Der Beruf des Architekten

29.5.2009, von Andreas Pullmann (Allgemein)

Am 28.5.2009 besuchte uns der ehemalige Sängerknabe Dipl. Ing. Christoph Chlastak. Nach der AHS-Matura studierte er an der Technischen Universität Architektur. Seit 15 Jahren arbeitet er mit seinem Vater gemeinsam in einem Architektenbüro.
Herr Dipl. Ing. Chlastak erzählte den Schülern der dritten Klasse Wissenswertes über den Beruf eines Architekten. Ein Bauherr beauftragt einen Architekten. Dieser berät ihn planerischen, gestalterischen und in technischen Belangen. Nach Vorgesprächen mit dem Bauherrn fertigt der Architekt erste Skizzen und Entwürfe an. Später werden die Pläne bei den Behörden eingereicht. Detailpläne und Ausschreibungen an Firmen folgen. Es gilt das Prinzip: der billigste Anbieter ist der Bestbieter. Herr Dipl. Ing. Chlastak erklärte uns außerdem, dass die wichtigsten Voraussetzungen für den Beruf des Architekten Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen sind.
Auch über die Veränderungen des Architektenberufs im Laufe der Zeit wurde gesprochen. So wurde früher ausschließlich mit der Hand entworfen und gezeichnet, heute wird ein Architekt durch Computerprogramme wie das cad (computer aided design) unterstützt.
Herr Dipl. Ing. Chlastak brachte zahlreiches Anschauungsmaterial wie Pläne und Modelle mit. Besonders interessant war das Modell eines Einfamilienhauses. Für die Herstellung eines Modells zum Angreifen benötigt man ca. vier Arbeitstage und es ist sehr kostenintensiv. Der Vorteil liegt aber in der Präsentation und Anschauung.
Insgesamt bekamen die Schüler einen guten Eindruck über das Berufsfeld Architektur.


Der Beruf des Orchestermusikers

6.5.2009, von Herbert Bauer (Allgemein)

BILDUNGSBERATUNG am 4.5.2009

Im Rahmen des Unterrichtsprinzips “Bildungsberatung” werden den Schülern der 3. und 4. Klassen Berufe vorgestellt. Prof. Bauer kann dabei auf zahlreiche ehemalige Schüler zurückgreifen, die interessante Berufe ausüben. Heute ist es der Geiger Daniel Froschauer (Sängerknabe in der zweiten Hälfte der 70er Jahre), der als Mitglied der Wiener Philharmoniker über den Beruf des Orchestermusikers referiert.
Zunächst erfahren wir Details über die Ausbildung und den Alltag als Philharmoniker. Dann beginnt die Fragestunde und natürlich stehen die Aufführungen in Oper, Konzertsaal und Hofmusikkapelle im Mittelpunkt. Besonders interessant ist auch das wertvolle Instrument, das auf mehr als 500 000 €¬ versichert ist.


Abschließend spielt uns Herr Froschauer noch einen Teil einer Konzertsonate von Bach vor. Insgesamt war das eine sehr interessante Stunde, die vielleicht manchen Sängerknaben zum verstärkten Üben auf seinem Instrument veranlasst.