Die Wolke

1.4.2006, von Melanie Matzer (Allgemein)

Lukas ZOTTEL, 4. Klasse:

Am Freitag, den 31.3.2006 besuchten die 3. und die 4. Klasse des RG der WSK den Kinofilm “Die Wolke” in der Milleniums-City. Mit dabei waren Frau Prof. Matzer, Herr Prof. Kühberger und Herr Prof. Pönisch.

Bereits letztes Schuljahr hatten wir das Buch “Die Wolke” von Gudrun Pausewang gelesen.

Meiner Meinung nach war das Buch sehr gut und interessant, der Film war auch recht mitreißend gemacht, aber er wich sehr von der Lektüre ab.

Pausewang schreibt über den tragischen Atomunfall in Tschernobyl, als ob er in Deutschland geschehen wäre. Das Buch handelt von einem Mädchen, das vor der radioaktiven Wolke flieht, dabei ihre Eltern und ihren Bruder verliert, in eine Krankenstation gebracht wird und ihre Leukämieerkrankung überlebt. Der Film hingegen ist als Liebesgeschichte zwischen der Hauptdarstellerin und einem ebenfalls verstrahlten Jungen angelegt.

Ich empfehle, zuerst unbedingt das Buch zu lesen und sich dann erst den Film anzuschauen.

Tobias KARL, 4. Klasse:

Am 31. März 2006 machten sich die 3. und 4. Klasse des RG der WSK auf, um den Film “Die Wolke”, der auf einem Roman von Gudrun Pausewang basiert, anzuschauen.

Da wir schon vorher das Buch gelesen hatten, war uns der Inhalt der Geschichte bekannt, trotzdem wurden wir alle von den Ereignissen der “Wolke” mitgerissen.

Die Geschichte erzählt das Leben eines Mädchens im Teenageralter. Als in Deutschland ein Atomkraftwerk explodiert, verändert sich das Leben für sie auf tragische Weise.

Mir gefielen sowohl das Buch als auch der Film sehr gut. Es wird anschaulich geschildert, wie nach dem Reaktorunglück das Chaos ausbricht, den ABC-Alarm zunächst niemand wahrhaben will und welche Folgen dieser Atomunfall für Hanna bzw. alle anderen Menschen hat. Hanna verliert ihre Familie und erkrankt an Leukämie.

Der Film ist etwas anders aufgebaut als das Buch. Im Film steht vor allem die Liebe zwischen Hanna und ihrem Freund im Vordergrund.

Ich hoffe, dass so ein Atomunfall wie in Tschernobyl nie mehr passiert, denn die Autorin hat sehr eindringlich die Folgen eines solchen Unglücks geschildert.

Ich finde, dass jeder über das Thema “Atomenergie” Bescheid wissen sollte. Ich persönlich interessiere mich sehr für diese Problematik.

PS: Am 16. Mai 2006 steht übrigens eine Diskussion mit der Autorin dieses mitreißenden Buches und den Schülern der 3. und 4. Klasse der WSK auf dem Programm.