Verabschiedung von OSR Winkler

29.6.2011, von Angela Brychta (Allgemein)

Am 27.Juni 2011 fanden sich die drei anwesenden Chöre und eine Vielzahl von Mitarbeitern, angeführt von unserem Präsidenten Senator Nettig, im Salon ein, um OSR Winkler nach 34 Dienstjahren feierlich in den Ruhestand zu verabschieden.
Nach „Hebe Deine Augen auf“ überreichte Dir. Blauensteiner nach Dankesworten für OSR Winklers langjärige ambitionierte Tätigkeit diesem eine Urkunde des Stadtschulrates für Wien. Dem Dank schloss sich Präsident Nettig an, der eine gravierte Uhr überreichte. Es folgte die Überreichung eines Geschenks durch die ihn sehr schätzenden Kolleginnen und Kollegen für seine 34-jährige Tätigkeit.
Zum Abschluss gab es noch ein paar „Gstanzln“, eines selbst von Herrn Wirth gedichtet. Mit Orangensaft stießen alle Kinder mit dem Pensionisten „in spe“ an.
Kollege Winkler ist nicht nur in historischen oder baulichen Kenntnisse des Hauses der Wiener Sängerknaben ein Schatz an Wissen und eine Institution. Unbestritten ist vor allem auch die warmherzige Weise mit der er in kirchenpolitisch schwierigen Zeiten den Schülerinnen und Schülern der Unter- und Oberstufe jene wichtigen Grundsäulen des katholischen Glaubens nicht nur vermittelt sondern auch vorlebt. Inhalt der ersten Religionsstunde mit OSR Winkler und Grundlage für eine lebendige Glaubensgemeinschaft „Kirche“:

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.” (Paulus, 1 Kor 13,13)


Sportfest 2011

28.6.2011, von Angela Brychta (Allgemein)

Auch heuer wieder stürzten sich die Schüler der Unterstufe und die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an einem herrlichen Sommertag in die verschiedenen Bewerbe, die ihren Ehrgeiz beflügelten. Nach dem Abschluss der Noten konnten sie nun auch ihre körperlichen Leistungen unter Beweis stellen und traten in den Disziplinen:

  • Streetsoccer
  • Floorball
  • Triathlon
  • Tischtennis
  • Volleyball
  • Federball

Die Erfolge gaben ihnen Recht!


1. und 3. Platz für unserer Small Basic Programmierer!

27.6.2011, von Angela Brychta (Allgemein)

Im Rahmen des Informatikunterrichtes arbeiteten einzelne Gruppen der 5A Projekte aus, die sie in der Programmiersprache Small Basic verwirklichten. Die Vorgabe der Firma Microsoft war dabei, einen Bezug zur Stadt Wien herzustellen. Zusammen mit jenen anderer Schulen kamen diese Projekte schließlich ins Finale, das im Microsoft Innnovation Center statt fand.
Nach einer kurzen Einführung und einem Überblick über die Forschungstätigkeiten der Firma Microsoft wurden die Projekte schließlich den anderen TeilnehmerInnen und der Jury präsentiert. Die Ideen reichten von inhaltsbezogenen Bildverküpfungen bis zu einem interaktiven Wissenspiel. Der zweite Platz ging an ein Team aus der KMS Herzgasse. Den ersten und dritten Platz belgten Teams unserer Schule. Das Siegerprogramm zeichnete mittels Mausklick einen Plan der Wiener U-Bahnlinien, der mittels mathematischer Prozesse erstellt wurde, also keinem fertigen Bild entsprach.
Gratulation, den Microsofties!


3. Studienkonzert der 5A

25.6.2011, von Angela Brychta (Allgemein)

Zum letzten Mal in diesem Schuljahr gaben die Schülerinnen und Schüler der 5A uns einen Einblick in den vokalen Studienfortschritt im Bereich der Musik. Die beherzten Darbietungen wurden mit Recht mit die Begeisterung des Publikums belohnt.


Besuch auf der MS Wissenschaft

24.6.2011, von Angela Brychta (Allgemein)

