Sängerknaben bei Leistungsschau des Bundesheeres

30.10.2007, von Klaus Kühberger (Allgemein)

Am 25. Oktober 2007 besuchten die Schüler der 3. und 4. Klasse mit ihren Klassenvorständen das Bundesheer am Heldenplatz am Tag der Schulen.
Unter der fachkundigen Führung des zugewiesenen Informationsoffizieres Mag. Mag. MIM Wolfgang Wallinger wurden die vielfältigen Aufgaben des Bundesheeres und die dafür vorgesehene Ausrüstung den Schülern in einzelnen Themenparks präsentiert.
Da einige Schüler starkes Interesse an der Pilotenausbildung zeigten, wurde diese Thematik näher beleuchtet.


Ein Pilot eines Black-Hawk-Hubschraubers stellte sich zur Verfügung, um die technischen Daten vorzustellen und die Fragen der Schüler zur Ausbildung zu beantworten.
Ein weiterer Höhepunkt war der Eurofighter – zunächst konnte man alles Wissenswerte über die Technik der Antriebe erfahren, danach folgte ein sehr persönliches Gespräch mit einem Piloten dieses Fluggerätes. Jeder Schüler durfte auch einmal im Cockpit sitzen und verschiedene Knöpfe bedienen.
Die nächste Station war der Stand der 3. Panzergrenadierbrigade, dort wurden der Aufbau der Brigade sowie die einzelnen Bataillone den Kindern näher gebracht. Fast alle Schüler deckten sich mit Informationsmaterialien ein. Die verschiedenen Panzerfahrzeuge (Kampfpanzer Leopard 2A4 und Schützenpanzer Ulan) der Brigade wurden im Sturm erobert und in Besitz genommen, soll heißen, die Burschen konnten auf und in den Fahrzeugen herumklettern und die Besonderheiten der Fahrzeuge kennen lernen und be“greifen”. Natürlich wurden auch technischen Daten genannt und erklärt.
Die letzte Station war wohl auch eine der wichtigsten “ im Zelt der Garde stärkte sich die Gruppe bei Gulaschsuppe und Semmeln.
Viele Fragen der Kinder konnten an diesem Tag zur vollsten Zufriedenheit beantwortet und die scheinbar eigene Welt des Bundesheeres näher beleuchtet werden.


Verabschiedung von Frau LSI HR Kschwendt- Michel

24.10.2007, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

20071023-verabschiedung-lsr-kschwendt-11.jpgAm Dienstag, dem 23. Oktober 2007 luden die Wiener Sängerknaben zu einer kleinen Feierstunde anlässlich der Pensionierung von Frau LSI HR Kschwendt- Michel.

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Nach der Begrüßung und herzlichen Dankesworten durch Dir. Dr. Jesser von Seiten des Hauses, ließ Dir. Blauensteiner die letzen Jahre Revue passieren und hob die vielen Punkte hervor, bei denen Frau HR Kschwendt- Michel für die Sängerknaben eingetreten ist. Abschließen fand noch unser Vorstandsmitglied und Vorgänger in der Direktion des Gymnasiums, HR Stepanek, würdigende Worte. Schließlich war er es, der gemeinsam mit Frau HR Kschwendt- Michel das “Kind” Realgymnasium der Wiener Sängerknaben in der derzeitigen Form aus der Taufe gehoben hat.

Sehr persönliche Worte fand die Bedankte in Ihrer Antwort, die uns wiederum ihre Verbundenheit zum Haus zeigte.

Liebe Frau Hofrat, wir wünschen Ihnen für den Ruhestand alles Gute und hoffen, dass Sie uns recht oft besuchen.

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BESUCH DER SÄNGERKNABEN IN DER TOURISMUSSCHULE “MODUL”

22.10.2007, von Melanie Matzer (Allgemein)

Am 19.10.2007 besuchten im Rahmen der “Berufsorientierung” die Schüler der 3. und 4. Klasse unseres Realgymnasiums in Begleitung ihrer Klassenvorstände die Tourismusschule “Modul” in der Peter-Jordan-Straße, 1190 Wien.

