Sagen aus Wien

26.4.2007, von Melanie Matzer (Allgemein)

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Die Chöre der 1. Klasse machten sich jeweils zu unterschiedlichen Terminen in Begleitung von Frau Prof. Matzer und Herrn Prof. Winkler auf den Weg in die Wiener Innenstadt, um Plätze, die an berühmte Sagen erinnern, zu besichtigen.
Der erste Stopp erfolgte am Fleischmarkt beim Denkmal des lieben Augustin. Dort sitzt eine Puppe, die dem Sänger, der den Wienern während der Pestzeit mit seinen Liedern Trost spendete, nachempfunden ist, mit einem Dudelsack in der Hand in einer angedeuteten Grube.
Die nächste Station des Rundgangs führte die Gruppen in die Schönlaterngasse zum Basiliskenhaus, wo die Geschichte über das schreckliche Ungeheuer auf einer Wandmalerei dargestellt ist.
Weiter ging es Richtung Kärtnerstraße, wo “Der Stock im Eisen” die Schüler in seinen Bann zog. Die Sage erzählt von einem Handwerksburschen, der mit dem Teufel einen Bund einging.
Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf die Sagen rund um den Stephansdom gelegt: Unter der fachkundigen Führung von Herrn Prof. Winkler nahmen die Buben den unvollendeten Nordturm unter die Lupe, eine Tatsache, die die Sage über “Hans Puchsbaum” zu erklären versucht. Auch die Gedenkstätten um die Sagen vom “Zahnwehherrgott” und der “Dienstboten-Muttergottes” wurden aufgesucht.
Voll neuer Eindrücke kehrten die Chöre ins Augartenpalais zurück und die Schüler nahmen sich vor, weitere Sagen aus Österreich und aus aller Welt zu lesen. Auch in Kurzreferaten fand ihr großes Interesse an diesem Themenkreis Niederschlag.


Firmung in der Hofburg

23.4.2007, von Rupert Winkler (Allgemein)

Am Samstag, dem 21. April 2007 hatten sich elf Sängerknaben aus allen vier Chören in der Hofburgkapelle zur Firmung versammelt. In Vertretung des krankheitshalber verhinderten Rektors Prälat Dr. Schwarzenberger, spendete der Dekan des Domkapitels von St. Stephan und ehemalige Regens des Wiener Priesterseminars, Prälat Dr. Josef Toth, den Firmlingen das heilige Sakrament.
Pfarrer Dr. B. J. Krawczyk vom Pfarrverband St. Leopold – St. Josef, zu dessen Bereich das Augartenpalais gehört, konzelebrierte bei der heiligen Messe.
Dank gebührt Frau Dir. Elisabeth Ondraschek und ihrem Team für die monatelangen, umfangreichen Vorarbeiten und dem Künstlerischen Leiter, Herrn Gerald Wirth für die musikalische Gestaltung der Firmfeier.