Besuch von Prälat Schwarzenberger

28.11.2006, von Rupert Winkler (Allgemein)

Die Mitwirkung bei der heiligen Messe in der Hofburgkapelle gehört seit jeher zu den sonntäglichen Diensten der Wiener Sängerknaben. Seit mehr als 25 Jahren werden die Sängerknabenfirmungen ebenfalls in der Hofburgkapelle gefeiert. Um diese Verbindung nun auch auf anderer Ebene zu pflegen, besuchte der Rektor der Hofkapelle, Prälat Dr. Rudolf Schwarzenberger (wie auch schon im vergangenen Schuljahr) am Montag, dem 27. November 2006 den Religionsunterricht in der 1. und 2. Klasse. Aus aktuellem Anlass war nicht nur das bessere Verständnis der heiligen Messe ein wichtiges Gesprächsthema, sondern vor allem der Auftritt beider Chöre beim Gottesdienst am 19. November im Petersdom in Rom, von dem besonders die 1. Klasse begeistert erzählte.
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Erste Hilfe-Auffrischungskurs

27.11.2006, von Barbara Grangl (Allgemein)

Am 10. und 24. November 2006 fanden sich von 16 bis 18 Uhr über 20 MitarbeiterInnen unseres Hauses zu einem Erste Hilfe-Auffrischungskurs ein. Frau Silvia Godovits vom Österreichischen Jugendrotkreuz erklärte auf sehr anschauliche Weise die wichtigsten Handlungsschritte bei verschiedensten Notfällen und gab uns auch die Möglichkeit, 20061124 Erste Hilfe Kurs 013 homepage.bmpeinige der Sofortmaßnahmen auszuprobieren, wie zum Beispiel die stabile Seitenlagerung, Versorgung bei Blutungen oder die Beatmung und Herzdruckmassage. Letztere soll 30 Mal durchgeführt werden, und zwar im Tempo des bekannten Radetzkymarsches. Wir bekamen großes Lob von Frau Godovits, da unsere Gruppe “ Dank der Taktvorgabe von Herrn Wirth “ das Tempo genau einhielt.20061124 Erste Hilfe Kurs 008 homepage.bmp

Der Kurs bot eine wichtige Auffrischung von schon Gehörtem und war, nicht zuletzt aufgrund der Teilnahme von LehrerInnen aus der Volksschule und des Gymnasiums, von ErzieherInnen und MitarbeiterInnen aus dem musikalischen und administrativen Bereich, ein großer Erfolg.


„Wohin soll ich mich wenden, …“

21.11.2006, von Markus Semelliker (Allgemein)

Am Sonntag, dem 19. November 2006, war es endlich so weit. Der Elevenchor der Wiener Sängerknaben trat zum ersten Mal auf. Die Buben der 4. Klassen unserer Volksschule sangen in der Hofburgkapelle die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert. Das war für alle ein sehr aufregender Augenblick. Zum ersten Mal in der Elevenuniform und dann gleich als Vertretung für die „richtigen“ Sängerknaben auftreten. Das war schon sehr spannend! Dem Auftritt gingen zahlreiche Proben mit dem Kapellmeister und dem Dirigenten in der Hofburg voraus. Die Buben haben sich tapfer geschlagen und die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes war eine Freude für alle Zuhörer. Die Eltern unserer Kinder verfolgten den Gottesdienst im Probenraum der Hofburg und waren natürlich auch sehr stolz auf ihre Sprösslinge (wie auch unsere Frau Direktor, die Klassenlehrer und alle anderen Beteiligten)!

Zum ersten Mal in der Geschichte der Wiener Sängerknaben durften die Eleven in der geschichtsträchtigen Hofburgkapelle auftreten, da an diesem Tag alle vier Reisechöre verhindert waren.

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Exkursion in den Nestroyhof

14.11.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am 9.November 2006 besuchte die 4.Klasse die Gedenkausstellung “Für das Kind” im Nestroyhof. Es geht dabei um die Kindertransporte nach Großbritannien im Jahre 1938.
Nach der Reichskristallnacht am 9/10 November 1938, in der Nationalsozialisten gegen Juden und jüdische Einrichtungen in Österreich und Deutschland vorgingen, reagierte die englische und amerikanische Öffentlichkeit mit der Initiative Flüchtlingskinder aufzunehmen.
Dies war der Anfang einer unglaublichen Rettungsaktion unter dem Namen “Operation Kindertransport”, durch die 10.000 jüdische Kinder nach Großbritannien in Sicherheit gebracht werden konnten.
Im Rahmen der Präsentation dieser Ausstellung wurde die Zeitzeugin Bertha Leverton eingeladen mit Schülern über ihre Erlebnisse zu sprechen.
Bertha Leverton (geb. Engelhard) wurde im Alter von 15 Jahren im Rahmen der Kindertransporte von München nach London verschickt, wo sie noch heute lebt. Sie berichtete eindrucksvoll von ihren Erlebnissen in einem Sammellager und bei ihrer Pflegefamilie sowie der Rettung ihrer beiden Geschwister und der abenteuerlichen Flucht ihrer Eltern. Bertha Leverton ist in der glücklichen und seltenen Lage gewesen, dass ihre gesamte Familie den Holocaust überlebt hatte, denn 80% der Kinder sahen ihre Eltern nie wieder.
Erst nach vielen Jahren begann Bertha Leverton ihre Geschichte aufzuschreiben und auch die Schicksale ihrer Leidensgenossen zu erforschen. Diese Eindrücke und Erfahrungen hat sie in ihrem Buch “I came alone” (1990) für die Nachwelt niedergeschrieben. Weiters gründete sie ein Büro unter dem Namen “Reunion of the Kindertransport” und organisiert seit 1989 Treffen dieser Kinder in London und Jerusalem. Ihr Schicksal wurde nun auch in den Film “Into the Arms of Strangers” festgehalten.
Zum Schluss möchte ich noch zwei Sätze von Bertha Leverton zitieren, die sie an die Schüler richtete:
“Vergessen kann man nie.”
“Ihr müsst aufpassen, dass es nicht wieder vorkommt, wie es damals war.”


Zwei neue Oberschulräte

3.11.2006, von Klaus Kühberger (Allgemein)

Herbert Bauer und Walter Pönisch erhielten am 31. Oktober im Augartenpalais aus der Hand von Frau Landesschulinspektorin Hofrätin Kschwendt “ Michel die Urkunde zur Ernennung zum Oberschulrat.

Die Laudatio wurde vom ehemaligen Direktor des Realgymnasiums und nunmehrigen Vorstandsmitgliedes Hofrat Mag. Herbert Stepanek gehalten. Er verwies in seiner Rede auf die umfangreichen Tätigkeiten der beiden Lehrer im Laufe der Zeit und ihre Verbundenheit mit den Wiener Sängerknaben.

Auch die Landesschulinspektorin betonte die ausgezeichnete Arbeit der beiden an der Schule und wünschte ihnen viel Glück im weiteren Lebensverlauf.20061031 Verleihung Oberschulräte 013.jpg

Der Präsident der Wiener Sängerknaben Dr. Jesser bedankte sich bei den Geehrten für die Verdienste um das Haus.

Die beiden neuen Oberschulräte bedankten sich in bewegten Worten und brachten zum Ausdruck, wie sehr sie sich dem Haus verbunden fühlen.

Nach den Ansprachen und der feierlichen Überreichung erfolgte ein geselliges Beisammensein im Rahmen eines Buffets, bei dem Kolleginnen und Kollegen aus dem Lehrkörper und dem Haus Gelegenheit hatten, die Geehrten hochleben zu lassen.