Stimmtag in der Volksschule

28.10.2011, von Markus Semelliker (Allgemein)

Auch in diesem Schuljahr stand wieder der Stimmtag am Programm. Wir wollen mit dieser Aktion unseren Kindern den richtigen Umgang mit ihrer Stimme auch außerhalb der Musikstunden näher bringen.
Die Kinder durften, in Gruppen eingeteilt – auch dieses Mal waren wieder die Vorschulkinder des neuen Kindergartens im Augarten dabei -, am Vormittag zwölf unterschiedliche Stationen durchlaufen: Singe am Wackelbrett, Erkennst du diese Stimme, Rufe richtig, Wattebausch blasen, Windrad basteln und in Bewegung setzen, Halte deine Stimme durch ausgewogene Ernährung gesund, um nur einige zu nennen. Alle hatten einen riesen Sppaß beim Erledigen der Aufgaben. So schwirrten die 10 Gruppen durch das Schulhaus und lernten spielerisch auf unser kostbarstes Instrument besonders zu achten.
Besonders wichtig war uns auch, dass die Kinder im Speisesaal, wo sie sich immer ein wenig frei fühlen, nicht laut miteinander reden. Daher endete der Stimmtag heuer erst nach dem Mittagessen, bei dem es ab nun an „ruhiger“ und „höflicher“ zugeht.
Hier ein paar Eindrücke von diesem musik-pädagogischem Tag in unserer Schule.


Die vierten Klassen VS waren auf Sportwoche!

27.10.2011, von Markus Semelliker (Allgemein)

Auch heuer waren die beiden neuen vierten Klassen bald nach Schulbeginn wieder auf Sportwoche. Dieses Mal führte uns die Reise in die Heimat des berühmten Dichters und Erzählers Peter Rosegger.

Die Reise begann am Montag um 9 Uhr. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir glücklich und zufrieden in Krieglach an und bezogen im Berggasthof „Annerlbauer“ unsere Zimmer. In der romantischen Atmosphäre des Gästehauses, das mitten im Grünen auf einem Berg lag, fühlten wir uns alle sofort wohl. Nach dem reichhaltigen Mittagessen führte uns ein Pensionsgast durch den Wald ins Tal zu einem Bauernhof. Während der Wanderung erkundeten wir den Wald mit seinen Früchten und Besonderheiten. Am Bauernhof angekommen, wurde uns die Arbeit des Rinderbauern erklärt. Wir durften selbst Butter schlagen, Milchprodukte verkosten und die Stallarbeit bewundern. Der Höhepunkt des Nachmittags war die Heimfahrt auf den Berg mit dem Heuwagen.

Den Dienstag begannen wir relativ früh, da wir um 9 Uhr bereits in Roseggers Waldschule sein mussten. In dem ehrwürdigen Schulgebäude führte uns der letzte aktive Waldschulmeister und brachte uns auf interessante Art und Weise das Leben Roseggers näher. Er erklärte uns, wie der Schulalltag in der Schule ablief. Es war kaum zu glauben, dass am Ende nur mehr 6 Schüler die Schulbänke drückten. Danach marschierten wir bei etwas Nebel durch den Wald aufs Alpl zum Geburtsthaus. Oben angekommen, erwartete uns nicht nur herrlicher Sonnenschein, sondern auch ein romantischer Hof, in dem Rosegger aufwuchs. Die spannenden Erzählungen des Gutsverwalters ließen uns besonders gut aufpassen. Nach einer Stunde setzten wir uns auf die Bänke vor dem Bauernhaus und verzehrten unser Mittagessen. Danach spielten wir und genossen den Nachmittag. Auf dem Rückweg zur Waldschule kamen wir wieder durch einen wunderschönen Wald. Als wir daheim ankamen, gab es zur Belohnung ein erfrischendes Eis und nach dem Abendessen erwartete uns noch eine Modeschau. Dabei mussten   wir aus Zeitungen und Stofffleckerln modische Outfits basteln. Das war eine Hetz!

