Konfirmation bei den Wiener Sängerknaben

9.5.2018, von Hans-Christian Granaas (Realgymnasium)

Am 14. April 2018 gab es zum ersten Mal eine evangelische Konfirmation bei den Wiener Sängerknaben. Heuer haben drei Schüler der Schule sich gemeinsam mit ihrem evangelischen Religionslehrer auf den Weg gemacht und zu ihrer Taufe JA gesagt. Die Konfirmation entspricht in der evangelischen Kirche der römisch-katholischen Firmung.

Der feierliche Gottesdienst fand im Salon des Augartenpalais statt. Musikalisch begleitet wurde er vom Haydnchor unter der Leitung von Kapellmeister Jimmy Chiang. Den Gottesdienst leiteten der Direktor der Schule Pfarrer MMag. Hans-Christian Granaas, der auch die Konfirmation vornahm, und Frau Religionslehrerin Elisabeth Lillich-Unger, die die drei Burschen schon in der Volksschule im Fach evangelische Religion unterrichtet hat.

Für Jannis, Tristan, Bastian, ihre Familien und uns alle wurde es ein wunderbares Fest.

Besuch im CS Hospiz am Rennweg

9.5.2018, von Hans-Christian Granaas (Oberstufe)

Am 2.3.2018 besuchten SchülerInnen aus dem Ev. Religionsunterricht und aus dem Ethikunterricht das CS Hospiz am Rennweg

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Altern, Sterben, Tod haben SchülerInnen der Oberstufe das Hospiz der Caritas Socialis am Rennweg besucht. Die betreuenden Lehrpersonen waren Dir. Granaas (ev. Religion) und Frau Prof.Clemens (Ethik). Dem vorangegangen war am 23.2.2018 eine Vorbereitungsrunde mit Manuela Seidelberger MSc (Psychotherapeutin) in der Schule. Im Zuge der Vorbereitung wurden die Themen Abschied, Sterben und Tod unter Miteinbeziehung der individuellen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler besprochen und es wurde die Arbeit, die im Hospiz geleistet wird, vorgestellt.

Am Tag des Besuchs im Hospiz gab es eine Führung durch das gesamte Haus. Im Mittelpunkt standen die Besichtigung der Palliativstation, der Kapelle und im Büro von Frau Seidelberger wurde die Arbeit des Roten Ankers vorgestellt. Der Rote Anker ist eine Einrichtung des Hospiz, in der Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung geboten wird. In einer abschließenden Gesprächsrunde wurden Eindrücke ausgetauscht und es gab Raum für offene Fragen.

Einen ganz herzlichen Dank an Frau Manuela Seidelberger!

https://www.cs.at/angebote/cs-hospiz-rennweg

     

Firmung der Wiener Sängerknaben am 21. April 2018

4.5.2018, von Michaela Zehentner (Realgymnasium)

Auf die Bühne gehen und die Stimme als Teil eines Chores erheben – ein Klacks, Alltag, fast schon banal für einen Wiener Sängerknaben. Alleine in den Vordergrund treten, den eigenen Namen nennen und sich zu etwas bekennen? Da zittern die Hände dann doch ein bisschen und nur ein Mal noch üben kann sicher nicht schaden bevor es wirklich losgeht.
Es ist also auch für einen Sängerknaben ein besonderes Ereignis, beim Sakrament der Heiligen Firmung im Mittelpunkt zu stehen. Umso beeindruckender ist es, dass 10 Wiener Sängerknaben den Mut gefunden haben, genau dies zu tun. Gemeinsam traten sie am 21. April 2018 in der Wiener Hofburgkapelle vor den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, sowie eine Gemeinde aus Familie und Freunden und bekannten ihren Glauben.
Eindruck hinterlassen haben sie dabei ganz eindeutig, mit ihren klaren, selbstbewussten Stimmen, sodass sie Nuntius Zurbriggen noch lange im Gedächtnis bleiben werden und das nicht nur, weil er zum letzten Mal eine Firmung mit den Wiener Sängerknaben gefeiert hat.
Wir wünschen ihm, aber natürlich vor allem auch unseren Neugefirmten, nur das Beste auf ihrem zukünftigen Weg.

