ning, es schafft Gefühl für Rhythmus, fördert das logische Denkvermögen und natürlich auch die Selbstdisziplin.
Die 4. Klasse schaffte es sogar, innerhalb zweier Einheiten zwei verschiedene Choreogra-phien zu erlernen. Sie überraschten mit ihrem Eifer und ihrer Geschicklichkeit selbst Klaus Scheuermann, der seit 10 Jahren in Deutschland und Österreich zahlreiche Poi-Seminare leitet.