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Nach der Begrüßung erfolgte eine fachkundige Führung des Geschäftsführers der Modul University Vienna Mag. Karl. H. Wagner durch das weltweit anerkannte Ausbildungszentrum: Klassenzimmer, Computerräume und die Schulbibliothek wurden besichtigt, süße Schleckermäulchen kamen in der Schulküche voll auf ihre Rechnung.
Mittels Power-Point-Präsentation wurden in einem Vortrag von Herrn Mag. Wagner die touristischen Ausbildungsmöglichkeiten veranschaulicht: Den Absolventen bieten sich vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten im Bereich Gastronomie, Hotellerie, Kur- und Kongresswesen, in Reisebürobetrieben und in der Tourismuswerbung.

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Ehemalige Sängerknaben, die das Modul derzeit besuchen, schilderten unseren interessierten Schülern ihre Eindrücke des abwechslungsreichen Schulalltags.
Ein Team Auszubildender servierte anschließend stilgerecht kühle Erfrischungen und köstliche Imbisse.
Mit dem selbstständigen Mixen (natürlich alkoholfreier) Cocktails unter der Anleitung von Lehrern und Schülern des Moduls endete dieser lebensnahe Ausflug in die Ausbildungs- und Arbeitswelt junger Menschen.


Tag der offenen Tür 2007

22.10.2007, von Markus Blauensteiner (Allgemein)

Am Freitag, 19. Oktober fand in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr wieder unser Tag der offenen Tür statt.

Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren. Auch das Gymnasium fand unter den zahlreichen Besuchern reges Interesse. Unsere Schulbibliothek stand allen Interessierten offen.

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Viele Fragen konnten beantwortet werden und wir hoffen, doch den einen oderen anderen Interessenten für uns begeistert zu haben.

Jederzeit können Sie aber auch telefonisch oder per Mail weitere Fragen stellen. Wir sind bemüht, diese umgehend zu beantworten.


INFORMATION ZUM THEMA “LEGASTHENIE”

16.10.2007, von Melanie Matzer (Allgemein)

Am 11. Oktober 2007 fand in der Schulbibliothek des Gymnasiums der Wiener Sängerknaben eine Informationsveranstaltung zum Thema “Legasthenie“ statt.

Nach der allgemeinen Begrüßung inszenierte die Legasthenietrainerin Frau Elda MOHR, die bei den WSK legasthene Schüler betreut, ein kurzes Rechtschreib-Spiel, das den zahlreich erschienen Eltern ermöglichte, das Phänomen “Legasthenie“ nachzuempfinden.

Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr. Seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens. (Astrid Kopp-Duller)

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Ursachen und Anzeichen der Teilleistungsschwäche wurden im anschließenden Vortrag von Frau Mohr beleuchtet:

Grundsätzlich spricht man von einer Legasthenie, wenn man Folgendes beobachten kann:

  • – Differenzierte Sinneswahrnehmungen, die das Erlernen des Schreibens, Lesen und Rechnens erschweren
  • – und ständige Unaufmerksamkeit des Kindes bei diesen Tätigkeiten.
  • – Aufgrund unscharfer Sinneswahrnehmungen und der daraus folgenden Unaufmerksamkeit entstehen Wahrnehmungsfehler. Daraus wiederum resultieren z.B. in der Rechtschreibung typische Fehler wie Probleme bei der Groß- und Kleinschreibung, der Dehnung oder Schärfung bzw. werden häufig Buchstaben weggelassen oder vertauscht.

Auch die österreichische Gesetzeslage zur Berücksichtigung der Lese- und Rechtschreibschwäche im Schulunterricht wurde zitiert (siehe Erlass des SSR für Wien, ER II: 127,Zl.240.120/4-1998).

Auf diese Empfehlung aufbauend erklärte Frau Prof. Melanie MATZER das gemeinsam mit Prof. Klaus KÜHBERGER ausgearbeitete Beurteilungssystem im Gegenstand Deutsch im RG der WSK.

Die Schwierigkeit bei der Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe verbaler Informationen manifestiert sich im schulischen Bereich vor allem in einer erhöhten Fehleranzahl bei schriftlichen Arbeiten. Eine geringere Gewichtung solcher Fehler in der Notengebung berücksichtigt diese Schwäche und unterstützt die Schüler auf ihrem künftigen Ausbildungsweg.

Den Abschluss des Vortrags bildete die Veranschaulichung des an unserer Schule angebotenen Betreuungskonzepts legasthener Schüler durch Frau MOHR.

Die Veranstaltungsteilnehmer holten in der anschließenden Diskussion vor allem konkrete Tipps für die Hilfestellung durch die Familie ein, die vorrangig in der Stärkung des Selbstbewusstseins der betroffenen Kinder liegen sollte.