Lehrausgang Jüdisches Museum

16.12.2005, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

juedischesmuseum1.jpgAm Freitag, den 16.12.2005 besuchte die vierte Klasse das Museum am Judenplatz im ersten Bezirk. Im Unterreicht hatten wir uns zuvor mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland und seine Auswirkungen auf die Bevölkerung auseinandergesetzt. Im Museum sollten den Schülern Grundlagen der jüdischen Geschichte und Kultur in Wien sowie der Wurzeln der Ausgrenzung vermittelt werden. Wir besichtigten die Überreste der alten Synagoge unter dem Mahnmal, sahen Fundstücke, Urkunden und erhielten so einen Überblick über die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis zum Holocaust. Ein weiteres Kernstück bildete die EDV-Datei zum Thema Zweiter Weltkrieg. Hier konnten die Schüler Einzelschicksale verfolgen. Zur Ergänzung spazierten wir noch durch die jüdischen Vierteln des ersten Bezirkes.

“Die Zeit im Jüdischen Museum war sehr interessant und lehrreich. Unser Museumspädagoge gab uns interessante Aufgaben, die wir lösen und vortragen sollten. Wir sahen einen Film über die Juden, die in Wien lebten. Es gab ein Modell, das Wien in der frühen Neuzeit zeigte. Überall in den Räumen waren Boxen aufgestellt, bei denen man Interviews von Personen hören könnten, die die Zeit von damals miterlebt hatten.” (David Meissner)




Lehrausgang Kunsthistorisches Museum

14.12.2005, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Auch heuer stellte ein Besuch im KHM einen Fixpunkt im Geschichtsunterricht dar, bei dem die Schüler der zweiten Klasse durch die Ägyptische Sammlung geführt wurden.

“Am 14.12.2005 ging die zweite Klasse ins Kunsthistorische Museum um die Ägyptische Sammlung zu besichtigen. Die Ägyptische Sammlung gehört gerade im Hinblick auf ihre reichen Bestände an Denkmälern des “Alten Reiches” zu den größten Sammlungen auf ihrem Gebiet. Sie entstand im Wesentlichen im 19.und 20.Jahrhundert und zwar aus Ankäufen, Schenkungen und Neuerwerbungen durch Grabungen. Ein Museumspädagoge führte uns durch das Museum. Er erzählte uns wie viele Objekte Österreich geschenkt bekommen hat. So bekam zum Beispiel Kaiser Franz Joseph zwei Tempelsäulen, die in die Ausstellung eingebaut sind, als Geschenk. Auch Uschebtis sahen wir.” (Stefan Haim und Dominik Writzl)

Mit einem Spaziergang durch das vorweihnachtliche Wien konnten wir diesen Nachmittag stimmungsvoll ausklingen lassen.





Lehrausgang Foltermuseum

13.12.2005, von Sabine Mühlberger (Allgemein)

Am 13.12.2005 besuchte die 3.Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Museum für mittelalterliche Rechtsgeschichte und Geschichte der Folter.

Im ersten Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: “Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.” Wir sind der Frage nachgegangen, was hinter dem Begriff “Menschenrechte” steckt und welche Werthaltung damit verbunden ist.

Im von Amnesty International gestalteten Museum im Luftschutzkeller des Esterhazyparks (6.Bezirk) wird die Entwicklung unseres Rechtssystems von der Antike bis in die frühe Neuzeit dokumentiert.

Unser Museumspädagoge legte den Schwerpunkt seiner Führung auf die sozialen Ungerechtigkeiten und Unterschiede in der mittelalterlichen Rechtssprechung. Zahlreiche orginalgetreue Exponate veranschaulichten die verschiedenen Möglichkeiten der Geständniserpressung und anschließenden Bestrafung. Einen weiteren Themenkreis bildete die Todesstrafe und ihre gesellschaftliche Akzeptanz.

In einen abschließenden Film über Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern wurde ein Gegenwartsbezug hergestellt.

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