Berufspraktische Tage der 6A

23.12.2011, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Die Schülerinnen und Schüler der 6.Klasse nahmen zwischen dem 20. und 22.Dezember 2011 am Projekt „Berufspraktische Tage“ teil, das im Rahmen des Geografie und Wirtschaftskundeunterrichts / Berufsorientierung stattfand.
Die Schüler/Innen sollten in diesem Praktikum Einblick in die konkrete Arbeitswelt erhalten, Informationen sammeln und Fragen stellen. Die Organisation der Praktikumsstelle oblag dabei den Schüler/Innen und so gab es eine breite Streuung an verschiedenen Berufen. Einige Jugendliche nutzen die Gelegenheit um in künstlerische Berufe wie an Theatern hinein zu schnuppern, andere wiederum suchten sich ganz andere Bereiche wie zum Beispiel eine Volksschule oder eine Reha-Klinik.
Durch Zuschauen, Fragen stellen und Ausprobieren einfacher Tätigkeiten gewannen die Schüler/Innen Einblicke in einen Berufsalltag. Zusätzlich wurden Reflexionsbögen ausgefüllt und Arbeitsplatzbeobachtungen durchgeführt.
Hier einige Auszüge daraus:
„Es ist 24 Uhr, ich liege im Bett und starre an die Decke. Ob ich nervös bin? Naja, nicht wirklich, ich schätze die Nervosität kommt erst morgen in der Früh. Eigentlich freue ich mich richtig! Morgen ist nämlich mein erster Arbeitstag….“ (Bereich Gastronomie)
Zweiter Tag: „Ich kam endlich rechtzeitig in die Schule und bekam auch gleich einen Kaffee. Ich unterrichtete ein bisschen Mathematik und erzählte den Kindern von den Sängerknaben. Danach lernte ich die Schulleiterin kennen, dann saßen die Schüler und ich in einem Kreis und sangen Weihnachtslieder….“ (Bereich Volksschule)
„Ich habe den für mich richtigen Beruf gefunden, da ich kreativ arbeiten konnte. Aber man musste sich zusätzlich zu jedem Stück viel anlesen, um richtig zu interpretieren. Nach dieser Erfahrung glaube ich für diesen Beruf geeignet zu sein, weil ich sehr gerne male und selber viel lese. Daher meine ich, dass ich mich als Bühnenbildnerin, gut in Theaterstücke hineindenken kann und ein Stück gut umsetzen könnte.“ (Bereich Kultur)
„Was ich mir nicht gedacht hätte: Die Lockerheit des Berufes, die hohe Flexibilität und die Diensteinteilung (Schichtdienst). Besonders cool fand ich, dass es eine Hochsicherheitszone war, in der ich gearbeitet habe!“ (Bereich Flughafen)
„Was ich mir nicht gedacht hätte: dass ich auf der Domorgel spielen durfte. …Messen vorbereiten ist ja ein angenehmer Job. Christbäume schleppen, Weihnachtssterne einwässern ist ziemlich anstrengend. Jedoch ist es ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Beruf. Ich denke es ist nicht mein Traumjob, aber um Erfahrungen zu sammeln sehr gut.“ (Bereich Messdiener)
„Nach dieser Erfahrung glaube ich für diesen Beruf geeignet zu sein, weil ich es einfach liebe am Theater zu sein und dadurch auch mehr Anstrengungen investieren würde als in etwas anderes.“ (Bereich Kultur)