DIE ORESTIE – reloaded

23.6.2017, von Anne Pritchard-Smith (Oberstufe)

5A Proudly Presents:

DIE ORESTIE
Im Rahmen des Deutschunterricht haben Schülerinnen und Schüler der 5A moderne Fassungen von Aischylos‘ Orestie erarbeitet. Sehen Sie hier einen Kurzfilm und lesen Sie die bewegenden Fotostorys!

Orestie-5A
Stephi_Natalie_Kathrin_Julia

Firmung der Wiener Sängerknaben

10.5.2017, von Michaela Zehentner (Realgymnasium)

Das eigene Leben selbst in die Hand nehmen, verantwortungsvoll entscheiden, erwachsen werden, den Weg mit Gott gehen. All das erschien 11 Sängerknaben der vierten Klasse als Herausforderung, die angenommen werden muss. Deshalb fanden sich die Buben am 22. April 2017 in der Hofburgkapelle ein um gemeinsam im Sakrament der Heiligen Firmung ihr Taufbekenntnis zu bestärken.
Zu diesem Anlass durften die Wiener Sängerknaben trotz gesundheitlicher Probleme eine ganz besondere Persönlichkeit begrüßen: Nuntius Zurbriggen, der Botschafter des Papstes in Österreich. Wer könnte auch besser geeignet sein, Gott um seinen Segen für die weitgereisten Buben zu bitten, als jemand der selbst bereits auf der ganzen Welt für den Glauben tätig war. Doch auch der Nuntius konnte die Herausforderung nicht schmälern, vor der die Neugefirmten jetzt stehen. So machte er im Namen von Papst Franziskus und mit dessen Worten besonders deutlich, was einem das christliche Leben in der heutigen Zeit abverlangt.
Gerade angesichts dieser Tatsache ist den Neugefirmten auch jetzt, nachträglich, zu ihrer Entscheidung, ihren eigenen Weg zu bestimmen und auf die Prüfsteine des Lebens mit Zielstrebigkeit und Gottes Unterstützung zuzugehen, zu gratulieren.
Wir wünschen ihnen nur das Beste!

firmung wsk 2017

GrenzGang

23.4.2017, von Birgit Lichtl (Oberstufe)

Der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Grenzgang“. Das Bedürfnis nach Abenteuern und Grenzerfahrungen ist dabei ganz normal, wobei es jedoch immer wieder zu Risikosituationen kommen kann.
Der sogenannte GrenzGang-Outdoor-Tag des Instituts für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien setzt beim Risikoverhalten von Jugendlichen an und zeigt den SchülerInnen Alternativen auf.
Durch die Spenden beim zweiten Elternsprechtag am Kuchenbuffet konnte sich die 6A ihren Outdoortag nahezu selbstständig finanzieren. Die SchülerInnen setzten sich dabei im Grünen Prater mit diversen Risikosituationen auseinander, bewiesen Mut (siehe Bild) und der eine oder andere entdeckte vielleicht sogar eine neue Seite an sich selbst oder den KlassenkollegInnen.
Fazit: Durch die Selbstfinanzierung des Tages und der Bereitwilligkeit der Auseinandersetzung mit den Themen Risiko und Sucht haben unsere Jugendlichen einmal mehr bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg zu einem kritisch denkenden, verantwortungsbewussten Erwachsenen sind.

Unser Administrator Prof. Kühberger wurde 50!

19.4.2017, von Markus Blauensteiner (Chorleben, Oberstufe, Realgymnasium)

Am 10. April 2017, genau in den Osterferien, feierte unser vielbeschäftigter Administrator, Prof. Klaus Kühberger, seinen 50. Geburtstag.

Das Kollegium nützte sofort die erste Gelegenheit nach den Ferien, also die heutige Konferenz, um dem Jubilar nachträglich zu gratulieren. Frau Prof. Lichtl backte eine sehenswerte Torte, sie ausnehmend gut schmeckte!

Um unsere Dienststellenobfrau Prof. Mühlberger-Köchelhuber zu zitieren:

„Auf die nächsten 50 Jahre!“

Alles Gute!

