Von 50 cm langen Zungen, Penisknochen und 2,5 m langen Schnorchelnasen…

27.2.2011, von Birgit Lichtl (Allgemein)

Dr. Gunther von Hagens, ein Mediziner und Wissenschaftler, schaffte mit seinem Plastinationsverfahren eine einzigartige Methode den Verfall toter Körper zu stoppen und sie so in lang haltbare und geruchslose Präparate zu verwandeln. Dass solch ein Verfahren weltweit Aufsehen erregt und die Schüler der 5. Klasse ebenfalls fasziniert sind, verwundert nicht. Am 27. Jänner 2011 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse deshalb die Ausstellung „Körperwelten der Tiere“ im Naturhistorischen Museum in Wien.
Die dort gezeigten Tiere waren alle eines natürlichen Todes gestorben. Ihren Körpern wurden sämtliche Körperflüssigkeiten und löslichen Fette entzogen und zunächst durch Azeton ersetzt. In einem weiteren Schritt wurde dann das Azeton durch Harze getauscht und ausgehärtet.
In der Ausstellung wurden verschiedenste Tierplastinate vorgestellt. So sahen die Schülerinnen und Schüler unter anderem einen Braunbären, der eine Größe von 2,5 Metern erreicht und ein Gewicht von 275 Kilogramm auf die Waage bringt. Das faszinierendste an diesem Präparat war jedoch der Penisknochen, den alle männlichen Bären besitzen.
Im letzten Raum befanden sich natürlich die Highlights der Ausstellung: Präparate einer Giraffe und eines Elefanten. Die ausgestellte männliche Giraffe war 5,1 Meter hoch und 800 Kilo schwer. Die Plastination dauerte mehr als 14 000 Arbeitsstunden. Aufsehenerregend war dabei auch die 50 cm lange, blaue Zunge, mit der die Giraffe ihre pflanzliche Nahrung pflückt. Unter den Säugetieren hält sie den Rekord, als Tier mit dem längsten Hals.
Doch das spektakulärste Präparat war der Elefant, das größte Plastinat der Welt. 64 000 Stunden arbeitete der Wissenschaftler an diesem Projekt, 4 Tonnen Silikon und 40 000 Liter Azeton waren notwendig um das 3,2 Tonnen schwere Landsäugetier zu präparieren. Da staunten auch die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse nicht schlecht. Wie die gigantischen Plastinate in das Naturhistorische Museum gekommen sind und dieses wiederum verlassen, blieb jedoch leider ungeklärt.


Besuch von Jonathan Reiner

25.2.2011, von Melanie Matzer (Allgemein)

Am Montag, den 21. Februar 2011 besuchte der ehemalige Sängerknabe Jonathan REINER den Augarten.
Der 16-jährige Jonathan nahm an der ORF-Talenteshow „Helden von morgen“ teil. Er wurde unter 2000 Kandidaten ausgewählt, gelangte in die Endausscheidung und errang mit seinen gelungenen musikalischen Darbietungen den beachtlichen 5. Platz.
Jonathan erzählte von seiner bisherigen musikalischen Laufbahn, seinen Erlebnissen bei Funk und Fernsehen und beantwortete zahlreiche Fragen seiner begeisterten WSK-Fans. Zum Abschluss griff er zu seiner Gitarre und gab unter riesigem Jubel der Anwesenden seinen selbstkomponierten Song „Beautiful World“, der bereits auf den verschiedenen Radiosendern gespielt wird, zum Besten.


Im Stöckl sind die Narren los! :-)

5.2.2011, von Markus Semelliker (Allgemein)

Am Zeugnistag des ersten Semester sind im Stöckl traditionell die Narren los. So auch heuer am 4. Februar. Gibt es eine bessere Möglichkeit das erste Semester zu beenden als den Tag närrisch zu begehen?

Alle Kinder, die Lehrer und auch unsere liebe „Ondi“ trugen lustige und einfallsreiche Kostüme. Die Eltern sorgten sich für das leibliche Wohl, sodass das Narrentreiben auch kulinarisch zu einem Erfolg wurde.

In allen Klassen wurde gefeiert, getanzt, gelacht und dem Treiben freien Lauf gelassen. Höhepunkt war der Faschingsumzug durch die Schule, an dem sich alle Klassen beteiligten und die ehrwürdigen Mauern des Josefsstöckls zum Beben brachten. Mit Trommeln, Gesang, Instrumenten und viel Spaß zogen alle unsere Schüler durch das Haus. Dass die Stimmung da zum Höhepunkt kam, versteht sich von selbst.

Am Ende des Vormittags gab es für unsere Kinder die ersehnte Schulnachricht und die Buben der 4. Klassen erfuhren, welchem der vier Reisechöre sie zugeteilt wurden.

So gingen wir am Ende des letzten Schultages mit vielen Erlebnissen und positiven Gefühlen in die verdienten Semesterferien und hoffen, dass wir einander im zweiten Semester gesund und munter wieder sehen.

Das Stöcklteam wünscht allen Kindern, Eltern und Freunde erholsame Ferien und eine wunderschöne Zeit!