PLANETARIUM WIEN

31.3.2009, von Angela Brychta (Allgemein)

Am Dienstag, den 31.3.2009 machten sich die Wiener Sängerknaben über die Heinestraße auf den Weg zum Planetarium Wien. Zunächst wurde ein kurzer Aufenthalt in der Prater Hauptallee für das Austesten grundlegender physikalischer Prinzipien der Mechanik gemacht.

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Danach erlebten wir in der Multimediashow: “Star Date” einen Eindruck unseres Sonnensystems durch einen virtuellen Sternenhimmel. Nach einigen Grundlagen zu verschiedenen Himmelskörpern wie Sternen oder Asteroiden wurde auch erläutert, wie man sich am Sternenhimmel orientieren kann.
Wie entsteht eine Mondfinsternis? Wie sieht die Sonne aus? Antworten auf diese und andere Fragen wurden geliefert. Danach wurde unser Sonnensystem genauer untersucht. Die Oberfläche und Beschaffenheit der einzelnen Planeten wurde ebenso beschrieben wie die uns oft beschäftigende Frage der jeweiligen “Lebensbedingungen”. Leicht zu merken, wie sie angeordnet sind: Mein Vater erzählt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel “ Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun.

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Schließlich spazierten wir bei wunderbarem Wetter wieder zurück zum Palais Augarten.


EXKURSION ZUR RINGSTRASSE

31.3.2009, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am Montag, den 30.3.09 brach die vierte Klasse zu einem Rundgang entlang der Wiener Ringstraße auf. Am 25.12.1857 meinte Kaiser Franz Joseph I:
„Lieber Freiherr v. Bach! Es ist Mein Wille, daß die Erweiterung der inneren Stadt Wien mit Rücksicht auf eine entsprechende Verbindung derselben mit den Vorstädten ehemöglichst in Angriff genommen und hiebei auch auf die Regulirung und Verschönerung Meiner Residenz- und Reichshauptstadt Bedacht genommen werde. Zu diesem Ende bewillige Ich die Auflassung der Umwallung und Fortifikationen der inneren Stadt, so wie der Gräben um dieselbe.“
Damit war der Bau der Wiener Ringstraße beschlossen.
Beginnend beim Stubenring, dessen Name sich von den ehemaligen Badestuben ableitet, gingen wir am ehemaligen Kriegsministerium und an der Postsparkasse vorbei und gelangten über den Park-, Schubert- und Kärntnerring zur Oper. Das von August Sicard von Siccardsburg und Eduard van der Nüll erbaute Gebäude wurde von den Wienern abgelehnt und als Elefant und Bahnhof verspottet. Die Eröffnung erlebten beide Architekten nicht mehr. Weiter ging es über den Burgring mit den beiden von Gottfried Semper und Karl Hasenauer errichteten Museen als Teil des Kaiserforums bis zum Parlament. Theophil Hansens Bauwerk lehnt sich stark an das Ursprungsland der Demokratie “ Griechenland “ an. Besonders stach uns der Pallas Athene Brunnen als Symbol für die Weisheit ins Auge.

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Den nächste Halt machten wir vor dem Burgtheater, das ebenfalls von Gottfried Semper und Karl Hasenauer errichtet wurde. Einen völlig anderen Baustil, den der Neogotik, fanden wir im gegenüber liegenden Rathaus. Das Rathaus wurde von Friedrich von Schmidt erbaut, der sogar auf eigene Kosten das Dach abtragen und neu errichten ließ, weil es nicht zu seiner Zufriedenheit ausgefallen war.
Den Abschluss bildete ein Abstecher in das Gebäude der Universität Wien, wo wir uns neben einer Vorlesung im Audimax auch den großen Festsaal ansahen.

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Mit vielen Eindrücken des imperialen Baustils entlang der Ringstraße kamen wir zum Ostergottesdienst zurück.


Exkursion in das Heeresgeschichtliche Museum

31.3.2009, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am Dienstag, den 31.3.2009 wandelte die dritte Klasse auf den Spuren der Monarchie und beschäftigte sich vor allem mit deren Ende. Dies erfolgte im Rahmen eines Besuchs im von Theophil Hansen erbauten Heeresgeschichtlichen Museum. Es wurde uns die Waffentechnik sowie die Uniformen zu Beginn des Ersten Weltkrieges und ihre Entwicklung während des Krieges gezeigt. So konnte man zum Beispiel einen Wandel in der Farb- und Materialgestaltung der militärischen Ausrüstung bemerken. Weitere Exponate zeigten die schwierige Situation im Vielvölkerstaat Österreich “ Ungarn. So gab es zum Beispiel ein Militärwörterbuch für Soldaten, das in alle damaligen Reichssprachen übersetzt war und das vor allem in der medizinischen Betreuung zum Einsatz kam.


Das wohl wertvollste Ausstellungsstück stellte der Wagen, in dem das österreichische Thronfolgerpaar in Sarajewo ermordet wurde, dar. Außer dem Wagen konnten wir auch noch die Uniform mit den Spuren des Attentates betrachten. Der letzte Raum ist der Kriegstechnologie gewidmet und zeigt verschiedene Artilleriegeschütze, Schutzbunker und einen Flieger “Albatros B1”. Zum Abschluss gab es noch eine Rätselrally und ein Quiz durch das Museum.


Stars zum Anfassen

13.3.2009, von Andreas Pullmann (Allgemein)

Am 12. März 2009 haben Spitzensportler unter dem Motto “Stars zum Anfassen” uns Sängerknaben besucht. Es waren die Olympiateilnehmer von Peking 2008 Maxim Podoprigora, Birgit Koschischek, Florian Janistyn Sebastian Stoss und Marcel Schaufler bei uns zu Gast. Sie standen in einer eigens vom Militärkommando Wien (die genannten sind alle Heeresspitzensportler) einberufenen Pressekonferenz unseren Schülern und den anwesenden Medien Rede und Antwort.

Selbstverständlich gab es auch Autogramme und jeder Schüler bekam obendrein ein T-Shirt und ein Kapperl.

Höhepunkt der Veranstaltung war eine Trainingsstunde mit den Stars der in einem Staffelschwimmen gipfelte.