Über das Leben philosophieren

4.5.2018, von Melanie Matzer (Oberstufe)

Am 15. Dezember 2017 diskutierte der Philosoph Dr. Wolfgang Pullmann mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse über Themen des Lebens wie Glück, Liebe, Macht, Gier, Verzeihen und Tod.
Dr. Pullmann arbeitete als Betriebswirt in internationalen Unternehmen. Seit vielen Jahren befasst er sich mit Fragen, die den Menschen und besonders die menschlichen Beziehungen betreffen und führt philosophische Diskurse, die auch in seinen Büchern nachzulesen sind. Er gab den begeisterten Schülerinnen und Schülern viele Anregungen und Denkanstöße, die als Lebensentwurf anzustreben sind, unter anderem die Wachsamkeit zu schulen und die Einsicht zu erkennen.

Sprachreise der 7A nach Florenz

19.4.2018, von Angela Brychta (Oberstufe)

Nach der Rückkehr nach Wien gibt es viele Erinnerungen auf die man zurückblicken kann. Die folgenden Zeilen werden genauere Eindrücke über die Reise nach Florenz vermitteln.
Gegen 8:00 Uhr morgens erreichte der Zug Florenz. Eifrig machten sich alle auf, ihre Gastfamilien zu erreichen. Abgesehen davon, dass manche Zimmer zur Zeit der Ankunft noch nicht fertig für einen Bezug waren, gab es keine größeren Komplikationen. Ob mehr oder weniger Motivation zum Sightseeing, es gab auf jeden Fall die Möglichkeiten die schönsten Orte von Florenz zu begutachten, dadurch dass an den Nachmittagen nach dem Schulunterricht die Zeit für Ausflüge genutzt wurde. Ein Nachteil war, dass die Führungen von der Sprachlehrerin geleitet wurden. Einige Schüler verloren dadurch ihr Interesse an den Orten, die besichtigt wurden, da sie den Erzählungen nicht folgen konnten, weil sie die italienische Sprache nicht ausreichend beherrschen. Die Schule in der wir unterrichtet wurden, lag gleich neben der Piazza di Santa Croce und wies somit perfekte Lage mitten in der Stadt auf. Unsere Gruppe von 23 Personen wurde in der Schule in zwei Teile geteilt, so konnten sich alle Schüler auf ihrem Sprachlevel optimal einbringen. Die Lehrerinnen haben sich auch sehr bemüht, den Schülern vor allem die Schwierigkeiten in der Grammatik näher zu bringen und dies gelang auch. Jeder hat viel dazugelernt, also wurde der Hauptgrund für diese Reise optimal erfüllt. Abschließend muss man sagen, dass es eine sehr lehrreiche und bereichernde Reise war und man es deshalb anderen Schulklassen nur weiterempfehlen kann.

Bastian Litschka

Besuch des Samariter-Hunde-Teams

26.3.2018, von Sophie Müller (Volksschule)

Dieses Schuljahr bekamen alle fünf Klassen der Volksschule Besuch von verschiedenen Samariter-Hunde-Teams. Dabei wurde mit den Kindern eine Stunde lang über die richtige Haltung von Hunden, das Annähern an fremde Hunde und das richtige Streicheln geübt. Besonders begeistert waren die Kinder von Übungen und Tricks, bei denen sie selbst mitmachen konnten.

Es waren lehrreiche und lustige Stunden, an die wir gerne zurückdenken werden!  🙂

 

(Sophie Müller)

 

6A – Sprachreise Oxford

25.3.2018, von Helen Kopetzky (Oberstufe)

