Leben auf der Flucht

17.12.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Als fächerübergreifende Exkursion besuchte der Bruckner-Chor am Freitag, den 15.Dezember 2006 das Zoom Kindermuseum. Dort sahen wir eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen zum Thema “Leben auf der Flucht”.20061215 ZOOM Kindermuseum 005.jpg

Hintergrund zu dieser Ausstellung liefert die Tatsache, dass weltweit mehr als 35 Millionen Menschen vor Gewalt, Krieg oder Unterdrückung aus ihren Heimatorten geflüchtet sind. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen leistet seit über drei Jahrzehnten Hilfe in den Flüchtlingslagern in aller Welt. Ziel dieser Ausstellung ist es, ein öffentliches Bewusstsein für die Flüchtlinge zu schaffen und dafür zu sorgen, dass diese Menschen in Not nicht in Vergessenheit geraten. Den Besuchern im Zoom-Kindermuseum wird nun gezeigt, wie der Alltag in einem Flüchtlingslager funktioniert.20061215 ZOOM Kindermuseum 058.jpg

Im Rahmen eines Stationenbetriebs konnten die Schüler verschiedene Unterkünfte für Flüchtlinge erkunden, die Wasserversorgung übernehmen, sich Essensrationen beschaffen, Aufbaunahrung für unterernährte Kinder kosten, auf der Krankenstation einen Eindruck von den wichtigsten medizinischen Maßnahmen gewinnen und vieles mehr.

Durch die Ausstellung führten uns sowohl Museumspädagoginnen als auch Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen, die erschütternde und bewegenden Erlebnisse aus ihrer langjährigen Erfahrung erzählten.


Exkursion ins Heeresgeschichtliche Museum

12.12.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am Montag, den 11.12.2006 besuchte der Brucknerchor der dritten und vierten Klasse das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal.

Schon der Platz vor dem Museum zog die Aufmerksamkeit der Schüler auf sich, da im Rahmen der aktuellen Schau “Panzerlärm an Österreichs Grenze” ein Kampfpanzer und ein Panzerspähwagen aufgestellt waren.

Thema unserer museumspädagogischen Führung war dann der Vielvölkerstaat Österreich sowie das Manifest “An meine Völker” von Kaiser Franz Josefs. 20061212 Heeresgeschichtliches Museum 008.jpgWir sahen zahlreiche Exponate aus der Zeit kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und während des Krieges. Der Museumspädagoge erzählte uns von der Größe der Habsburgermonarchie und den einzelnen Volksgruppen, die darin lebten. Den Schwerpunkt bildete schließlich der Raum, in dem der Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajewo gedacht wird. Die Schüler konnten das Auto sehen, in dem 1914 Franz Ferdinand und seine Frau Sophie ermordet wurden, sowie die Uniform des Thronfolgers, in der er verstarb.

In einem weiteren Raum waren historische Geschützrohre aufgestellt, die allein durch ihre Größe sehr beeindruckend waren. Den Abschluss bildete die Schausammlung über die österreichische Marinegeschichte.


Besuch im KHM

7.12.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts befasste sich die zweite Klasse intensiv mit der Geschichte Griechenlands. Den Abschluss dazu bildete ein Besuch in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums am Dienstag, den 5.12.2006.

Die Museumpädagogin legte einen Schwerpunkt auf die monumentale griechische Skulptur, die sich ab dem 7.Jahrhundert v.Ch. entwickelte. Die Schüler mussten Bilder ausgestellten Statuenfragmenten zuordnen und diese vergleichen. So wurden verschiedene Themenbereiche wie die griechische Mythologie (Beispiel: Minotaurus-Theseussage, Ödipus und die Sphinx) oder die Götterwelt behandelt. Besonders beeindruckend war jedoch das Theseus-Mosaik, in dem wichtige Ereignisse aus der Sage dargestellt werden. Dieses Fußbodenmosaik – bestehend aus Marmor- und Kalksteinchen – wurde in einer römischen Villa in der Nähe Salzburgs im Jahre 1815 entdeckt .

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die griechische Keramik. Die Gefäße wurden aus geschlämmten Ton hergestellt und ihre Produktion erforderte hohes technologisches Wissen. Auf diesen Gefäßen wurden dann unter anderem Götter, Sportarten oder mythologische Motive dargestellt.

Weiters sahen wir noch Alltagsgegenstände und Schmuckstücke sowie den Jüngling vom Magdalensberg, eine Statue, die lange als bedeutender römerzeitlicher Bodenfund gegolten hat, die aber “ wie man erst später herausfand “ ein Abguss aus dem 16. Jahrhundert ist. Es handelt sich in der Darstellungsweise um eine Idealplastik, die sich an den griechischen Skulpturen orientierte.