Exkursion zur WIEN ENERGIE

19.12.2007, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am Dienstag, den 18.12.2007 besuchten die dritte und vierte Klasse im Rahmen des Physik- und GWK – Unterrichts das Wien Energiehaus in der Mariahilfer Straße. Wo kommt Energie her, wie wird sie genutzt, wie gewonnen und wie wird sie transportiert?

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All diesen Fragen konnten die Schüler nachgehen. Die Führung selbst umfasste folgende Themen:

  • Entstehung und Gewinn
  • Energie in Wien
  • Heizung
  • Warmwasser
  • Haushaltsgeräte und Beleuchtung
  • Bauen und Dämmen
  • Erneuerbare Energie
  • Energie sparen

Einen Schwerpunkt bildeten die fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle, die vor hunderten Millionen Jahren entstanden. Erdöl und Erdgas bildeten sich aus kleinen Tierchen, die auf den Meeresgrund sanken. Die jüngere Kohle aus Pflanzenresten. Unter hohem Druck und ohne Sauerstoffzufuhr bildeten sich die fossilen Energieträger, die nach wie vor die wichtigsten Energiequellen der Gegenwart darstellen. Eine Station im Wien-Energie-Haus widmete sich der Energieversorgung Wiens.Die Schüler konnten auf einem Laufband selbst Strom erzeugen. Sie erkannten, dass dies ist nicht ganz einfach und vor allem ganz schön anstrengend ist. Deutlich dabei wurde der oft sorglose Umgang mit Energie. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie zum Beispiel die Sonnenenergie und der sorgsame Umgang mit unserem Lebensraum bildeten die Kernpunkte. 20071218-wien-energie-010.jpg

Eine besondere Überraschung stellte die Tatsache dar, dass sich unter unserer Gruppe der 700 000. Besucher des Wien Energie Hauses befand. Im Zuge dessen konnten sich die Schüler über jeweils einen Fußball und einen Geldbetrag freuen. (Weitere Photos gibt es auch auf der Seite von Wien Energie: www.pressefotos.at)


Kulturgeschichtlicher Stadtrundgang

18.12.2007, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Wien-Rundgang

Die erste und zweite Klasse machten am Dienstag, den 18.12.2007 einen Wien-Rundgang mit den Lehrern Angela Brychta, Andrea Graf und Sabine Mühlberger zum Thema Kulturgeschichte Österreichs.Die Schüler konnten die verschiedenen baugeschichtlichen Epochen miteinander vergleichen. Den Anfang machte die Ruprechtskirche im romanischen Baustil, weitere Stationen bildete der Stephansdom (romanische und gotisch) und die Peterskirche (barock). Über den Graben und die Pestsäule führte der Weg zum eigentlichen Höhepunkt der Exkursion: der Karlskirche.

Diese wurde am Beginn des 18. Jahrhunderts zum Gedenken an die Pest im Jahre 1713 errichtet. Gewidmet ist die Kirche dem Pestheiligen Karl Borromäus, vollendet wurde der Bau von Joseph Manuel Fischer von Erlach. Im Inneren befinden sich die berühmten Gemälde von Michael Rottmayr. Mit einem Lift konnten die Schüler in die Kuppel fahren und dieses Deckenfresko aus nächster Nähe betrachten. Ein weiteres Baugerüst führte die Schüler direkt in die “Laterne“, von wo aus man einen herrlichen Wienblick hatte.

Anschließend ging es durch den ersten Bezirk wieder zurück zur Schule.


Sagen in Wien

17.12.2007, von Barbara Grangl (Allgemein)

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Trotz eisiger Kälte marschierten die Schüler der 1. Klasse, begleitet von Frau Prof. Grangl und Herrn Prof. Winkler, am 17. Dezember 2007 in die Innenstadt, um Orte, die an Wiener Sagen erinnern, zu besichtigen. Da am selben Tag in der Deutschstunde die Sagen besprochen worden waren, hatten die Buben die Geschichten noch gut in Erinnerung, ja manche konnten auch Auskunft über leicht abweichende Varianten der Sagen geben.

Die erste Station war das Griechenbeisl, in dessen Hauseingang ein Puppe des “lieben Augustin“ sitzt und danach ging es in die Schönlaterngasse, wo eine kleine Skulptur in einer Hausmauer an den Basilisken erinnert, der dort einst in einem Brunnen saß.

Auch wenn es nicht direkt zum Thema “Sagen in Wien“ passte, so machte die Gruppe doch einen kleinen Umweg zum alten Universitätsplatz, wo eine Tafel an Franz Schubert, einen der berühmtesten Sängerknaben, erinnert.

Beim Stephansdom angelangt, berichteten die Schüler gleich von der Sage von Hans Puchsbaum, der vom unvollendeten Nordturm stürzte. Herr Prof. Winkler wusste nicht nur über den Zahnwehherrgott und die Dienstboten-Muttergottes zu erzählen, sondern hatte auch viele andere Geschichten und Informationen zum Dom parat.

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Die letzte Station war der “Stock im Eisen“ mit seiner interessanten Sage über den Bart eines Schlüssels, der sich im Feuer verdrehte.


Wege der Erinnerung

17.12.2007, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Einen großen Themenschwerpunkt im GSK-Unterricht bilden der Zweite Weltkrieg und der Holocaust. Am Montag, den 17.12.2007 begab sich daher die vierte Klasse auf Spurensuche durch Wien.

Den Anfang machte der zweite Bezirk. Hier wurden im Jahre 1998 15 Litfasssäulen vor Bauten aufgestellt, die eng mit der 1938 von den Nazis zerstörten jüdischen Kultur verknüpft waren. Seit 2007 gibt es den so genannten “Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt”, der zu vielen für das frühere jüdische Leben im zweiten Bezirk bedeutsamen Punkten führt und die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar macht. Wir besuchten so zum Beispiel das Sammellager in der Kleinen Sperlgasse 2a, das die letzte Station vor der Deportation war. Auf dem Weg dorthin betrachteten wir die im Boden eingelassenen Steine “ wobei jeder Stein symbolisch für eine von hier vertriebene oder ermordete Person steht.

Unser Weg führte uns über den Morzinplatz, auf dem früher das Gestapo Hauptquartier stand und wo ein Mahnmal an die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges erinnert.

Anschließend ging es über die Seitenstettengasse vorbei an der Synagoge, der einzigen in der Reichskristallnacht 1938 nicht abgebrannten, bis zum Judenplatz, wo sich heute das jüdische Museum und eine Gedenkstätte befinden.