31.1.2012, von Markus Semelliker (Volksschule)
Am 30. Jänner 2012 erhielten die Wiener Sängerknaben hohen Besuch. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besuchte mit seiner Gattin das Augartenpalais.
Die musikalische Begrüßung durfte der Elevenchor unserer Volksschule übernehmen. Auf der Festtreppe des Palais empfingen die Mädchen und Buben der 4. Klassen das Staatsoberhaupt mit einem österreichischen Volkslied. Danach ging es in den Salon, wo eine zweite musikalische Darbietung unserer Eleven erklungen ist. 
Die Kinder waren sichtlich nervös, vor unserem Bundespräsidenten zu singen, haben ihre Aufgabe jedoch mit großer Begeisterung und Sorgfalt gemeistert. Man konnte in den funkelnden Augen der Kleinen erkennen, dass es ein besonderer Moment für sie war.
Danach wurde Dr. Fischer von zwei Sängerknaben und dem Vorstand der Wiener Sängerknaben, sowie den Schulleitern durch das Haus geführt, wobei dem Präsidenten Einblicke in das Leben der Buben gewährt wurde.
Wie der Besuch ablief, können Sie hier lesen.
26.1.2012, von Angela Brychta (Oberstufe)
Anlässlich des Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart wird nicht nur durch Genuss der Missa solemnis an das Genies gedacht.
Sie sind herzlich willkommen!
Konzertplakat ORG
25.12.2011, von Angela Brychta (Realgymnasium)
Neben vorweihnachtlichem Treiben besuchten die Schüler der Unterstufe in der letzten Schulwoche das Schokomuseum der Confiserie Heindl. Sie gewannen dort Einblicke in die Herstellung und Verarbeitung von Schokolade und Pralinen.
Bereits die Begrüßung der Schüler erfolgte mittels Kostproben von Schokobananen. Der darauf folgende Film gab einen Überblick über den Weg der Köstlichkeiten von der mit der Mango verwandten Kakaofrucht bis zum Sortiment, das von Weihnachtsmännern bis zu Pralinen ein breites Spektrum umfasst.
In der anschließenden Führung erfuhren wir einiges ausführlicher. Wussten Sie, dass man aus einer Kakaofrucht, deren essbare Schale ein Bisschen nach einer Mango schmeckt, etwa eine Tafel Schokolade gewinnen kann? Nach der Ernte erfolgt die Fermentation – die Bohnen werden mitsamt dem weißen Fruchtfleisch unter Bananenblätter gelegt und kommen im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwitzen. Nach der Trocknung in der Sonne werden sie gelagert, gereinigt und für einen noch besseren Geschmack geröstet. Zur weiteren Verarbeitung müssen sie danach gebrochen, gemahlen und fein gewalzt werden.
Damit Schokolade ihre feine Konsistenz bekommt und erst im Mund schmilzt muss sie conchiert werden.
Abgesehen vom nachgebildeten Kakaobaum, der seine Früchte unterhalb der Krone am Stamm trägt, fanden sich auch Formen aus Maisstärke zur Herstellung der Konfektkreationen, eine historische Zuckerlmaschine, die immerhin sechzehn Zuckerl pro Arbeitsgang erzeugte oder ein Gelierkessel. Wir bestaunten die Schokoladengebilde der Maske beim „Carneval in Venedig“ und den Papageno in der „Zauberflöte“.
Einen der stärksten Eindrücke hinterließ mit Sicherheit der größte Schokobrunnen Europas mit immerhin 40kg fließender Schokolade.
Nach einer Kostprobe an drei kleineren Schokobrunnen durften wir einen Blick in die Fabrik werfen, wo die Produkte nach ihrer Erzeugung verpackt werden. Der Glanz der Schokolade zeigt auch deren Qualität, deshalb kommt sie auch vorzugsweise in durchsichtigen Verpackungen in den Handel.
