Projekt Blumen der Erinnerung

9.5.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am 5. Mai 2006 dem „Nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ nahmen die Schüler der 4.Klasse am Projekt „A Letter to the Stars“ teil.
Vor der Genk-Aktion „Blumen der Erinnerung“ mussten die Schüler die Namen und die letzte Wohnadresse einiger NS-Opfer recherchieren.

Am 4. Mai wurden 80.000 weiße Rosen in Zusammenarbeit mit der Universität für Angewandte Kunst auf dem Wiener Stephansplatz zu einem Mahnmal geformt. Die Schüler pflückten am Gedenktag für jedes recherchierte NS-Opfer eine Blume der Erinnerung, verknüpften diese mit den Namen und brachten sie zur letzten Wohnadresse, an der die Menschen vor ihrer Vertreibung und Ermordung gelebt hatten. Mit dieser Aktion wurden durch unsere Schüler 144 NS-Opfern in Erinnerung gerufen, ihnen wurde symbolisch wieder eine Heimat gegeben.

Die Blumen sollen zeigen, wohin Rassismus und Unmenschlichkeit damals geführt haben, sie sollen uns sensibel an die Geschichte der Ermordeten erinnern und zeigen, wohin Intoleranz auch heute wieder führen kann.

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