Projektarbeit “Die Wolke“ in der 3A

25.11.2008, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Ausgehend von der Lektüre von Gudrun Pausewangs Roman “Die Wolke“, befasste sich die 3 A in den letzten Wochen neben der literarischen und sprachlichen Auseinandersetzung mit dem Roman im Deutschunterricht auch im Physik- und Geschichteunterricht mit der Thematik rund um Kernkraftwerke, Supergaus und radioaktive Strahlung.

Zwei Teams zu je 6 Schülern gestalteten gemeinsam ein Portfolio als sichtbares Produkt ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Form der Zusammenarbeit forderte die Kinder auch zur Weiterentwicklung ihrer sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit, Führungsqualitäten, Eigenverantwortung ) heraus.

Bericht der Schüler:

Projekt die Wolke

Drei Wochen hat es gedauert, und jetzt sind wir fertig. Wir hatten ein sehr interessantes Projekt über das Buch “Die Wolke“ von Gudrun Pausewang. Da es in dem Roman um Atomenergie geht, beschäftigten wir uns auch in Physik damit.

Dieses Thema hat auch etwas mit Geschichte zu tun. Beispiel: Tschernobyl (der wahrscheinlich größte atomare Unfall) oder Errichtung und Fall der Berliner Mauer, da die Handlung des Romans in der ehemaligen DDR spielt. Natürlich haben wir auch in der Geschichtsstunde darüber gesprochen. Wir sahen sowohl eine Verfilmung der “Wolke“, als auch eine Dokumentation über den Gau in Tschernobyl.

Herr Prof. Klaus Kühberger hielt einen Vortrag über Strahlenschutz an Schulen in Österreich und über Tschernobyl, damit wir uns in Notfallsituationen richtig verhalten können.

In Teamarbeit entstand ein Portfolio. Bei unserem Projekt gab es zwei Gruppen. Der Leiter der ersten Gruppe war Thomas Neubauer. Der Leiter der zweiten Gruppe war Gregor Eisenhut. In dem Projekt waren in jeder Gruppe sechs Mitarbeiter (die Kinder ) zuständig.

Jeder von uns hatte eine bestimmte Aufgabe. Die Arbeit hat ein bisschen zu lange gedauert, aber es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Dominik und Rupert

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Kommentare und Reflexion der Schüler:

Gregor:

Als Teamleiter fühlte ich mich verantwortlich, ich war dafür zuständig, dass jeder seine Arbeit erledigt. Einer hat sich sehr viel Zeit gelassen und der muss jetzt natürlich “angasen“. Aber im Großen und Ganzen ging alles gut.

Thomas:

Als Teamleiter habe ich endlich gelernt, dass nicht immer alle nach meiner Glocke tanzen, sondern man auch Rücksicht auf die nehmen muss, die nicht solche Speedies sind wie ich. Natürlich kann man sich nicht immer nur nach einem Einzelnen richten. Das Projekt hat uns allen gut getan. Nicht nur jedem Einzelnen von uns, sondern es hat auch unsere Gemeinschaft gestärkt, indem wir immer eng aneinander gearbeitet haben.

Dominik:

Dieses Projekt war, finde ich, gut für alle, weil man gelernt hat, sich auf andere verlassen zu können, und überhaupt hat man gelernt, im Team zu arbeiten.

Leon:

Ich habe sehr viel über Atomkraftwerke herausgefunden und gelernt, auch in Physik.

Josef:

Ich habe erfahren, was wirklich bei Supergaus passiert und ich habe gut gelernt, Inhalte zu schreiben.

Jacob:

Ich habe gelernt, wie ein Reaktor funktioniert (welche Reaktortypen es gibt), wie ein CASTOR-Behälter schützt und funktioniert und was in Tschernobyl passierte. Das Programm war die meiste Zeit sehr aufwendig anzudenken. Ich habe sehr viel nachgedacht und daraus ist eine alternative Energieform geworden. Ich habe auch schon Modell-Prototypen für meine neue Kraftwerksart gebaut.

Martha Gumhold


Bildungsberatung: Der Beruf des Physiotherapeuten

25.11.2008, von Herbert Bauer (Allgemein)

Im Rahmen des Unterrichtsprinzips “Bildungsberatung” werden den Schülern der 3. und 4. Klassen Berufe vorgestellt. OSR Bauer kann dabei auf zahlreiche ehemalige Schüler zurückgreifen, die interessante Berufe ausüben. Nach dem Tenor Herbert Lippert und dem Schauspieler Fritz Karl war es am 24. November 2008 der Physiotherapeut Wolfgang Frey, der eine Stunde lang unseren Buben Rede und Antwort stand.

Selbst Mitglied des Schubertchores in den 70er Jahren, erzählte W. Frey viel Interessantes über seinen Beruf, die Ausbildung und die Möglichkeiten, die sich eröffnen. Für unsere Fußball Fans war es natürlich besonderes spannend, dass W. Frey der Cheftherapeut von Rapid Wien ist. Zusätzlich brachte er seinen Notfallkoffer mit und konnnte anschaulich darlegen, was er im Laufe eines Trainings oder Wettkampfes alles zu behandeln hat.

Für die Buben war es auch interessant zu hören, dass W. Frey die Erfahrung gemacht hat, dass die Erlebnisse und Erfahrungen bei den Wiener Sängerknaben sehr hilfreich für seine Berufslaufbahn waren. Zum Schluss verteilte er noch Poster mit Autogrammen, und so war nun wirklich jeder zufrieden.


Die zweite Klasse schnuppert Opernluft!

9.11.2008, von Markus Semelliker (Allgemein)

Am 3. November besuchten wir im Rahmen eines Lehrausganges die Wiener Staatsoper.

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Es wurde ein sehr aufregender Vormittag. Bei einer sehr aufschlussreichen Führung durch die Oper bekamen wir einiges zu sehen. Wir durften auch die große Bühne besichtigen, auf der die Arbeiter schon fleißig für die abendliche Vorstellung vorbereiteten. Da war ein Getümmel und eine Hektik.

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Danach wurden wir in den Besucherraum geführt und durften uns von den tollen Plätzen überzeugen, die es in diesem Opernhaus gibt. Natürlich beantwortete der nette Mann, der die Führung hielt, auch alle unsere Fragen. Derer gab es doch einige! Immerhin sind wir ja musikbegeistert!

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Nachdem wir alles gesehen hatten und auf der Feststiege ein Gruppenfoto schossen, gingen wir durch das Stiegenhaus, am Teesalon und am Pausenraum des Kaisers vorbei, hinauf in das Kinderopernzelt, wo wir uns die Vorstellung der Kinderoper „Das Traumfresserchen“ anhörten. Da uns unser Klassenlehrer auf die Vorstellung vorbereitete, wussten wir, was uns erwarten wird und was die Geschichte vom Traumfresserchen beinhaltet. Als gegen Ende das Lied vom Traumfresserchen kam, konnten wir gleich mitsingen. Unsere Stimmen drangen hell und klar durch den Besucherraum. Da haben wir gemerkt, dass sich die Arbeit unseres Kapellmeisters schon auszahlt und wir in den vielen Musikstunden, die wir genießen dürfen, einiges lernen.

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Am Ende der Aufführung applaudierten wir und waren uns einig, dass wir erstens bald wieder in die Oper gehen wollen und wir zweitens nun auch, wenn wir schlecht träumen, das Traumfresserchen rufen werden.