Ein „brennendes Experiment“ in der 4b

25.2.2006, von Markus Semelliker (Allgemein)

DSC05734.JPGVergangene Woche beschäftigte uns in der 4b das Thema Strom und Elektrizität. Wir haben viel über Energieformen, Stromproduktion in unterschiedlichen Kraftwerken, den Aufbau von Glühbirnen und nicht zuletzt über die Gefahren des Stromes erfahren und besprochen. Wir haben uns dabei teilweise so sehr in das Thema vertieft, dass wir sogar die Pause übersahen.

DSC057251.JPGDen krönenden Abschluss dieses Wochenthemas bildete aber ein „brennendes Experiment“. Jede Tischgruppe erhielt eine 4,5V Batterie, ein Lämpchen, zwei Drähte und eine kleine Brückenfassung. Nun mussten die Kinder unterschiedliche Versuche durchführen und danach erklären, wie sie die Lämpchen zum Leuchten brachten. Es wurde heftig probiert und die gewonnenen Erfahrungen untereinander ausgetauscht.

DSC05719.JPGAm Ende musste jeder feststellen, dass es gar nicht so schwierig war, die Lampe zum Leuchten zu bringen. Wer weiß: Vielleicht wird aus dem einen oder anderen einmal ein begnadeter Hobbyelektriker?

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Besuch der VS Wagramerstraße und VS Klenaugasse

25.2.2006, von Markus Semelliker (Allgemein)

DSC05714.JPGIm Zuge unseres Angebotes „Kinder musizieren für Kinder“ besuchten die Schüler der 4a und 4b am vergangenen Mittwoch (22. Februar) die Volksschulen Wagramerstraße und Klenaugasse im 22. Bezirk. Es war ein erfolgreicher Vormittag.

Nicky, der seit geraumer Zeit die Rolle des schwarzen Lochs spielt, wächst bei jeder Aufführung mehr in seine Rolle hinein. Es ist wirklich eine Freude ihm zuzuhören. DSC05712.JPGIn beiden Schulen hatten wir ein nettes Publikum und somit war es ein Leichtes gut und begeisternd zu musizieren und zu singen. Nach unseren Auftritten durften sich die Kinder stärken.

Es wäre sehr schön, wenn aus den Schulen, die wir im Laufe des Schuljahres besingen, interessierte und begabte Kinder den Weg zu uns in den Augarten fänden und somit den Nachwuchs für die Wiener Sängerknaben bildeten.

Gerne erteilen wir Auskunft über unsere Angebot „Kinder musizieren für Kinder“ und über die Aufnahmekriterien sowie Schnuppermöglichkeiten an unserer Volksschule.


Informationsveranstaltung zum Thema “LEGASTHENIE”

7.2.2006, von Melanie Matzer (Allgemein)

legasthenie2.jpgAm 1. Februar 2006 luden Frau Prof. Mag. Melanie Matzer und die Dipl. Legasthenietrainerin Elda Mohr zu einem Informationsabend zum Thema “Legasthenie” in die Schulbibliothek des Gymnasiums der Wiener Sängerknaben ein.

Nach der Begrüßung durch Dir. Mag. Markus Blauensteiner inszenierte Frau Mohr ein kurzes Spiel, das den zahlreich erschienen Eltern ermöglichte, das Phänomen “Legasthenie” am eigenen Körper zu erfahren.

Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens. (Astrid Kopp-Duller)

Ursachen und Anzeichen der Teilleistungsschwäche wurden beleuchtet:

Grundsätzlich spricht man von einer Legasthenie, wenn man Folgendes beobachten kann:

  • Differenzierte Sinneswahrnehmungen, die das Erlernen des Schreibens, Lesen und Rechnens erschweren,
  • ständige Unaufmerksamkeit des Kindes beim Schreiben, Lesen oder Rechnen.
  • Durch unscharfe Sinneswahrnehmungen und der daraus folgenden Unaufmerksamkeit entstehen Wahrnehmungsfehler. Daraus resultieren z.B. in der Rechtschreibung typische Fehler wie Probleme bei der Groß- und Kleinschreibung, der Dehnung oder Schärfung bzw. werden häufig Buchstaben weggelassen oder vertauscht.Auch die österreichische Gesetzeslage zur Berücksichtigung der Lese- und Rechtschreibschwäche im Schulunterricht wurde zitiert (siehe Erlass des SSR für Wien, ER II: 127,Zl.240.120/4-1998).

Auf diese Empfehlung aufbauend erklärte Frau Mag. Matzer das Beurteilungssystem im Gegenstand Deutsch im RG der WSK. Die Schwierigkeit bei der Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe verbaler Informationen manifestiert sich im schulischen Bereich vor allem in einer erhöhten Fehleranzahl bei schriftlichen Arbeiten. Eine geringere Gewichtung solcher Fehler in der Notengebung berücksichtigt diese Schwäche und unterstützt die Schüler auf ihrem künftigen Ausbildungsweg.

Den Abschluss des Vortrags bildete die Veranschaulichung des Betreuungskonzepts legasthener Schüler im RG der WSK durch Frau Mohr. Die Veranstaltungsteilnehmer holten in der anschließenden Diskussion vor allem konkrete Tipps für die Hilfestellung durch die Familie ein, die vorrangig in der Stärkung des Selbstbewusstseins der betroffenen Kinder liegen sollte.

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