Traditioneller Weihnachtsmarkt im Stöckl

27.12.2008, von Markus Semelliker (Allgemein)

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Vielen Dank an alle unsere Eltern, Freunde und Bekannte, die auch den diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Volksschule besucht haben und durch das treue Einkaufen von Adventkränzen und Selbstgebasteltem einen wichtigen Beitrag für unsere Schule geleistet haben.

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Aber auch den vielen fleißigen Händen, die durch Basteln, Nähen, Backen, Stricken, Kochen, Ausschenken oder viele andere Tätigkeiten zum Erfolg unseres traditionellen Adventnachmittages beigetragen haben, sei unser großer Dank ausgesprochen.

Die Bilder mögen ein paar Eindrücke eines sehr gelungenen und vor allem persönlichen Nachmittags im Stöckl übermitteln. Wir freuen uns schon auf den Adventmarkt 2009!


Exkursionen

19.12.2008, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Technische Universität

 

Am Mittwoch, den 17. Dezember 2008 unternahmen die erste und die zweite Klasse gemeinsam mit Andrea Graf, Angela Brychta und Rupert Winkler einen Lehrausgang zur Technischen Universität, um sich auf die “Jagd auf Zahlen und Figuren” zu begeben. In fünf Stationen hatten die “Jäger” verschiedene Denkaufgaben aus Geometrie und Arithmetik zu lösen. Die richtige Lösung führte sie zur nächsten Station. In Gruppen zu fünf Schülern wurden die Aufgaben erfüllt. Betreut wurden die Schüler neben ihren LehrerInnen von zwei Studenten der TU Wien. Nach einer Stunde Arbeitszeit traten wir den Heimweg an.

 

Zoom-Kindermuseum

Am Donnerstag, den 18.12.2008 begaben sich die Schüler der zweiten Klasse im Rahmen der Ausstellung “Mega Griechisch” auf Spurensuche durch das antike Griechenland. Den Anfang bildete eine kurze Einführung in die Welt und Lebensweise der Griechen, die den Mittelmeerraum vor mehr als 2500 Jahren beherrschten.

Wir lernten alte Musikinstrumente kennen und hörten Geschichten aus der griechischen Sagen- und Götterwelt. In Verkleidungen konnten wir in die Rollen der verschiedenen Götter schlüpfen. Als Zeus oder Athene standen die Schüler schließlich Portrait. Weiters erfuhren wir einiges über das Theater, die Olympischen Spiele und die Bauweise antiker Tempel. Spannend war auch die Herkunft verschiedener Begriffe jener Zeit, die sich bis heute erhalten haben – wie zum Beispiel Gymnasium oder Phobie. An einer weiteren Aktivstation war ein altes Schiff zu bewundern, auf dem die Schüler herumexperimentieren konnten. Jedes Kind hatte weiters die Gelegenheit sich mit dem griechischen Alphabet auseinanderzusetzen und seinen eigenen Namen auf Griechisch zu schreiben. Beeindruckt von der Vielseitigkeit der Antike verließen wir das Museum.


Besuch im Staatsarchiv

18.12.2008, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am Mittwoch, den 17.Dezember besuchte die vierte Klasse das Österreichische Staatsarchiv in Wien Erdberg, das zu den weltweit bedeutendsten Archiven zählt. Hier befindet sich unter anderem das Archiv der Republik Österreich mit dem wir uns näher befassten. Am Anfang der Führung stand eine allgemeine Einleitung über die Aufgabenbereiche des Archivs. Die Archivalien dieses Archivs der Republik umfassen insgesamt etwa 66.000 Laufmeter. Wir wurden darüber informiert, dass die Kernaufgabe des “Archivierens” gesetzlich definiert ist als “Erfassen, Übernehmen, Verwahren, Erhalten, Instandsetzen, Ordnen, Erschließen, Verwerten und Nutzbarmachen von Archivgut des Bundes für die Erforschung der Geschichte und Gegenwart, für sonstige Forschung und Wissenschaft, für die Gesetzgebung, Rechtsprechung, Verwaltung sowie für berechtigte Belange der Bürger” (Bundesarchivgesetz BGBl. Nr. 162/1999, § 2 [5]).

Einen Schwerpunkt der Exkursion bildete die Restaurierwerkstätte. Hier hatten wir die Gelegenheit, Archivalien, die durch Feuchtigkeit, Brand oder Pilzbefall stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren, zu betrachten. Uns wurde die mühevolle Arbeit der Restauration dieser Unikate genau erklärt: Den Anfang bildet die Reinigung in einer speziellen Kammer, damit sich Pilzsporen nicht weiter verbreiten können. Anschließend werden die Archivalien chemisch behandelt und gewaschen. Danach werden fehlende Papierstücke ergänzt, wobei die Papierauswahl eine tragende Rolle spielt. Zum Schluss werden die restaurierten Seiten wieder in ihre gebundene Form gebracht, wobei man versucht, so orginalgetreu wie nur möglich zu arbeiten.Anschließend konnten wir uns noch in den Archiven in den Kellerräumen von der Vielzahl der gesammelten Objekte überzeugen.Dieser Lehrausgang lieferte uns einen interessanten Überblick über die Tätigkeiten von Beamten und Ministerien.