Bereits bei den Azteken, Olmeken und Maya sehr geschätzt war der Kakao nicht umsonst auch ein Zahlungsmittel. Das Malvengewächs mit seinen rund zwanzig verschiedenen Sorten erfreut uns gerade vor Weihnachten und dient auch der Medizin zur Medikation bei Depressionen. Für die Schüler ist es jedenfalls absolut einleuchtend, warum der Kakaobaum seinen Namen verdient hat, der übersetzt so viel bedeutet wie „Speise der Götter“.

20.12.2011, von Angela Brychta (Oberstufe, Realgymnasium)
Kilo gegen Armut – Das war heuer der Plan der Schülerinnen und Schüler des RG und ORG der Wiener Sängerknaben. Im Zuge der Aktion der YoungCaritas haben die Kinder Teile ihres Taschengeldes in haltbare Lebensmittel investiert, die bedürftigen Familien zugutekommt. Das Einkommen der betroffenen Personen reicht beispielsweise nur für die Hälfte des Monats. Dem soll Abhilfe geschafft werden.
JedeR Jugendliche hat bereits Obdachlose gesehen. Deren Bedarf nach Teigwaren ist freilich gering, verfügen sie schließlich auch nicht über eine Kochgelegenheit. Doch Menschen, die zwar ein Zuhause haben können, sich aber dennoch nicht das Essen für diesen Monat leisten können haben die SchülerInnen sehr zum Nachdenken angeregt und ihnen die eigene sozial sehr gute Position bewusster gemacht.
Was dann folgte waren viele Gedanken an diese Menschen, die sie auf dem regelmäßigen Einkaufsausflug motivierten und letztlich zu einer beeindruckenden Menge an Lebensmittelspenden führte. Auch die MitarbeiterInnen des Hauses engagierten sich sehr für diese Aktion. Bei der Abschlussveranstaltung am Wiener Stephansplatz wurde neben einem Lichtermeer, bei dem nicht nur uns „Warm ums Herz“ wurde das symbolische Paket in das riesige Einkaufswagerl gelegt.
Ein herzliches Dankeschön an die YoungCaritas für die Organisation dieses Projekts und an die vielen SpenderInnen. Vor allem ein Dankeschön an den unermüdlichen Einsatz unserer sozial so kompetenten SchülerInnen!
20.12.2011, von Maria Osterbauer (Realgymnasium)
Poi-Schwingen hat eine 1000-jährige Tradition; ‚Poi‘ ist das Maori-Wort für ‚Ball‘, und in Neuseeland hat es auch seinen Ursprung. Poi-Schwingen verbindet Bewegung, Körper, Wahrnehmung, Geist, Sprache, Emotion, Musik und Kreativität. Klaus Scheuermann (D) hat dazu ein Stufenmodell für Legastheniker geschaffen, daher wollte ich ein Seminar mit ihm auf die Beine stellen. – Doch warum sollte man diese ganzheitliche Erfahrung den nichtle-gasthenen Kindern vorenthalten? Also genehmigte die Direktion für 12.12. einen Nachmittag für die gesamte 3. und die 4. Klasse.
Poi-Schwingen ist relativ rasch zu erlernen und kann auf geniale Weise alle Teilleistungen, die wir beim Lernen beanspruchen sollten, positiv beeinflussen. Sehen, Hören, Tastsinn, Körperwahrnehmung, Raumwahrnehmung, Gleichgewichtssinn, Hand-Hand-Koordination, Auge-Hand-Koordination, Augen-Folge-Bewegungen, Kontrolle der Bewegung … werden einbezogen.
Gleichzeitig ist Poi-Schwingen ein ideales Konzentrations- und Gedächtnistrai-ning, es schafft Gefühl für Rhythmus, fördert das logische Denkvermögen und natürlich auch die Selbstdisziplin.
Die 4. Klasse schaffte es sogar, innerhalb zweier Einheiten zwei verschiedene Choreogra-phien zu erlernen. Sie überraschten mit ihrem Eifer und ihrer Geschicklichkeit selbst Klaus Scheuermann, der seit 10 Jahren in Deutschland und Österreich zahlreiche Poi-Seminare leitet.
