Sagen aus Wien

26.4.2007, von Melanie Matzer (Allgemein)

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Die Chöre der 1. Klasse machten sich jeweils zu unterschiedlichen Terminen in Begleitung von Frau Prof. Matzer und Herrn Prof. Winkler auf den Weg in die Wiener Innenstadt, um Plätze, die an berühmte Sagen erinnern, zu besichtigen.
Der erste Stopp erfolgte am Fleischmarkt beim Denkmal des lieben Augustin. Dort sitzt eine Puppe, die dem Sänger, der den Wienern während der Pestzeit mit seinen Liedern Trost spendete, nachempfunden ist, mit einem Dudelsack in der Hand in einer angedeuteten Grube.
Die nächste Station des Rundgangs führte die Gruppen in die Schönlaterngasse zum Basiliskenhaus, wo die Geschichte über das schreckliche Ungeheuer auf einer Wandmalerei dargestellt ist.
Weiter ging es Richtung Kärtnerstraße, wo “Der Stock im Eisen” die Schüler in seinen Bann zog. Die Sage erzählt von einem Handwerksburschen, der mit dem Teufel einen Bund einging.
Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf die Sagen rund um den Stephansdom gelegt: Unter der fachkundigen Führung von Herrn Prof. Winkler nahmen die Buben den unvollendeten Nordturm unter die Lupe, eine Tatsache, die die Sage über “Hans Puchsbaum” zu erklären versucht. Auch die Gedenkstätten um die Sagen vom “Zahnwehherrgott” und der “Dienstboten-Muttergottes” wurden aufgesucht.
Voll neuer Eindrücke kehrten die Chöre ins Augartenpalais zurück und die Schüler nahmen sich vor, weitere Sagen aus Österreich und aus aller Welt zu lesen. Auch in Kurzreferaten fand ihr großes Interesse an diesem Themenkreis Niederschlag.