Spurensuche: „Das jüdische Wien“

18.12.2008, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

 

Am Dienstag, den 16.12.2008 begaben sich die Schüler der vierten Klasse auf Spurensuche durch den ersten und zweiten Bezirk. Die erste Etappe bildete der “Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt”. Wir gingen über die Große Pfarrgasse, Leopoldsgasse, den Karmeliterplatz zur Kleinen Sperlgasse. Dort befand sich ein Sammellager, von dem aus 45.000 Juden deportiert wurden. Entlang der Straßen fanden wir immer wieder Gedenktafeln und Erinnerungssteine für Opfer des Holocausts. Jeder eingelassene Stein steht symbolisch für eine von hier vertrieben, bzw. ermordete Person.

Anschließend ging es über die Salztorbrücke zum Morzinplatz. Hier wurde am 11. April 1951 ein Gedenkstein für die Gestapo-Opfer errichtet. Später (1985) wurde ein neues Mahnmal – eine Bronzefigur und ein Block aus Mauthausener Granit “ unter dem Motto “Niemals vergessen” enthüllt.

Der Weg führte weiter in die Seitenstettengasse zur Synagoge. Diese wurde 1825/26 von Josef Kornhäusel, dem bedeutendsten Architekten des Wiener Biedermeier, erbaut. Die Synagoge ist in einen Wohnblock eingepasst und überstand als einzige unter Wiens 94 jüdischen Synagogen und Bethäusern die „Reichskristallnacht“ (9./10. November 1938) unversehrt.

Zum Abschluss besuchten wir noch den Judenplatz. Hier befindet sich Rachel Whitereads Mahnmal. Auch hier fanden wir Bodenfliesen mit Namen jener Orte, an denen österreichische Juden während der NS-Herrschaft zu Tode kamen.


Hochspannend – Das Technische Museum

17.12.2008, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Wie entsteht ein Blitz? Warum stehen uns manchmal die Haare zu Berge? Woraus besteht Stahl? Mit diesen und vielen anderen Fragen setzten sich am Dienstag den 16.12.2008 die dritte und die vierte Klasse auseinander. Im Rahmen des Physikunterrichts besuchten sie zusammen mit Angela Brychta und Sabine Mühlberger das Technische Museum. Bei der Hochspannungsvorführung ging es dann mit einigen sehr anschaulichen Experimenten zur Sache. Zunächst ließ der Bandgenerator nicht nur Papierstreifen sondern auch die Haare von Professorin Mühlberger zu Berge stehen. Dann wurde die Richtung von Blitzen bei ihrem Auftreffen auf der Erde untersucht. Nicht nur akustisch sondern auch optisch waren die Schüler von den erzeugten Blitzen wie gefesselt. Bandgenerator – Spitzenwirkung – Entladung – Hervorrufen eines Blitzes – die Schüler waren beeindruckt.

Im Anschluss daran nutzten die Knaben die Möglichkeit, sich einen Überblick über die anderen Abteilungen des Museums zu verschaffen. Ein wichtiges Ziel bestand in der Abteilung der Kekse auf Ebene 3. Neben dem “Das LOK – Erlebnis“, das nicht nur einen Waggon von Kaiserin Elisabeth bereitstellt, konnten die Schüler beispielsweise auch einen genauen Blick auf eine Peltonturbine werfen, die in einigen Wasserkraftwerken für die Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie, also Strom, sorgt. Neben vielen weiteren Modellen glänzte jenes des Flaggschiffs von Christoph Columbus erster Expedition, die Santa Maria. Ein nicht alltägliches Bild vermittelten außerdem die Exponate aus der Schwerindustrie, aus dem Bereich des Bergbaus und jene der Dampfmaschinen.

Vom Abakus zum Computer, von der Ettrich – Taube, die unter der Kuppel angebracht ist, zum Helikopter des ÖAMTC, von den ersten Fahrrädern bis zu Frühmodellen der Autoindustrie, von Klangwelten und Musikinstrumenten bis zu eindrucksvollen Versuchen, die uns medizinische Alltagshilfen erläutern, es gab vieles zu erkunden. Vor allem der Bereich “Natur und Erkenntnis“ bietet viele Möglichkeiten, sich als Experimentator zu versuchen und physikalische Phänomene “begreifbar“ zu erfahren.

Voll der Eindrücke, einige auch voller Taschen aus dem Museumsshop, traten wir schließlich den Heimweg in den Augarten an und hofften auf einen neuerlichen Aufenthalt und mehr vorhandener Zeit.