Expertenbesuch in der 3A zum Thema Kernenergie

10.4.2017, von Elpis Clemens (Realgymnasium)

Nachdem wir im Deutschunterricht den Roman „ Die Wolke“ von Gudrun Pausewang über den Tschernobyl-Unfall gelesen und die Verfilmung gesehen haben, hat uns Dr. Michael Schöppner zu einer Frage-Antwort-Runde besucht. Dr. Schöppner ist Physiker und arbeitet an Fragen der Abrüstung von Atomwaffen und Sicherheit von Kernenergie. Die Schüler zeigten großes Interesse und hatten sich im Vorfeld schon viele Fragen zu Politik, Geschichte und Technik überlegt. In der Klasse wurden die Nutzen und Risiken der Kernenergie offengelegt und lebhaft diskutiert. Wir möchten uns sehr herzlich für den bereichernden Besuch bedanken!

Sulzer und Haydn – Geburtstagskonzert unter Dennis Russell Davies

7.4.2017, von Markus Blauensteiner (Oberstufe)

Eine erste Kooperation zwischen dem Musikgymnasium Linz und dem Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben führte nach zweijähriger Vorarbeit  zu Musik von Balduin Sulzer, einem oberösterreichischen Musiker und Musikpädagogen, dessen musikalisches und pädagogisches Wirken für Staunen und bewundernde Dankbarkeit sorgt. Anlass war sein 85. Geburtstag.

Chor und Orchester im Brucknerhaus Linz (c) R. Winkler

Am Programm stand von Joseph HAYDN die Symphonie Nr. 102 in B-Dur, Hob.I:102, von Balduin SULZER „Marcia Niceana – Constantinopolitana“ und „Carmen caritatis“ für gemischten Chor und Orchester und abermals von Joseph HAYDN die Missa Sancti Bernardi de Offida in B-Dur, Hob. XXII:10, genannt Heiligmesse.

Hier im MuTh in Wien (c) Lukas Beck

 Dank der guten Beziehungen des Linzer Musikgymnasiums konnte Dennis Russell Davies als Dirgient verpflichtet werden. Den überaus schwierigen Sopran Part bei Sulzer übernahm Regina Riel. Der Chor war eine Mischung aus unserem Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben unter der Leitung von Norbert Brandauer und dem Mozartchor  des Musikgymnasiums Linz unter der Leitung von Wolfgang Mayrhofer. Begleitet wurde der Chor vom großartigen Orchester des Musikgymnasiums Linz.

Russell Davies im Gespräch mit Balduin Sulzer (c) R. Winkler

Landeshauptmann Pühringer bei der Festansprache (c) R. Winkler

Beide Konzerte waren ein voller Erfolg, was sich auch in verschiedenen tollen Zeitungskritiken widerspiegelte. Hier ein Ausschnitt aus den Oberösterreichischen Nachrichten.

 Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit mit den „Linzern“!

Sprachreise der 7A in die Toscana

20.3.2017, von Markus Blauensteiner (Realgymnasium)

Am 04. März 2017 begann für die 7. Klasse der Oberstufe der Wiener Sängerknaben die Reise in die Toskana. Abgeholt wurden wir von einem sehr bequemen Bus mit einem netten Busfahrer, welcher uns sogar vor der erwarteten Zeit zu dem Treffpunkt in Prato brachte. Während der elfstündigen Fahrt hatten wir genügend Pausen, um uns die Füße zu vertreten, so verging sie wie im Flug.

 

Nach der Ankunft in Prato wurden alle SchülerInnen von den Gastfamilien abgeholt. Die vorherigen Bedenken, alleine in einer Familie zu sein,  lösten sich für alle nach mindestens zwei Tagen in Luft auf.

Am Samstag ging unser erster Ausflug nach Florenz, wo wir, nachdem wir von einem Aussichtspunkt die Stadt bewundert hatten, dann den Ponte Vecchio überquerten. Anschließend ging es auf die Piazza della Signoria zur Statue des David. Nach einigen Referaten und der Besichtigung des berühmten Doms, hatten wir dann Zeit,  uns alleine die Stadt anzuschauen.

 

Am zweiten Tag nach unserer Ankunft begann die Schule und am Nachmittag verbrachten wir einen gemütlichen Tag mit unseren Gastfamilien.

 

Dienstags besuchten wir nach zwei Stunden Unterricht Siena und San Gimignano, beides sehr sehenswerte Orte, speziell in San Gimignano gibt einen Aussichtspunkt, den  man unbedingt einmal gesehen haben muss!