In wildem Schneegestöber erreichten wir am 17. März das schöne Oxford, wo unsere SchülerInnen von ihren Gasteltern empfangen wurden. Gestärkt von full English Breakfast und immer noch bei Schnee brachen wir gleich am nächsten Tag nach London auf. Auf unserer Walking Tour sahen wir unter anderem Change of the Guards vor dem Buckingham Palace, Westminster Abbey, Downing Street 10 und den umhüllten Big Ben. Reichhaltige geistige und körperliche Stärkung gab es beim ausgiebigen Besuch des British Museum. Abschließend erkundeten die SchülerInnen Londons weitere Sehenswürdigkeiten und Geschäfte.
Beim täglichen Englischkurs in Oxford diskutierten unsere SchülerInnen intensiv über ganz unterschiedliche Themen, wie Umwelt, Stereotypen, Zukunftspläne und künstliche Intelligenz. Bei Museumsbesuchen, Einkaufsbummeln und natürlich in den Gastfamilien wurde das neu Gelernte selbstbewusst in der Praxis erprobt. Kulturelle Höhepunkte waren der Besuch des Evensong in der Kirche des Christ Church College und der Besuch der Produktion „Love from a Stranger“ von Agatha Christie im Oxford Playhouse. Beeindruckt von der inspirierenden Atmosphäre der Stadt von Harry Potter, Lord of the Rings, Alice in Wonderland, Narnia und The Golden Compass fahren wir mit dem Wunsch zurück, eines Tages wiederzukommen – vielleicht sogar als StudentIn an einem der 38 Colleges.

Adventkonzert des Elevenchores im Pflegewohnhaus Leopoldstadt

13.12.2017, von Sophie Müller (Volksschule)

 

Anlässlich der Vorweihnachtszeit wurde der Elevenchor der Volksschule, bestehend aus den Kindern der 4a und 4b, ins Pflegewohnhaus Leopoldstadt eingeladen, um ein kleines Adventkonzert zu singen.

Für die Kinder war es der 1. Auftritt in Eleven-Uniform und dementsprechend war die Vorfreude und Aufregung groß!

Die Kinder meisterten den Auftritt bravourös und wurden im Anschluss an das Konzert festlich bewirtet, inklusive Kinderpunsch und selbstgebackener Kekse … 🙂

Wir bedanken uns herzlich für die außerordentlich nette Gastfreundschaft und freuen uns schon sehr auf unser nächstes Konzert! 🙂

 

 

(Sophie Müller)

LEGO Projekt in der 4a

13.12.2017, von Sophie Müller (Volksschule)

Als kleines vorweihnachtliches Geschenk durften die Kinder der 4a über die nächsten zwei Wochenthemen frei bestimmen. Mit großem Vorsprung gewonnen hat – LEGO! Dass die kleinen, bunten Steine jedoch viel mehr als bloßes Kinderspielzeug sind, das haben wir in unserer LEGO-Woche schnell festgestellt. Wir haben …

 

… Würfelbauten nach Bauplänen gebildet …
… mit Hilfe von LEGO Steinen die Bruchzahlen kennengelernt …
… Satzglied-Bausteine (im wahrsten Sinn des Wortes!) zu Sätzen zusammengefügt und diese näher bestimmt …
… unsere eigenen Stop-Motion Filme gedreht …

… und vieles mehr! Natürlich kam auch das Bauen nicht zu kurz. 🙂

Das LEGO Projekt ist nun leider wieder vorbei! Aber das nächste Thema – Harry Potter – wartet schließlich schon auf uns … 😉

(Sophie Müller)

Exkursion Wahlpflichtfach Geschichte ins Weltmuseum

11.12.2017, von Moana Faleschini-Binder (Oberstufe)

Am 4. Dezember 2017 besuchten die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtfaches Geschichte gemeinsam mit Prof. Faleschini-Binder das am 25. Oktober wieder eröffnete und in neuem Glanz erstrahlende Weltmuseum.
In den 14 Sälen ist die Inszenierung der einzelnen Exponate beeindruckend. Die Themen erstrecken sich über die Sammelleidenschaft der Habsburger für Kulturschätze im 19. Jahrhundert bis zum Kolonialismus.
Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht, selbst wenn es einzelne Kritikpunkte der SchülerInnen gab. Ein Schüler gab zu bedenken, dass der islamische Raum wenig Beachtung findet. Ebenso fanden wir die Orientierung etwas schwierig, da wir keine wirklichen Übersichtspläne fanden.
Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch des Weltmuseums auf jeden Fall, wir können ihn wärmstens empfehlen (für jüngere BesucherInnen besonders sehenswert sind auch die vielen Ritterrüstungen!).