Am Freitag, den 24. Juni begab sich die 5A auf eine Entdeckungsreise in die Welt der aktuellen medizinischen Forschung und enterte die MS Wissenschaft. Die Fracht dieses Schiffes beinhaltet in diesem Jahr Wissenschaft zum Thema „Neue Wege in der Medizin“. Neben medizinischen Entwicklungen werden auch gesellschaftliche Fragen angesprochen.
Am Beginn der Ausstellung steht der eigene Herzschlag, der mittels einer beleuchteten Trommel sowohl akustisch als auch optisch wahrgenommen werden kann. Anhand einer sehr anschaulichen praktischen Vorrichtung wird gezeigt, was im Körper passiert, wenn wir Durst oder Hunger haben. Der Zebrafisch kann uns zeigen, wie sich Gefäße oder das Herz beim Menschen entwickeln. Vom Axolotl, der zwar evolutionär stehen blieb aber immerhin dazu in der Lage ist, einzelne Gliedmaßen nachzubilden kann die Grundlagenforschung im Bereich von nachwachsendem Gewebe sehr profitieren. Die Pillcam reist wie ein U-Boot durch den Dünndarm und spürt so etwaige Probleme auf, indem sie als Kapselendoskop die Bilder aus dem Inneren überträgt, bevor sie wieder ausgeschieden wird. Das Innere eines gesunden Dünndarms war für die SchülerInnen auf einem Touchscreen zu betrachten. Gleich an der richtig anzuordnenden Nahrungspyramide vorbei erreichte man das Modell eines Gehirns, neben dem es mittels eines Bildschirms möglich war, die einzelnen Schichten aus einer Computertomographie zu studieren.
Der hintere Teil des Raumes hatte etwas Bedrückendes in Form der Fehlwahrnehmung im Alter. Die Welt durch mit grauem Star behaftete Augen zu sehen oder zu spüren, wie schwer es ist, die eigene Unterschrift zu leisten wenn man zittert oder Knöpfe zu öffnen wenn das „Fingerspitzengefühl“ fehlt stimmte die Jugendlichen doch sehr nachdenklich.
Themen wie die richtige, schonende Haltung für die Wirbelsäule oder das „Idealgewicht“ regten durchaus auch zum Nachdenken an. Für Begeisterung sorgte beispielsweise ein Spiel, welches „Tetris“ sehr ähnelte, bei dem es darum ging, drei gleiche Viren übereinander, nebeneinander oder aneinander zu bekommen, um diese zu vernichten. Eine Station, die regen Besuch vorwies.
Diese wirklich beeindruckende Reise in die Welt der aktuellen Forschung hinterließ deutliche Spuren, mit denen wir uns in den Augarten aufmachten.


Gregorianischer Choral im Stift Heiligenkreuz

15.6.2011, von Dagmar Glüxam (Allgemein)

Im Rahmen des Fachs „Stilkunde und Aufführungspraxis“ unternahm die 5. Klasse am 15. Juni 2011 mit Univ. Doz. Dr. Dagmar Glüxam und Mag. Judith Ertl einen Besuch des Stiftes Heiligenkreuz mit dem Ziel, mehr über die Aufführungspraxis des Gregorianischen Chorals zu erfahren. Die Mönche des Stiftes stellen dabei sozusagen die beste Adresse dar, stand doch ihre CD mit den Gregorianischen Choral wochenlang auf den Charts.
Mit zwei Bussen der Wiener Sängerknaben und einem Privatauto machten sich die SchülerInnen und Lehrpersonen nach Heiligenkreuz auf, wo sie bereits erwartet und herzlich empfangen wurden. Nach einer hoch interessanten Führung im Stift und einer kurzen theoretischen Einführung in den Gregorianischen Choral besuchten die Schüler und Schülerinnen auch den Turm des Stiftes, in dem ein Glockenspiel installiert ist. Es handelt sich um das zweitgrößte Glockenspiel Österreichs, auf dem im Sommer immer wieder Konzerte mit bedeutenden ausländischen Glockenspielern veranstaltet werden. Ein Mönch erklärte genau, wie dieses spezielle Musikinstrument funktioniert und veranschaulichte seine Ausführungen dann mittels einiger Musikstücke. Danach folgte ein Workshop, während dessen zunächst Grundlegendes zu der Interpretation des Gregorianischen Chorals und der sog. quadratischen Notation gesagt wurde (es gibt nur vier Notenlinien und viereckige Noten!). Im Anschluss daran durften die Schüler und Schülerinnen selbst singen. Mit riesigen Chorbüchern ausgestattet versuchten die Jugendlichen, unter einer genauen Anleitung eines der Mönche zuerst ganz einfache, dann auch kompliziertere Gesänge zu singen. Es war erstaunlich zu hören, wie schnell die Schüler und Schülerinnen die Anweisungen des Mönchs umsetzen konnten und wie rasch sich das anfänglich unsichere Singen in einen „echten“ religiösen Gesang verwandelte. Um 18:00 folgten die Vespern, während der die Schüler die Gelegenheit hatten, den gregorianischen Choral in der richtigen Klosterpraxis kennenzulernen. Es war beinahe magisch, die Mönche nicht nur von einer CD, sondern live zu hören. Die wunderbare Architektur und spirituelle Atmosphäre des Klosters, die herzlichen Mönche, das Glockenspiel, das Singen des Chorals und die Vespern, das alles waren tiefen Eindrücke, die sicherlich unvergesslich bleiben. Danke dafür!