 

Am Tag darauf besuchten wir Pisa und Lucca. Es wurden viele Fotos von dem berühmten schiefen Turm von Pisa gemacht, in der Sonne entspannt und die Stadt besichtigt. In Lucca haben sich viele zur Einkaufsstraße begeben und Souvenirs für sich und ihre Familien und Freunde gekauft, diverse Leute haben sich auch verlaufen, doch es kamen alle rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt.

 Am letzten Tag fuhren wir nach der Schule zu einem  Weingut und besichtigten den Weinkeller. Wir hatten Glück, es war auch sehr schönes Wetter.

Nach einem tränenreichen Abschied machten wir uns am Freitag wieder auf den Weg nach Wien und kamen mit vielen schönen Erinnerungen zu Hause an.  

Linda Kolendowicz (7a)

Vom Gähnen und Genen

8.3.2017, von Birgit Lichtl (Oberstufe)

Wir verbringen fast ein Drittel unseres Lebens schlafend. Wie lange wir schlafen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Geschlecht, Alter, Gewohnheit, etc. Aber auch unsere Gene beeinflussen unser Schlafverhalten, bestimmte Sequenzen unserer DNA verraten uns ob wir zu den Kurzschläfern oder Langschläfern gehören und genau das testete die 8a bei einer Exkursion ins Vienna Open Lab.
Dazu isolierten die SchülerInnen das Clock-Gen aus der DNA ihrer Mundschleimhautzellen, wobei es sich um ein Gen, das die innere Uhr steuert, handelt. Nach der Vervielfältigung mittels Polymerasen Kettenreaktion (PCR), färbten die SchülerInnen das genetische Material und untersuchten mit Hilfe der Gelelektrophorese, ob sie jene Punktmutation haben, die für eine kürzere Schlafdauer verantwortlich ist.
Wie genau man dabei arbeiten muss und wie lange eigentlich solch eine Sequenzanalyse dauert hat wohl kaum einer gedacht. Und nach diesem anstrengenden Tag waren sich wohl alle einig:
„Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“ (Heinrich Heine)

Exkursion ins Alte Ägypten

16.2.2017, von Anne Pritchard-Smith (Realgymnasium)

Am 27.1.2017 besuchte die 2. Klasse mit Frau Pritchard-Smith und eine Führung in der Ägyptischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums. Davor haben wir im Naturhistorischen Museum die Venus von Willendorf besucht. Die Kunstvermittlerin im KHM war sehr nett und wusste auf jede Frage eine Antwort. Von dem tollen Ausflug haben wir sehr viel gelernt, das können Sie selber sehen:

Die Venus von Willendorf
Die Venus von Willendorf ist schon über 25900 Jahre alt. Willendorf liegt in der Wachau in Niederösterreich. Die Venus steht für Liebe und Fruchtbarkeit. Vier Gliedmaßen fehlen der Venus. Die fehlenden Teile sind zwei Füße und zwei Hände. Die Venus stellt eine Schwangere Frau dar. Sie besteht aus Kalkstein. Insgesamt ist sie 11cm groß. Es werden auch ähnliche Fruchtbarkeitsgötter beispielsweise in Frankreich gefunden. Bis heute weiß man nicht, was sie am Kopf trägt. Man denkt, dass es Haare oder Schmuck ist.

Die Pyramiden
Zuerst sahen wir ein Modell der Pyramiden. Die Cheopspyramide ist die größte der Welt. Der Sohn von Cheops, Kephren, wollte eine noch höhere bauen. Dafür hat er getrickst und geschummelt: Er hat eine hohe Plattform errichtet, auf der die Pyramide stand und damit weniger Material benötigt wird, steilere Seitenkanten bauen lassen. Dazu musste er die Grundfläche kleiner machen. Aber dennoch ist seine Pyramide kleiner geblieben. Heute jedoch ist die Spitze der Cheopspyramide leider schon abgebrochen.
Die Pyramiden dienten als Grab für Pharaonen. Darin ist die Mumie und sehr viel Schmuck und andere Grabbeigaben. Diese lockten viele Grabräuber an, weshalb die Ägypter Geheimgänge und Fallen einbauten, um die Räuber abzuschrecken.
In der Grabkammer sahen wir originale Hieroglyphen.
Der berühmteste Pharao, Tutanchamun, wurde im Tal der Könige begraben. Howard Gardner entdeckte sein Grab – mit allen Schätzen. Kein Grabräuber war ihm zuvorgekommen. Außerdem wurde sein Grab erst später nach den anderen Gräbern gefunden. Seine Mumie wird manchmal ins Museum in Kairo gebracht, damit sie restauriert werden kann.