6.12.2011, von Sabine Mühlberger (Oberstufe)
Am 6.12.2011 machte die 6.Klasse im Rahmen des Geschichts- und Geografieunterrichts eine fächerübergreifende Exkursion in den Asylgerichtshof, um dort eine Ausstellung von Dr. Samsinger über „Weltenbilder-Bilderwelten“ zu besuchen.
Zuerst konnten wir einen Blick in einen Gerichtssaal werfen: dort finden Asylrechtsverhandlungen statt. Es sind ungefähr 30 Länder zu judizieren, besonderes Augenmerk liegt dabei am Balkanbereich. Wird ein Asylantrag am Bundesasylamt abgelehnt, so kann man Beschwerde beim Asylgerichtshof einlegen. Hier wird der Antrag in letzter Instanz überprüft.
Anschließend ging es zur eigentlichen Ausstellung, in der es um Weltenbilder um 1900 ging, die mit drei „Augenpaaren“ gesehen werden: den Augen eines Schülers, eines Zeitungslesers und eines Reisenden.
Die Ausstellungstücke setzten sich aus Schulwandtafeln, Reiseberichten, Zeitungsausschnitten, Ansichtskarten, Prospekten, Fotografien, Reisemitbringsel, etc. zusammen.
Der Schwerpunkt der Ausstellung lag dabei auf den Bildern, die bei Betrachtung der Ausstellungsstücke, entstehen. Diese bilden sich aufgrund eines vermeintlichen Wissens über fremde Kulturen und basieren nur selten auf eigenen Erfahrungen. Dabei werden gewisse Eigenschaften den Menschen bestimmter Herkunft und Nationalität zugeschreiben. So entstehen und entstanden verzerrte Fremdbilder, von denen Bevölkerungsgruppen ihre Herrschafts- und Besitzansprüche ableiteten – wie zum Beispiel im Kolonialismus.
„Weil keiner Seinesgleichen ausplündern, unterjochen und töten kann, ohne ein Verbrechen zu begehen, erheben sie es zum Prinzip, dass der Kolonialsisierte kein Mensch ist.“ (Jean Paul Sartre, Kolonialismus und Neokolonialismus, 1964, Zitat Ausstellungsprospekt)
Die vielfältigen Eindrücke der Ausstellung und des Vortrags schärften unseren Blick auf die eigene Wahrnehmung vom Fremden und regte zu einer kritischen Reflexion an.
20.11.2011, von Markus Semelliker (Volksschule)
Kommenden Freitag, dem 25. November 2011, findet unser traditioneller Adventmarkt statt. Ab 12 Uhr können nicht nur von unseren Lehrern liebevoll geschmückte Adventkränze, sondern auch weihnachtliche Handwerkskunst aus Kinderhand und andere Produkte erstanden werden. Der Reinerlös wird für den Ankauf von pädagogischem Material verwendet. Ein Büchermarkt mit interessanten Angeboten und das reichlich bestückte Buffet ergänzen das Angebot unseres Adventmarktes. Das Stöckl wird bis 17 Uhr in ein kleines Weihnachtsdorf verzaubert und bietet nicht nur Raum zum Schlendern, sondern auch zum gemütlichen Plaudern.
Wir freuen uns, Sie an diesem Tag bei uns begrüßen zu dürfen.
17.11.2011, von Markus Blauensteiner (Oberstufe, Realgymnasium, Volksschule)
Auch heuer öffneten die Wiener Sängerknaben ihre Tore. Man konnte sich von der Volksschule über das Chorleben und dem Realgymnasium bis zum Oberstufenrealgymnasium vor Ort ein Bild machen und Informationen einholen.
Die Volksschule präsentierte wieder ein Musical: “Es lebe die Kunst”. Die Chöre probten und ließen sich dabei über die Schulter blicken und Schülerinnen und Schüler führten durch das Haus.
Auch ein kurzes Konzert und gemeinsames Singen standauf dem Programm. Für Geschwächte gab es Kaffee und Kuchen.
Für Interessierte gibt es aber immer die Möglichkeit einfach bei uns anzurufen.