Am Vormittag des Mittwochs vergnügten wir uns auf dem Bauernhof. Sei es im Streichelzoo, der uns die Möglichkeit gab, die vielen Tiere aus der Nähe zu beobachten, zu streicheln und zu füttern, oder auf dem Spielplatz oder beim Gokartfahren. Nach dem Mittagessen holte uns ein Bus ab und brachte uns alle zur größten Tropfsteinhöhle Europas, der Lurgrotte. Das war vielleicht ein Abenteuer. Die zum Teil Millionen Jahre alten Steine faszinierten sehr. Mit Taschenlampen ausgerüstet, wanderten wir 2 Kilometer in den Berg hinein. Am Wendepunkt machten wir uns auf den Rückweg und bestaunten abermals dieses Naturschauspiel. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie die riesigen Formationen aus dem Berg wuchsen. Nach der Führung stärkten wir uns vor der Höhle, bevor wir die Heimreise antraten. Nach dem Abendessen hieß es: „Krieglach sucht den Superstar“. Es galt, die Gruppe zu wählen, welche den besten Vortrag darbot. Man kann sich vorstellen, dass es dabei tolle Auftritte gab. Immerhin sind wir doch angehende Sängerknaben!

Am Donnerstag starteten wir wieder auf dem Areal des Bauernhofs. Nach dem Mittagessen führte uns der Heuwagen auf ein nahe Alm, auf der wir einen echten Hüttensterz vom Senner bekamen. Das war vielleicht lecker. Danach genossen wir die frische Almluft und die Aussicht ins Tal, bevor wir nach einem Ständchen wieder den Rückweg auf unseren Hof antraten. Das heutige Abendessen mussten wir uns selber kochen. An einem romantischen Feuerplatz machten wir ein Lagerfeuer und grillten uns Würstel und Brot. Dabei sangen wir und genossen den leichten Funkenflug der Flammen. Den krönenden Abschluss bildetete die Fackelwanderung druch den Wald zum Hof. Nach diesem ereignisreichen Tag

fielen wir müde ins Bett und waren sofort im Land der Träume.

Am Freitag frühstückten wir und konnten noch einmal die tolle Gegend des Bauernhofs genießen. Davor hieß es aber einpacken. Das war gar nicht so einfach, denn so mancher fand seine Sachen nur sehr schwer. Dennoch kam alles in die Koffer und Taschen. Um 12 Uhr aßen wir im Freien noch unser letztes Mittagessen, ehe uns um 13 Uhr der Bus abholte und wir wieder nach Hause fuhren.

So kamen wir voller Eindrücke wieder in der Schule an und sind begeistert nach dieser tollen Sportwoche fast gesund (einige von uns plagte eine Darmgrippe) wieder zu Hause.


ÖSTERREICH LIEST: Die Lesewoche vom 17. – 23. Oktober 2011

23.10.2011, von Melanie Matzer (Allgemein)

Der Büchereiverband Österreichs veranstaltete mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Kampagne „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“.
In der Lesewoche wollten sich die Bibliotheken Österreichs mit Literaturveranstaltungen, Lesungen und Gewinnspielen öffentlichkeitswirksam präsentieren und auf ihr Angebot aufmerksam machen, um damit den Stellenwert des Lesens in der Gesellschaft zu steigern.

Die Schulbibliothek des Gymnasiums der Wiener Sängerknaben beteiligte sich ebenfalls an dieser Aktion und bot den Schülern zahlreiche Aktivitäten, die Lust aufs Lesen wecken sollten:

  • So las z.B. der administrative Leiter der WSK Herr Hans Jürgen Pfisterer einem begeisterten Publikum einen kurzen Auszug aus der Biografie des Apple-Begründers Steve Jobs vor.
  • Schüler malten im Rahmen des Zeichenunterrichts Szenen bzw. Buchhelden aus der Jugendliteratur
  • Rege Beteiligung herrschte an einem Bibliotheks-Spiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab.
  • In die Lesewoche eingebettet war auch ein Zeitungsprojekt der 3. Klasse,
  • eine Führung durch die Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz der 6. Klasse
  • und ein Besuch der Buch Wien.

