Lehrausgang Foltermuseum

13.12.2005, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am 13.12.2005 besuchte die 3.Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Museum für mittelalterliche Rechtsgeschichte und Geschichte der Folter.

Im ersten Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: “Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.” Wir sind der Frage nachgegangen, was hinter dem Begriff “Menschenrechte” steckt und welche Werthaltung damit verbunden ist.

Im von Amnesty International gestalteten Museum im Luftschutzkeller des Esterhazyparks (6.Bezirk) wird die Entwicklung unseres Rechtssystems von der Antike bis in die frühe Neuzeit dokumentiert.

Unser Museumspädagoge legte den Schwerpunkt seiner Führung auf die sozialen Ungerechtigkeiten und Unterschiede in der mittelalterlichen Rechtssprechung. Zahlreiche orginalgetreue Exponate veranschaulichten die verschiedenen Möglichkeiten der Geständniserpressung und anschließenden Bestrafung. Einen weiteren Themenkreis bildete die Todesstrafe und ihre gesellschaftliche Akzeptanz.

In einen abschließenden Film über Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern wurde ein Gegenwartsbezug hergestellt.

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