Viele Interessierte kamen im Salon vorbei
11.11.2011, von Andreas Pullmann (Oberstufe, Realgymnasium)
Die Wiener Sängerknaben haben ihren Meistertitel in Floorball nicht nur verteidigt, sondern auch noch einen „draufgelegt“. Nachdem unsere Schüler in der 1./2. Klasse den Wiener Meistertitel in eindrucksvoller Manier behalten konnten, haben am Folgetag auch die Burschen der 4. Klasse ihren Bewerb gewonnen.
Die Mannschaften der 1./2. Klasse mit
Cho Yoon Sang, Gangl Maximilian, Davis Morgan Lee, Litschka Bastian, Eder Martin, Weninger Jeremias, Lang Anton, Lehner Alexander, Maresch David, Vitry Ayus, N´twa Michael, Schuler Jan, Unger Niklas
belegten mit Team 1 durch eine einmalige Leistung der Angreifer Anton und Martin, aber auch durch die sensationelle Leistung unserer 2 Tormänner Morgan und Jan schon am 1. Spieltag den 1. Platz. Der Rückhalt und die Umsetzung unserer Spieltaktik der gesamten Mannschaft führten schließlich zum Erfolg. Anton Lang wurde zum besten Schützen und unser 2. Team belegte den 5. Platz.
Am 2. Spieltag dominierte unsere 4.Klasse ganz deutlich das gesamte Turnier. Unsere Spieler
Kienzl Gabriel, Leonhartsberger Johannes, Lerchbaumer Michael, N´twa Ydjumbwith´s Chris, Conradi Casper, Eminovic Redcep und Wirth Matthias
ließen den Gegnern in keiner Phase des Turniers eine Chance. Durch die konsequente Umsetzung der Spieltaktik, hervorragende Konzentration und Spielwitz konnte kein Gegner auch nur einen einzigen Treffer erzielen. Es mutet fast unfair an, an dieser Stelle einen Spieler hervorzuheben, aber unser „Igi“ Michael Lerchbaumer war tatsächlich eine Klasse für sich und spielte quasi in „einer anderen Liga“. Er wurde mit 18 Treffern auch der Torschützekönig des Tages und wurde nach dem Turnier gleich von den Organisatoren eingeladen Ihrem Verein beizutreten.
Am 3. Und letzten Spieltag kämpften unsere Oberstufen Spieler und Spielerinnen wie die Löwen in jeder Partie.
Messerschmidt Victor, Winklmair Nicolas, Petrides Philipp, Heindl Konrad und Bauer Alexander, sowie Schedy Deborah, Zechner Sarah, Gloger Tirza, Brenner Franziska, Szedenik Gloria und Hofer Elisabeth
Sie belegten am letzten Spieltag die Plätze 7 und 9.
Unser herzlicher Dank gilt allen SchülerInnen für die Teilnahme und vor allem unseren KollegInnen für die Unterstützung!
28.10.2011, von Markus Semelliker (Volksschule)
Auch in diesem Schuljahr stand wieder der Stimmtag am Programm. Wir wollen mit dieser Aktion unseren Kindern den richtigen Umgang mit ihrer Stimme auch außerhalb der Musikstunden näher bringen.
Die Kinder durften, in Gruppen eingeteilt - auch dieses Mal waren wieder die Vorschulkinder des neuen Kindergartens im Augarten dabei -, am Vormittag zwölf unterschiedliche Stationen durchlaufen: Singe am Wackelbrett, Erkennst du diese Stimme, Rufe richtig, Wattebausch blasen, Windrad basteln und in Bewegung setzen, Halte deine Stimme durch ausgewogene Ernährung gesund, um nur einige zu nennen. Alle hatten einen riesen Sppaß beim Erledigen der Aufgaben. So schwirrten die 10 Gruppen durch das Schulhaus und lernten spielerisch auf unser kostbarstes Instrument besonders zu achten.
Besonders wichtig war uns auch, dass die Kinder im Speisesaal, wo sie sich immer ein wenig frei fühlen, nicht laut miteinander reden. Daher endete der Stimmtag heuer erst nach dem Mittagessen, bei dem es ab nun an “ruhiger” und “höflicher” zugeht.
Hier ein paar Eindrücke von diesem musik-pädagogischem Tag in unserer Schule.