So macht man eine Mumie
Bevor der tote Körper mumifiziert und in einen Sarg gesteckt wird, werden die Organe und das Gehirn entfernt und in getrennten Gefäßen aufbewahrt. Nach dem Entfernen der Organe wird der Körper mit Salzen eingerieben und mit Kräutern, manchmal auch mit Sand, gefüllt. Danach muss er bis zu vierzig Tage lang trocknen. Wenn er getrocknet ist, wird der Leichnam mit Ölen eingerieben (gesalbt) und in Leinen eingewickelt. Die Mumie wird dann in einen Sarg (und dieser dann in weitere Särge, wie bei einer russischen Puppe) gelegt und wenn es ein sehr reicher Ägypter war, in einen Sarkophag.
Dies zu hören war wirklich sehr eklig, aber auch interessant. Wir haben auch wirklich eine echte Mumie gesehen!

Das Totenbuch
Das Totenbuch ist eine auf Papyrus geschriebene Anleitung für den Weg zum Jenseits. Die Pharaonen gaben das Totenbuch vor ihrem Tod in ihr Grab oder in eine Kiste wo es niemand fand außer er. Im Totenbuch waren Prüfungen und Lösungswörter abgebildet die man bestehen muss wenn man ins Jenseits will. Die berühmteste Aufgabe ist die wo der Pharao sein Herz auf die Waage legt und auf die andere Seite die Göttin Maat. Wenn das Herz gleichschwer wie die Göttin war, hat er die Aufgabe erfüllt.

Die Hieroglyphen
Die Hieroglyphen sind eine komplizierte Schrift der alten Ägypter/innen. Man hat Hieroglyphen in Pyramiden gefunden und zunächst gedacht, sie wären nur zur Dekoration dort. Aber dann fand man den Stein von Rosetta. Auf ihm war dreimal derselbe Text geschrieben: auf Altgriechisch, auf Demotisch und einmal in Hieroglyphen. Altgriechisch verstand man und dann konnte man auch die Hieroglyphen wenig übersetzen.
Hieroglyphen schrieb man in alle Richtungen außer von unten nach oben. Die Schrift war eine Mischung aus Buchstaben und Zeichenschrift.

Heilig
Im alten Ägypten waren manche Tiere heilig, z.B. der Scarabäuskäfer, Katzen und der Falkengott Horus. Diese Tiere wurden verehrt und manchmal auch mumifiziert, aber auch Haustiere wurden mumifiziert.
So sahen wir Mumine von Schlangen, Vögeln und sogar von einem Krokodil. Auf dem Weg durch das Jenseits kann man auf ein Monster treffen, das eine Mischung aus Löwe, Nilpferd und Krokodil ist und verdammte Seelen frisst.
Hier kann man die Zusammenkunft von einem Pharao mit dem falkenköpfigen Gott Horus sehen. Das Kreuz, das er in der Hand hält, bedeutet „Leben“ und die zwei verschränkten Hände der beiden sind ein Zeichen für ihre Freundschaft.

Besuch im Bundesverwaltungsgericht

5.2.2017, von Melanie Matzer (Oberstufe)

Am 3.2.2017 besuchten die SchülerInnen der 8. Klasse im Rahmen des Psychologie/Philosophieunterrichts gemeinsam mit Frau Prof. Matzer-Rabitsch und Herrn Prof. Klaus Kühberger auf Einladung von Mag. Gregor Morawetz eine Verhandlung im Bundesverwaltungsgericht.
Es ging dabei um die Frage, ob ein Mann aus Tschetschenien, der in Österreich kein Asyl bekommen hat, aber schon geraume Zeit hier lebt, so weit in die österreichische Gesellschaft integriert ist, dass eine Aufenthaltsbeendigung den Regelungen der Europäischen Menschrechtskonvention widerspricht, oder nicht.
Der Beschwerdeführer versuchte mithilfe seiner Rechtsvertreterin, anhand seiner Deutschkenntnisse und der Schilderung von konkreten Integrationsbeispielen aus seinem Alltag, seine Rückführung zu verhindern.
Nach der zweistündigen Verhandlung standen der Richter und der anwesende Dolmetscher noch für Fragen das österreichische Asylsystem betreffend zur Verfügung, ein Angebot, das von den SchülerInnen angesichts der Aktualität des Themas mit großem Interesse wahrgenommen wurde.