Besuch der Aufführung Nathan der Weise im Volkstheater

20.10.2011, von Melanie Matzer (Allgemein)

Unter dem Thema „Ein Abend zur Vielfalt der Kulturen“ fand am 19. Oktober 2011 im Volkstheater die Wien-Premiere von G.E. Lessings Nathan der Weise statt. Auch die Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse befanden sich gemeinsam mit ihrer Deutschprofessorin unter den zahlreichen Theatergästen.
Warum denn ausgerechnet Nathan der Weise? Lässt sich von dieser Geschichte, die im Mittelalter spielt, wirklich ein Bogen zu unseren jetzigen gesellschaftlichen Problemen spannen? Das Erkennen gemeinsamer Werte, das Wissen um kulturelle Vielfalt und der interreligiöse Dialog sind auch heutzutage ein Muss.
Es spielten SchauspielerInnen des european grouptheater und Mitglieder der Jugendtheater-Company NÖ. Das Ensemble setzt sich zu 50 % aus Jugendlichen mit Migrationshintergrund zusammen.
Die Festreden hielten Dr. Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO- Kommission, und der Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz.


Gala der Stimmen

5.10.2011, von Raoul Gehringer (Allgemein)

Endlich war es soweit: Der Chor des ORG der Wiener Sängerknaben hatte erstmals die Möglichkeit, sein Können der Öffentlichkeit zu zeigen. Nachdem nun die 5A und 6A seit gut 4 Wochen gemeinsam probten, konnten die jungen Sängerinnen und Sänger ein Kurzprogramm im Rahmen der „Gala der Stimmen“ in Liszts Geburtsort Raiding zum Besten geben. Es war dies eine Veranstaltung der Organisation „Stimmbogen“, deren Ziel die Förderung des Kinder- und Jugendchorgesangs ist.
Nach Chören aus dem Burgenland (mit unserem „Helden von morgen“ Jonathan Reiner), Oberösterreich, Salzburg, Tirol, sowie aus dem benachbarten Ungarn hatte unser Chor die Bürde aber auch Ehre mit seinen vier Liedern den musikalischen Abschluss des Konzerts zu bilden. Die Aufregung war groß, doch die Aufgabe wurde bravurös gemeistert. Nach zwei Motetten des Hausherren Liszt sang der Chor noch „Irish blessing“ und George Gershwins „Somebody loves me“. Die Darbietung fand Lob und Anerkennung durch das fachkundige Publikum, man konnte die Heimreise mit einem guten Gefühl antreten.
An Irish Blessing
Somebody loves me
Die nächsten Aufgaben warten bereits. So wollen wir am 27. Jänner 2012 Mozarts Geburtstag feiern und am 1. Juni 2012 einen musikalischen Beitrag zur „Langen Nacht der Kirchen“ liefern. Bis dahin hat der Chor die Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln. Denn eigentlich steht er ja noch ganz am Anfang…


Thomas Clemens im Ethik-Unterricht

4.10.2011, von Elpis Clemens (Allgemein)

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Identität – die Frage nach dem Selbst – besuchte der Schauspieler Thomas Clemens am 28.9.2011 den Ethik-Unterricht bei Frau Mag. Clemens.
Anlass war die Besprechung des Kurzfilms „Vergessen können“, in dem Thomas Clemens die Hauptrolle spielt. Geplant war ursprünglich, dass auch Regisseur Sebastian Floss aus Köln anwesend ist. Dieser musste aber in letzter Minute aus Termingründen absagen.
Der Film beschäftigt sich mit der Frage „Was sind wir ohne unsere Erinnerungen?“ und bot somit einen passenden Gesprächsanlass für die anschließende Diskussionsrunde.

Informationen zum Film findet man unter www.vergessenkoennen.de
Über Thomas Clemens kann man sich unter www.agenturmagnet.de/schauspieler/thomas-clemens informieren.