Lehrausgang Albertina

28.4.2006, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Anlässlich des 250.Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart besuchte die 3.Klasse am 4.4.2006 die Ausstellung Mozart “ Experiment Aufklärung in der Albertina.

Den Themenschwerpunkt der Führung bildete das Leben im 18.Jahrhundert. Vermittelt wurde ein Bild der aristokratisch-höfischen Gesellschaft, geprägt durch die Gedanken der Aufklärung. Das Leben und Werk Mozarts wurde dabei in einen gesellschaftspolitischen Kontext gestellt.

Ein Hauptaugenmerk lag auf der Schaffensperiode Mozarts in Wien. Eine große Anzahl an Objekten wie Bilder, Auszüge aus Kompositionen, Requisiten und Alltagsgegenständen vervollständigten das Bild.

Im Anschluss an die Führung konnten die Schüler an einem Workshop teilnehmen. Wir wählten das Thema “Opernwerkstatt”, und die Schüler konnten Bühnenkulissen und Kleidung für die Zauberflöte entwerfen.

“Mir hat das Museum sehr gefallen, weil wir noch mehr über Mozart gelernt haben. Wir waren bei einem Workshop, das hat mir sehr viel Spaß gemacht, da wir die Zauberflöte inszenieren durften Wir haben auch die Originalhandschrift von Mozart gesehen.” (Markus Garber)


Firmung in der Hofburg

3.4.2006, von Rupert Winkler (Allgemein)

20060401 Firmung 008.jpgFirmungen werden für gewöhnlich rund um das Pfingstfest im Mai oder Juni gefeiert. Seit einigen Jahren ist aber in dieser Zeit stets ein Chor auf Tournee. Um nun eine gemeinschaftliche Feier für Firmlinge aus allen Chören zu ermöglichen, fand die diesjährige Sängerknabenfirmung bereits vor Ostern, am Samstag, dem 1. April 2006 statt. 13 Kandidaten hatten sich um 10 Uhr in weißer Galauniform mit ihren Firmpaten, Familien und Freunden in der Hofburgkapelle versammelt und empfingen innerhalb einer heiligen Messe vom Rektor der Hofburgkapelle, Prälat Dr. Rudolf Schwarzenberger das Sakrament der Firmung. Der Brucknerchor war mit zwei, der Haydnchor mit drei, der Mozartchor mit zwei und der Schubertchor mit sechs Firmlingen vertreten.

Wie schon in den vergangenen Jahren wirkten zwei Neugefirmte als Sprecher für die Kyrierufe und die Fürbitten mit, zwei Ehemalige übernahmen Ministrantendienste.

Eine kurze Agape in den Räumen der Hofmusikkapelle im Anschluss an die Feier bot wieder Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen. Dank gebührt Frau Dir. Elisabeth Ondraschek und ihrem Team für die monatelangen, vielfältigen und umfangreichen Vorarbeiten und dem Künstlerischen Leiter der Wiener Sängerknaben, Herrn Gerald Wirth für die musikalische Gestaltung der Firmfeier.

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Die Wolke

1.4.2006, von Melanie Matzer (Allgemein)

Lukas ZOTTEL, 4. Klasse:

Am Freitag, den 31.3.2006 besuchten die 3. und die 4. Klasse des RG der WSK den Kinofilm “Die Wolke” in der Milleniums-City. Mit dabei waren Frau Prof. Matzer, Herr Prof. Kühberger und Herr Prof. Pönisch.

Bereits letztes Schuljahr hatten wir das Buch “Die Wolke” von Gudrun Pausewang gelesen.

Meiner Meinung nach war das Buch sehr gut und interessant, der Film war auch recht mitreißend gemacht, aber er wich sehr von der Lektüre ab.

Pausewang schreibt über den tragischen Atomunfall in Tschernobyl, als ob er in Deutschland geschehen wäre. Das Buch handelt von einem Mädchen, das vor der radioaktiven Wolke flieht, dabei ihre Eltern und ihren Bruder verliert, in eine Krankenstation gebracht wird und ihre Leukämieerkrankung überlebt. Der Film hingegen ist als Liebesgeschichte zwischen der Hauptdarstellerin und einem ebenfalls verstrahlten Jungen angelegt.

Ich empfehle, zuerst unbedingt das Buch zu lesen und sich dann erst den Film anzuschauen.

Tobias KARL, 4. Klasse:

Am 31. März 2006 machten sich die 3. und 4. Klasse des RG der WSK auf, um den Film “Die Wolke”, der auf einem Roman von Gudrun Pausewang basiert, anzuschauen.

Da wir schon vorher das Buch gelesen hatten, war uns der Inhalt der Geschichte bekannt, trotzdem wurden wir alle von den Ereignissen der “Wolke” mitgerissen.

Die Geschichte erzählt das Leben eines Mädchens im Teenageralter. Als in Deutschland ein Atomkraftwerk explodiert, verändert sich das Leben für sie auf tragische Weise.

Mir gefielen sowohl das Buch als auch der Film sehr gut. Es wird anschaulich geschildert, wie nach dem Reaktorunglück das Chaos ausbricht, den ABC-Alarm zunächst niemand wahrhaben will und welche Folgen dieser Atomunfall für Hanna bzw. alle anderen Menschen hat. Hanna verliert ihre Familie und erkrankt an Leukämie.

Der Film ist etwas anders aufgebaut als das Buch. Im Film steht vor allem die Liebe zwischen Hanna und ihrem Freund im Vordergrund.

Ich hoffe, dass so ein Atomunfall wie in Tschernobyl nie mehr passiert, denn die Autorin hat sehr eindringlich die Folgen eines solchen Unglücks geschildert.

Ich finde, dass jeder über das Thema “Atomenergie” Bescheid wissen sollte. Ich persönlich interessiere mich sehr für diese Problematik.

PS: Am 16. Mai 2006 steht übrigens eine Diskussion mit der Autorin dieses mitreißenden Buches und den Schülern der 3. und 4. Klasse der WSK auf dem Programm.